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ISSN 0931-4288
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Kommentiertes
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Gesundheitsfolgen
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Gesundheitsfolgen
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Fehlerhafte Daten bei der
Anerkennung von Berufskrankheiten des Uranbergbaus in Deutschland. Der
Uranbergbau ist mit Lungenerkrankungen der Bergleute verbunden, die sehr oft
tödlich verlaufen. Ursache für die Erkrankungen sind kurzle¬bige
Zerfallsprodukte des radioaktiven Edelgases Radon, radioaktiver und
silikonhaltiger Staub und äußere Gammastrahlung. Lungenkrebs und Silikose
werden in Deutschland als Berufskrankheiten anerkannt, extrapulmonale Krebse,
Leukämien und Lungenfibrosen sind jedoch ebenfalls
zu beachten. Dr. Gerd Georg Eigenwillig, Strahlenexperte der Gewerkschaften,
hat jetzt seine kritische Bewertung des Uranbergbaus im Erzgebirge, die
dadurch bedingten Strahlenexpositionen, die Erkrankungen der Bergleute und
die Anerkennungspraxis der Berufsgenossenschaft in zweiter, erweiteter und überarbeiteter Auflage vorgelegt.
Anerkennungsverfahren von Berufskrankheiten und Forschungsvorhaben, die die
Beschäftigten der Bergbaugesellschaft WISMUT betreffen, stellen vielfältige
Anforderungen an die verwendete Datenbasis, die allerdings zu hinterfragen
ist, konstatiert Eigenwillig.
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Stx582-583.2011.15-16.2 (2 Seiten)
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Gesundheitsfolgen
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Basel, 26.08.2010: Uranbergbau, Gesundheit
und indigene Völker. Gut dreiviertel des Urans weltweit wird auf den
Territorien indigener Völker abgebaut. Die größten Reserven liegen in Kanada
und Australien. Weitere wichtige Uranproduzenten sind Kasachstan, Niger,
Rußland, Namibia und Usbekistan. Die Identität der indigenen Völker ist auf
das Engste mit ihrer Umwelt verknüpft. Uranbergbau zerstört ihre
Lebensgrundlagen und ihre Kultur, ihre heiligen Stätten und auf viele
Generationen hinaus ihre Gesundheit. Die schweizerischen und deutschen Sektionen
der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW organisieren deshalb in
Zusammenarbeit mit dem uranium-network.org und der Gesellschaft für bedrohte
Völker am 26. August 2010 im Vorfeld des IPPNW-Weltkongresses
„Nuclear Abolition: For a
Future“ in Basel in der Schweiz einen Vorkongress
zum Thema Uranabbau, Gesundheit und indigene Völker „Sacred
Land Poisoned Peoples“. Auf der
Konferenz im Kollegiengebäude der Universität Basel wird Sprechern bedrohter
indigener Völker Gelegenheit geben, an die europäische Öffentlichkeit zu
treten, Kontakt zu Politikern und Nichtregierungsorganisationen aufzunehmen
und sich untereinander zu vernetzen. Zu den Referentinnen und Referenten aus
aller Welt zählen unter anderem Michael Beleites
und Sebastian Pflugbeil aus Deutschland, Robert del Tredici
aus Kanada, Chairmaine White Face aus South Dakota
(USA), Rebecca Winfield-Bear aus Australien, Punit Raj Kishor Minz aus Indien, Hilma Shindondola-Mote
aus Namibia, Many Camara aus Mali und Oleg Bodrov aus Rußland. Konferenzsprache ist Englisch, für
eine Simultan-Übersetzung ins Deutsche ist gesorgt. Weitere Informationen und
Anmeldung zum Kongreß unter www.nuclear-risks.org
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Stx564-565.2010.9.1 (1 Seite)
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Gesundheitsfolgen
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Anerkennung von Berufskrankheiten: Die
Berufsgenossenschaften verwenden immer noch falsche Strahlenwerte für die
Uranbergarbeiter der Wismut. Ergebnisse der epidemiologischen Forschung in
Frage gestellt. Die Ermittlung und Zuordnung von Strahlenbelastungswerten
für erkrankte Hauer in der früheren Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft
(SDAG) Wismut durch die Berufsgenossenschaft ist weiterhin fehlerhaft. Das
kritisiert der Strahlenschutzexperte der Gewerkschaften Dr. Gerd Georg
Eigenwillig jetzt in einem Bericht im Dezember-Heft 2007 des Zentralblattes
für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie und weist das beispielhaft
für die Bergbauobjekte in Schneeberg, Oberschlema
und Niederschlema-Alberoda im Erzgebirge nach. Auch
die Ergebnisse der epidemiologischen Forschung werden damit in Frage
gestellt.
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Stx506-507.2008.3-4.2 (2 Seiten)
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Gesundheitsfolgen
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Folgen des Uranbergbaus der SDAG
WISMUT. Neue Erkenntnisse über die Wirkung inkorporierter Radioaktivität –
Beitrag zur Veranstaltung von IPPNW und Tumorzentrum Gera „Krebsrisiko durch
den Uranbergbau“ in Gera, 4./5. Juli 2007. von Inge Schmitz-Feuerhake, Gesellschaft für Strahlenschutz e.V..
Angesichts der Klimaveränderung wird die Kernenergie derzeit wieder von
Betreibern, Herstellern und etlichen Politikern vehement angepriesen. Es wird
gesagt, die deutschen Atomkraftwerke seien die sichersten der Welt und manche
Leute versteigen sich zu der Behauptung, bei uns – wahrscheinlich meinen sie
Westdeutschland – sei noch niemand dadurch zu Schaden gekommen. Dabei wird
vergessen, dass es zumindest ein Berufsfeld gibt,
das anerkanntermaßen enorme Opfer gekostet hat. Auch westdeutsche
Atomkraftwerke setzen Uran ein, das irgendwo gefördert worden ist, und
niemand kann bezweifeln, dass Tausende
Uranbergleute dadurch krank wurden und frühzeitig starben. In Deutschland
jedoch wird heute kein Uran mehr gefördert, die frühere Sowjetisch-Deutsche
Aktiengesellschaft (SDAG) WISMUT, der Uranbergbaubetrieb in Sachsen und
Thüringen, wird der Vergangenheit zugeordnet. Das Problem damit soll sich
irgendwann von selbst erledigen. Das Bundesarbeitsministerium bereitet eine
Reform der Gesetzlichen Unfallversicherung vor, durch die sich die Praxis der
Anerkennung von Berufskrankheiten weiter verschlechtern wird. Gefördert wird
Uran heutzutage vornehmlich in fernen Ländern. Über ein Drittel kommt aus
Kanada, aus einem riesigen Gebiet, in dem Indianer leben, die sich dagegen
nicht wehren können. Auch sonst sind häufig indigene Bevölkerungen betroffen,
die ebenfalls die Bergleute stellen.
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Stx494-495.2007.1-7.7 (7 Seiten)
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Gesundheitsfolgen
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Epidemiologie: Lungenkrebsrisiko
bei Uranbergarbeitern. Bergleute im Uranbergbau der DDR waren nicht nur
Strahlen, sondern auch Stäuben ausgesetzt. Das wird vom Berufskrankheitenrecht
bisher nicht hinreichend berücksichtigt. Im Auftrag der
Bergbau-Berufsgenossenschaft und aufbauend auf der Wismut Fall-Kontrollstudie
zum Lungenkrebsrisiko bei ehemaligen Beschäftigten der SDAG Wismut haben
Irene Brüske-Hohlfeld, und KollegInnen eine
genauere Belastungsquantifizierung der weiteren beruflichen
Belastungsfaktoren kristalliner Quarz, Arsen und Asbest vorgenommen und eine
Röntgen-Lungenaufnahme befundet. Die Autoren
beschreiben ein signifikant erhöhtes Lungenkrebsrisiko nicht nur für die
Strahlenbelastung, sondern speziell auch für eine Belastung durch
quarzhaltigen Staub.
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Stx490-491.2007.5-6.2 (2 Seiten)
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Gesundheitsfolgen
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Berufskrankheiten: Die Ermittlung der Strahlenbelastung bei der SDAG
Wismut ist heute immer noch Geheimsache. Für die Veröffentlichung der
sogenannten Job-Exposure-Matrix (JEM) und ihrer
Grundlagen streitet der Strahlenexperte der Gewerkschaften, Dr. Gerd Georg
Eigenwillig. Er weist auf Fehler und Schwächen bei den Ermittlungen der
Strahlenbelastung von Beschäftigten der früheren Sowjetisch-Deutschen
Aktiengesellschaft (SDAG) Wismut hin, wie sie heute im Rahmen von
Anerkennungsverfahren für Berufskrankheiten durchgeführt werden. Das
Bewertungsschema, die sogenannte Job-Exposure-Matrix,
ihre Eingangsdaten und die Methode ihrer Erstellung wurden bisher nicht von
der Berufsgenossenschaft veröffentlicht, entziehen sich daher der Diskussion
und machen ihre Überprüfung unmöglich, rügt Eigenwillig.
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Stx432-433.2005.6,7.2 (2 Seiten)
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Gesundheitsfolgen
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Frühere Wismut-Beschäftigte können auf Entschädigung hoffen.
Weitere rund 2.000 frühere Beschäftigte des Uran-Bergbaus Wismut in der DDR
können auf die Entschädigung ihrer Krebserkrankung als Berufskrankheit
hoffen. Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel gab am 18. August 2004 zwei
an Kehlkopfkrebs erkrankten ehemaligen Wismut-Arbeitern Recht. Die Berufskrankheitenverordnung umfasse nicht nur den
Lungenkrebs, entschied das BSG. Das Urteil gilt auch in Zukunft für andere
Arbeitnehmer, die beispielsweise in Atomkraftwerken radioaktiver Strahlung
ausgesetzt sind. Betroffene, deren Antrag auf Unfallrente bereits abgelehnt
wurde, können unter Hinweis auf die Kasseler Entscheidungen von ihrer
Berufsgenossenschaft (BG) eine Überprüfung verlangen (Az:
B 8 KN 1/03 U R).
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Stx424-425.2004.4.1 (1 Seite, Kurzmeldung)
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Gesundheitsfolgen
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Uranbergbau in Sachsen und Thüringen: Sklerodermie und Lupus erythematodes bei Uranbergarbeitern. Epidemiologische
Untersuchungen zum Risiko der Entwicklung von Autoimmunerkrankungen bei
ehemaligen Uranbergarbeitern. Auf einem Workshop der Bundesanstalt für
Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) am 25.
September 2001 in Berlin erörterten Experten mögliche ursächliche
Zusammenhänge zwischen der beruflichen Belastung im Uranerzbergbau,
insbesondere gegenüber quarzhaltigen Stäuben, Strahlen- und
Schwermetallexposition und dem Risiko der Entwicklung von Autoimmun- und
Tumorerkrankungen. Ein Schwerpunkt des Workshops bestand in der Präsentation
des Abschlußberichts zu einem Forschungsprojekt, in dem auf der Basis
langjähriger Untersuchungen im Rahmen der arbeitsmedizinischen Betreuung
ehemaliger Uranbergarbeiter Nutzungsmöglichkeiten immunologischer Methoden
für die Früherkennung von systemischen Autoimmunerkrankungen und
Bronchialkarzinomen untersucht wurden. Insbesondere für die progressive
systemische Sklerodermie (PSS) und den systemischen Lupus erythematodes
(SLE) konnten erkrankungsspezifische Autoantikörper ermittelt werden, denen
Bedeutung bei der Früherkennung dieser Erkrankungen zukommen könnte. Ein
zweiter Schwerpunkt des Workshops war die Frage, ob die bisher
veröffentlichten Studien es erlauben, grundsätzlich von einem Zusammenhang
zwischen einer Quarzstaubexposition und Autoimmunerkrankungen, insbesondere
der Sklerodermie, auszugehen. In einigen Staaten nämlich, einschließlich der
ehemaligen DDR, kann beziehungsweise konnte die Sklerodermie als
Berufserkrankung anerkannt werden, in der Bundesrepublik Deutschland aber
nicht. Die bestimmenden Experten der Bundesrepublik fühlten sich jetzt in
ihrer ablehnenden Haltung zum vielfach angenommenen Zusammenhang zwischen
Quarzstaubexposition und Sklerodermie eher bestärkt. Im November 2002 wurde
nun in der Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und
Arbeitsmedizin der Berichtsband des Workshops als Sonderschrift S 72 mit der
Endfassung des Forschungsberichts veröffentlicht.
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Stx382-383.2002.6-8.3 (3 Seiten)
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Gesundheitsfolgen
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Strahlenwirkungen: Vermehrt Chromosomenschäden und erhöhtes Krebsrisiko
bei radonexponierten Bergleuten. Wissenschaftler des National Institute of Public Health in Prag (Z. Smerhovsky et al., Mutat. Res.
2002 Feb. 15; 514 (1-2):165-176) haben die Daten von über 1323 Zellproben
(Untersuchungen von Chromosomen-Aberrationen an Lymphozyten des peripheren
Blutes) und 225 Personen ausgewertet, die wegen beruflicher Radon-Exposition
in einer Stärke von 1,7 bis 662,3 working level month (WLM) untersucht
worden waren. Chromatidbrüche waren demnach die am
häufigsten zu beobachtenden Aberrationstypen, die statistisch signifikant mit
der Radonexposition korreliert waren. Auch korrelierte die Frequenz aberranter Zellen mit der Radonexposition. Rauchen und
Silikose waren demnach nicht mit den Ergebnissen der Zellanalysen assoziiert.
Eine Regressionsanalyse, so die Autoren, habe einen starken statistischen
Zusammenhang zwischen Krebshäufigkeit und der Häufigkeit von Chromatidbrüchen und aberranten
Zellen ergeben.
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Stx362-363.2002.5.1 (1 Seite)
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Gesundheitsfolgen
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Lungenkrebs durch Radon bei Wismut-Beschäftigten. Beginn des zweiten
Teils der Deutschen Uranbergarbeiter-Studie angekündigt. Der Präsident
des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Wolfram
König, gab am 17. Mai 2000 auf einer Pressekonferenz in der erzgebirgischen
Bergarbeiterstadt Schlema den Beginn einer neuen
Untersuchung zum Zusammenhang zwischen radioaktivem Radongas
und Lungenkrebs bekannt. Er stellte das Konzept einer Studie vor, die das BfS ab Juni 2000 unter ehemaligen Beschäftigten der
Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft (SDAG) Wismut durchführen will. Die
"Fall-Kontrollstudie Lungenkrebs" bildet den zweite Teil der
sogenannten Deutschen Uranbergarbeiter-Studie.
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Stx322-323.2000.7.1 (1 Seite)
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Gesundheitsfolgen
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Niedrigdosisstrahlung: Chromosomenschäden
bei Arbeitern der Rössing-Uranbergwerke in Namibia. Reinhard Zaire von
der Abteilung für Hämatologie und Onkologie des Berliner
Universitätsklinikums Benjamin Franklin beschreibt in dem von Martin Rasper herausgegebenen Buch "Landräuber: Gier und
Macht - Bodenschätze contra Menschenrechte" zum ersten Mal in der
Geschichte der Auseinandersetzung mit Rössing seine Arbeit, die
Chromosomenveränderungen in den weißen Zellen des Blutes der Arbeiter bei
langanhaltenden radioaktiven Niedrigstrahlung nachzuweisen. Neu an dieser
Untersuchung ist die ungewöhnlich breite und statistisch eindeutige
Materialbasis zum Nachweis der zellschädigenden Wirkung von radioaktiver
Niedrigdosisstrahlung.
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Stx218-219.1996.3,4.2 (2 Seiten)
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Gesundheitsfolgen
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Thüringen: Überhöhte Strahlenbelastungen für Selbstversorger im Raum
Ronneburg. Auf den Eigenanbau von Nahrungsmitteln sollte im Raum
Ronneburg im Thüringer Uranbergbaugebiet verzichtet werden. Denn
Selbstversorger müssen hier mit jährlichen Belastungen in Höhe von circa 0,36
Millisievert über radioaktiv belastete Lebensmittel rechnen, zusätzlich zu
4,25 Millisievert efektive Äquivalenzdosis durch
Einatmen von Radongas und seinen Zerfallsprodukten.
Diese Belastungen übersteigen deutlich einschlägige Grenzwerte. Zu diesem
Ergebnis gelangt eine Ende 1994 veröffentlichte Studie des Öko-Instituts
Darmstadt.
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Stx192-193.1995.2.1 (1 Seite)
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Gesundheitsfolgen
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Sachsen und Thüringen: Bundesamt für Strahlenschutz sieht
Handlungsbedarf. "Keine unmittelbare Gefährdung, aber doch
Handlungsbedarf im Interesse eines langfristigen und vorsorglichen
Strahlenschutzes" sieht das Bundesamt für Strahlenschutz für
"begrenzte markante Stellen mit überdurchschnittlich erhöhter
Radioaktivität" in Sachsen und Thüringen. Derart äußerte sich im
September 1991 die auch für die Erfassung, Untersuchung und Bewertung der
radiologischen Auswirkungen der bergbaulichen Lasten in Sachsen und Thüringen
zuständige Behörde.
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Stx114-115.1991.1,5.2 (2 Seiten)
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Gesundheitsfolgen
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Die Bundesregierung bestätigt Schäden. Bergleute, die in Urangruben
der USA, der Tschechoslowakei oder Kanada beschäftigt waren, erkranken
häufiger an Lungenkrebs als die übrige Bevölkerung. Vom Institut für
Strahlenhygiene des Bundesgesundheitsamtes 1986 bewertete Studien und
Datensammlungen über Dosis-Wirkungs-Beziehungen wiesen darauf hin, erklärte
die Bundesregierung in ihrer Antwort vom 30. November 1989 auf eine Kleine
Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion.
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Stx74-75.1990.8.1 (1 Seite)
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Sanierung
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Sanierung
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Der Uranabbau in der DDR und seine Folgen – Die Sanierung der
Wismut-Altlasten in Thüringen. Die
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Thüringer Landtag richtete im November 2010
einen Katalog von 47 Fragen in 6 Komplexen an die Landesregierung. Die zum
Thema „Der Uranabbau in der DDR und seine Folgen – Sanierung der
Wismut-Altlasten in Thüringen“ zusammengefaßte Große Anfrage wurde mit Datum
vom 1. Juni 2011 durch das zuständige Ministerium für Landwirtschaft,
Forsten, Umwelt und Naturschutz (TMLFUN) beantwortet. Der Zusammenfassung der
Antworten stellt der Kirchliche Umweltkreis Ronneburg die aktuelle
Problemlage gegenüber. Von Frank Lange, Kirchlicher Umweltkreis Ronneburg.
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Stx694-695.2011.7-14.8 (8 Seiten)
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Sanierung
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Wismut GmbH: Was wird nach Abschluss der Uranbergbausanierung noch überwacht?
Der Kirchliche Umweltkreis Ronneburg führte am 11. Juli 2011 eine öffentliche
Informationsveranstaltung zum Thema „Bergbauverwahrung und Radonbelastung –
die Langzeitaussichten im Ronneburger Revier“
durch. Im Rahmen der Veranstaltung gaben Dr. Peter Schmidt, Abteilungsleiter
Umweltüberwachung/Strahlenschutz/Hydrologie der Wismut GmbH und seine
Kollegen Jens Regner und Wilko Hinz einen Über-blick zu Ergebnissen der
bisherigen Überwachung der Haldenabdeckungen in dem dicht
besiedelten Sanierungsgebiet um Ronneburg. Thematisiert wurde auf
Wunsch des Umweltkreises insbesondere eine mögliche künftige radiologische
Langzeitüberwachung der Sanierungsergebnisse. Nach Abschluss
der physischen Arbeiten am Standort sind nun (fast) alle Halden auf zwei
Aufschüttungskörper umgelagert. Abwetter aus dem
Bergbau existieren nicht mehr und die bisherigen umfangreichen
Transportabläufe beschränken sich auf den Bereich der
Grubenwasserbehandlungen. Als einzig relevantem Parameter der bisherigen
Expositions-pfade ist mit Radon und seinen radioaktiven Zerfallsprodukten zu
rechnen, das im ostthüringischen Sanierungs-gebiet fast ausschließlich auf
verbleibende geringe und den natürlichen Hintergrund tan-gierende
Diffusionsaustritte zurückzuführen ist. Ein Tagungsbericht von Frank Lange.
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Stx590-591.2011.19-20.2 (2 Seiten)
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Sanierung
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Uranbergbau-Altlasten: Die
Wismut-Sanierung dauert mindestens noch 30 Jahre. Entgegen ursprünglichen
Plänen wird die Altlastensanierung des einstigen Uranbergbaus in Sachsen und
Thüringen offenbar noch mindestens bis zum Jahr 2040 andauern. Die
Mammutaufgabe werde weder 2015 noch 2020 abgeschlossen sein, erklärte der
technische Geschäftsführer der Wismut GmbH, Stefan Mann.
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Stx578-579.2011.5.1 (1 Seite)
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Sanierung
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Atommüll in Thüringen: Unsanierte
Standorte des Uranbergbaus stellen die Sicherheit der Endlager der Uranerzaufbereitung infrage.
Die Langzeitsicherheit unsanierter Standorte des Uranbergbaus im Zusammenhang
mit den Endlagerstätten der Uranerzaufbereitung in
Ostthüringen. Von Frank Lange, Kirchlicher Umweltkreis Ronneburg. Wie
sicher sind die unsanierten Standorte des Uranbergbaus in Ostthüringen? Und
was haben unsanierte Bergbauflächen mit radioaktiven Endlagern zu tun? Für
diese findet schließlich seit zwei Jahrzehnten eine aufwendige und
kostenintensive Verwahrung statt. Das sind berechtigte Fragen aus Sicht von
Anwohnern, die den Abschluss der Arbeiten zur
Sanierung der Hinterlassenschaften des Uranbergbaus in Sachsen und Thüringen
vor Augen haben. Fragen, die sich nach Kenntnis des Kirchlichen Umweltkreises
Ronneburg Behörden des Landkreises Greiz und des Landes Thüringen nicht
stellen. Das Sanierungsunternehmen Wismut GmbH geht da differenzierter vor.
So findet vom 25. bis 27. Mai 2011 in Ronneburg ein Fachsymposium (Wissym 2011) statt, dass sich
der „Nachhaltigkeit und Langzeitaspekte bei der Sanierung von Uranbergbau-
und Aufbereitungsanlagen“ widmet. Anlass für den
Kirchlichen Umweltkreis Ronneburg, kritische Langzeitaspekte beizusteuern.
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Stx570-571.2010.1-9.9 (9 Seiten)
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Sanierung
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Atommüll: „Vergessene“
radioaktive Bergbauhinterlassenschaften in Ostthüringen. Radioaktive
Altlasten des Uranbergbaus in Ostthüringen drohen in Vergessenheit zu
geraten. Das Endergebnis des teuren bundesdeutschen Vorzeige-Umweltprojektes
der Sanierung der Betriebsflächen des bundeseigenen Unternehmens Wismut GmbH
wird dadurch deutlich geschmälert.
Künftige Generationen werden die Folgen der gegenwärtigen
Verdrängungstaktik Thüringer Landesbehörden tragen müssen. Von Frank Lange,
Kirchlicher Umweltkreis Ronneburg.
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Stx560-561.2010.10-13.4 (4 Seiten)
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Sanierung
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Atommüll: Unsanierte Altlasten
stellen die erfolgreiche Revitalisierung der Uranbergbauregion in
Ostthüringen in Frage. Das Thema der Wismutaltlasten
in Ostthüringen beschäftigte den Kirchlichen Umweltkreis Ronneburg schon vor
Beginn der Sanierung der Uranbergbaugebiete 1991. Inzwischen werden sie
offiziell nur noch als Hinterlassenschaft mit natürlichen radioaktiven
Ablagerungen bezeichnet. Für Außenstehende schwer nachvollziehbar, gibt es
zwei Kategorien von Hinterlassenschaften: Die in Sanierung befindlichen
Betriebsflächen des bundeseigenen Sanierungsunternehmens Wismut GmbH und
weitere, oft in unmittelbarer Nähe befindliche Halden, Schürfe, verfüllte
Tagebaue und ehemalige Erzwäschen, alles Flächen, die in Ostthüringen zur
selben Bergbau-Ära gehören, aber nicht mehr dem Bergrecht unterstehen. Es
handelt sich dabei um „Altlasten“ des von 1950 bis 1990 realisierten
Uranbergbaus, die 1990/91 nicht in die Sanierungskonzeptionen einbezogen
wurden. Das radioaktive Potential unterscheidet sich nicht von den inzwischen
sanierten Halden des Ronneburger Reviers. Sie waren
im Regelfall zu einem Stichtag (31.12.1962) nicht mehr Bestandteil der
Betriebsflächen der Wismut GmbH (damals SDAG Wismut). Eigentümer sind
Landkreise und Kommunen, die Bodenverwertungs- und -verwaltungs
GmbH (BVVG) der Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben,
inzwischen auch Privatpersonen und privatrechtliche Körperschaften. Deren
Zahl nimmt tendenziell zu, auch wenn man sich fragen kann, wen solche Flächen
Nutzen bringen. Um irgendwelche profitablen Angelegenheiten wird es immer
gehen. Eine ausreichende Sachkenntnis liegt bei den kommunalen Verantwortungsträgern
und den Käufern oft nicht vor und Unterstützung für sie ist nicht in Sicht.
Die zuständigen Verwaltungs- und Baubehörden nehmen tatsächliche oder
vermeintliche Gesetzeslücken zum Anlass, um der
Umnutzung der alten Wismuthalden Tür und Tor zu
öffnen. Die oberen Behörden schauen weg – bis jetzt. Der Kirchliche
Umweltkreis wies das zuständige Thüringer Ministerium für Landwirtschaft,
Naturschutz und Umwelt (TMLNU) auf die Tendenzen hin, dass
es nicht mehr bei privaten Jagdgebieten, Gartenkolonien und Wochenendbetrieb
verschiedenster Art bleibt, sondern nun auch diese Flächen unter dem
Zauberwort der Vermarktung gesehen werden. Bericht von Frank Lange,
Dipl.-Ingenieur, Kirchlicher Umweltkreis Ronneburg.
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Stx546-547.2009.1-7.7 (7 Seiten)
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Sanierung
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In Ostthüringen werden nicht alle Altlasten des Uranbergbaus saniert. Anders als in Sachsen werden in Ostthüringen
nicht sämtliche Altlasten des Uranbergbaus saniert. Für Außenstehende ist es
nicht leicht nachvollziehbar, es gibt in Ostthüringen zwei Kategorien der
Hinterlassenschaften des Uranbergbaus: Altlasten in und Altlasten außerhalb
der Rechtsträgerschaft der Wismut GmbH. Für die einen existiert ein
Sanierungsauftrag des Bundes, für die anderen nicht. Beides sind Flächen der selben Bergbauära seit 1950.
In Thüringen liegt im Raum Ronneburg noch ein beträchtliches
Altlasten-Potential des Ostthüringer Uranabbaus „auf Halde“. Die außerhalb
des Wismutgeländes liegenden bewachsenen Halden,
verfüllte Tagebaue und eingeebneten ehemaligen Betriebsanlagen (z.B. der
Erzwäsche) bergen zu einem Großteil derart radioaktives Material, daß über
300 Hektar zwischen Ronneburg und Teichwolframsdorf
in dem zugehörigen Altlastenkataster als radiologisch relevant eingestuft
sind. Bericht von Frank Lange.
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Stx544-545.2009.5.1 (1 Seite)
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Sanierung
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Buchmarkt: Uran, Bergbau,
Hydrogeologie. Professor Dr. Broder J. Merkel, Geohydrologe,
Umweltforscher und Institutsleiter an der Technischen Universität Freiberg,
empfing im September 2008 zahlreiche internationale Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler zur fünften Fachtagung „Uranium
Mining and Hydrogeology
(UMH)” in der sächsischen Bergbaustadt. Thema der Konferenz war das komplexe
Verhalten des radioaktiven Schwermetalls Uran in Boden und Wasser. In dem
Ende 2008 erschienenen Proceedingsband sind alle Beiträge
der Tagung veröffentlicht.
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Stx532-533.2009.18.1 (1 Seite)
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Sanierung
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Ronneburg, 22.-23. November 2008: Nach
der Sanierung. Zwei Chronikbände und Fachkolloquium zu den Folgen des
Uranbergbaus der DDR in Ostthüringen. Der Kirchliche Umweltkreis Ronneburg
begleitet die Sanierung der Gebiete des Uranerzbergbaues der früheren
Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft (SDAG) Wismut in Sachsen und
Thüringen von Anfang an mit Engagement, fachlicher Kompetenz und
konstruktiver Kritik. Er begeht in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum und
lädt für den 22. und 23. November 2008 nach Ronneburg zu einem Fachkolloquium
zu den Folgen des Uranbergbaus der DDR nach seiner Sanierung in Ostthüringen
ein. Themen der Veranstaltung sind die sozialen Aspekte der Nachbergbauzeit,
die gesundheitlichen Aspekte des Uranbergbaus und die technischen Aspekte der
Sanierung in Ostthüringen. Dazu hat der Umweltkreis eine zweiteilige Chronik
vorgelegt. Sie trägt den Titel „Opposition in beiderlei Gestalt“ und
beschreibt die Gründung des Umweltkreises im Jahre 1988 und seine Aktivitäten
bis heute. „Gerade weil unsere Kritik am Staatssozialismus eine doppelte war und
ist, ist sie mit der Übernahme des Systems der Bundesrepublik nicht erledigt.
Unsere eigene Geschichte legitimiert uns deshalb zu neuer Kritik und zur
Suche nach Alternativen. Es ist ein Vermächtnis der DDR, den scheinbar fest gefügten Strukturen zu mißtrauen, nach den
menschlichen und ökologischen Kosten sozialer Systeme zu fragen, sich nicht
zu beugen, wenn wieder Anpassung gefordert wird, den aufrechten Gang niemals
mehr zu verlernen.“ Diese Prämisse des Kirchlichen Umweltkreises Ronneburg
drückt sich auch in seiner Chronik aus: sehr zu empfehlen. Frank Lange,
Kirchlicher Umweltkreis Ronneburg (Hrsg.): Opposition in beiderlei Gestalt –
Der Kirchliche Umweltkreis Ronneburg – Chronik – Teil 1: Die Jahre 1988-1999
und Teil 2: Die Jahre 2000-2008; Broschur A4, 166 S. (Teil 1) und 182 S.
(Teil 2), viele farbige Abb., ISBN 978-3-00-022072-2, Bezugsadresse: Frank
Lange, Haus Nr. 8, D-07554 Korbußen.
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Stx524-525.2008.20.1 (1 Seite)
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Sanierung
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Uranbergbau in Thüringen: Die
Strahlenbelastung der Bevölkerung vor und nach der Sanierung der
Uranbergbauregion Ronneburg – aus der Sicht einer Bürgerinitiative (1988 –
2008). Von Dipl.-Ing. Frank Lange, Kirchlicher Umweltkreis Ronneburg. Die
weit voran geschrittene Sanierung der Bergbaufolgeschäden in den sächsischen
und thüringischen Uranabbaugebieten ist dem Kirchlichen Umweltkreis Ronneburg
Anlass für eine Bilanz, die die tatsächlichen
radioaktiven Belastungen für die Bevölkerung – reduziert auf den Luftpfad – benennt. Ausgehend von den
Rahmenzielstellungen, wird dabei auf die sanierungsrelevanten radiologischen
Kenngrößen und deren Maßstäbe eingegangen und dabei verdeutlicht, auf welcher
Grundlage Aussagen zur Strahlenbelastung beruhen. Schließlich werden
Veränderungen durch die Sanierung – trotz des Regelwerkes – aufgezeigt. Die
Sanierungsaufgaben haben den Bund (das Sanierungsunternehmen Wismut GmbH
untersteht direkt dem Bundeswirtschaftsministerium) seit 1991 circa 4,8
Milliarden Euro gekostet, bis 2015 sollen es circa 6,04 Milliarden werden;
etwa die Hälfte der Mittel fließen nach
Ostthüringen. Technisch handelte es sich, so weit
es Übertage-Bereiche betrifft, vorzugsweise um Haldenumlagerungen und
Betriebsflächen-Abdeckungen und -Verwahrungen, sowie die Beseitigung
radioaktiv kontaminierter Einrichtungen und anderes mehr.
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Stx524-525.2008.12-20.9 (9 Seiten)
Zu
den Originalseiten im pdf-Format
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Sanierung
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Ronneburg/Thüringen, 21.-23. November 2008: Nach der Sanierung. Fachkolloquium zu den Folgen des Uranbergbaus der
DDR. Der Kirchliche Umweltkreis Ronneburg begleitet die Sanierung der
Gebiete des Uranerzbergbaues der früheren Sowjetisch-Deutschen
Aktiengesellschaft (SDAG) Wismut in Sachsen und Thüringen von Anfang an und
begeht in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. Für den 21. bis 23. November
2008 lädt er nach Ronneburg zu einem Fachkolloquium zu den Folgen des
Uranbergbaus der DDR nach seiner Sanierung in Ostthüringen ein. Themen sind
die sozialen, gesundheitlichen und technischen Aspekte der Sanierung in
Ostthüringen. Es nehmen unter anderem teil Vertreter der Evangelischen
Landeskirche Thüringen, des Bergbautraditionsvereins Wismut e.V., des
Bundesamtes für Strahlenschutz, des Wald-Klinikums Gera, der Vereine für
arbeits- und berufsbedingt Erkrankte (abekra) e.V.
und atomopfer e.V., der Wismut GmbH, der Institute
für Ökologie und für Geowissenschaften der FSU Jena, der Gesellschaft für
Strahlenschutz und der Landesbeauftragte für die Stasiunterlagen in Sachsen,
Michael Beleites. Die Veranstaltung ist kostenfrei,
es wird lediglich um eine freiwillige Spende zur Begleichung der Kosten
gebeten. Detaillierte Programminformationen, Anmeldung und Kontakt: H.D.
Barth, 07580 Reust, Am Berg 17, Tel. 0172-3652452 und F. Lange, 07554 Korbußen, Haus Nr. 8, Tel. 0173-5775674.
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Stx518-519.2008.8.1 (1 Seite)
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Sanierung
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Freiberg/Sachsen, 14.-18. September 2008: Fachkonferenz Uranium Mining and Hydrogeology. „Angewandte Geowissenschaftler sind Partner
der Wasserversorgung, Landwirtschaft, Rohstoffindustrie und der Abfallwirtschaft
in der ganzen Welt.“ So präsentiert sich das Institut für Geologie an der
Technischen Universität Bergakademie Freiberg in Sachsen unter der Leitung
von Prof. Dr. Broder J. Merkel und lädt zum 14. bis 18. September 2008 zu
seiner 5. Internationalen Fachkonferenz „Uranium
Mining and Hydrogeology“
ein. Es geht um Wasser- und Bodenschutz sowie Umwelttechnologien und
-management bei der Urangewinnung und -verarbeitung, der Sanierung und
Entsorgung, speziell der Altlasten des Uranabbaus und aufgegebenen Abbauen.
Vorgesehen ist auch die Vorstellung neuer Risikostudien. Die Teilnahme an der
Tagung kostet 250 Euro, für Studenten 80 Euro. Informationen, Anmeldung und
Kontakt unter www.geo.tu-freiberg.de/umh/index.htm
oder bei: Dipl.-Geol. Andrea Berger, TU Bergakademie Freiberg, Institute for Geology, Chair Hydrogeology,
Gustav-Zeuner-Str.12, D-09599 Freiberg, Tel.: 0049-3731-39-3309, Fax.:
0049-3731-39-2720, eMail: umh@geo.tu-freiberg.de
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Stx518-519.2008.8.1 (1 Seite)
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Sanierung
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Probleme bei der Flutung der alten Uranbergwerke
der SDAG Wismut. Der Kirchliche Umweltkreis Ronneburg fordert ein
verbessertes Flutungsregime der Wismut GmbH. Von
Frank Lange, Kirchlicher Umweltkreis Ronneburg. Flutungswässer des Uranbergbaus
gelangen seit einigen Wochen unbehandelt über den Gessenbach
(Foto) in die Weiße Elster. Das widerspricht eigentlich allen bisherigen
Anstrengungen des Sanierungsprozesses im Raum Ronneburg in Thüringen und
führte den Kirchlichen Umweltkreis Ronneburg zu dem Standpunkt: „Alles
mögliche führen Verantwortliche für die schlechte Wasserqualität des Gessenbaches als Begründung an, nur nicht, dass technische, mitunter hausgemachte Unzulänglichkeiten
die Ursachen sind.“
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Stx502-503.2007.3-5.3 (3 Seiten)
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Sanierung
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Uranbergbau-Sanierung in Thüringen: Die
Spitzkegelhalden von Ronneburg gibt es nicht mehr. „Der Natur zur
Vollnutzung, den Menschen zur beschränkten Nutzung.“ So lautet das Motto, unter
das die bundeseigene Wismut GmbH ihre landschaftsgestaltenden Bemühungen zur
Sanierung der Hinterlassenschaften des Uranerzbergbaus der
Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft (SDAG) Wismut in Sachsen und
Thüringen gestellt hat. Die Wismut GmbH feierte am 12. Dezember 2006 an ihrem
Sanierungsstandort Ronneburg ihr 15jähriges Bestehen.
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Stx480-481.2007.8.1 (1 Seite)
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Sanierung
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Blumen über Uran-Abraum. Die Bundesgartenschau
auf dem Gelände der früheren SDAG Wismut – eine Herausforderung. Die
Bundesgartenschau 2007 (BUGA) soll von April bis Oktober in Ostthüringen
stattfinden, in der ehemaligen Uranabbauregion des bis 1989 drittgrößten
Uranproduzenten der Welt, der Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft (SDAG)
Wismut. Zur Ausstellungsfläche gehören Teile einer 800 Hektar großen
„Bergbaufolgelandschaft“, die durch Bepflanzung und Begrünung den
beispiellosen Raubbau an Mensch und Natur durch den Uranabbau zudecken soll.
Experten des Darmstädter Ökoinstituts sehen kein erhöhtes Strahlenrisiko für
die knapp zwei Millionen BesucherInnen, die in Gera
und Ronneburg erwartet werden. Die Sanierungsmaßnahmen der Wismut GmbH seien
erfolgreich, meint Gerhard Schmidt, Gutachter des Ökoinstituts im Auftrag der
Wismut, die Strahlenbelastung sei nicht höher als aufgrund der natürlichen
Urangehalte in anderen Teilen Deutschlands. – Die Gebiete der
Uranerzlagerstätten weisen erhöhte Urankonzentrationen beispielsweise auch in
Oberflächenwässern auf. Maximalwerte für Uran im Wasser in Deutschland haben
Mitarbeiter der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in
den Oberflächenwässern der ehemaligen Uranerzlagerstätte Gera-Ronneburg
gemessen. In Wissenschaftlerkreisen wurde die Wismut-Sanierung immer wieder
als langfristig unzureichend kritisiert. Sie verwiesen in dem Zusammenhang
auch auf dringend erforderliche Bepflanzungsstrategien und -konzepte zur
Renaturierung und Reduzierung der Schwermetalle und der Radioaktivität in
Boden und Wasser. Diese Problematik stellt sich sowohl in der Ronneburger Region, als auch an den anderen
Wismut-Sanierungsstandorten und Sanierungsflächen, und natürlich auch dort,
wo sich für die Wismut-Altlasten immer noch niemand verantwortlich fühlt. Im
Hause der Wismut GmbH werden diese Forschungen eher belächelt, aber auch die
BUGA-Landschaftsgärtner schenken den Erkenntnissen keine Beachtung. Ein
Bericht von Inge Lindemann.
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Stx474-475.2006.7,8.2 (2 Seiten)
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Sanierung
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Uranbelastungen: Bergbaubedingte
Beeinflussung von Uran im (Trink-)Wasserkreislauf am Beispiel der
Bergbauregion Ronneburg. Seit 2001 sind in den Bundesländern Sachsen und
Thüringen durch die Gesundheitsämter und die jeweiligen
Landesuntersuchungsanstalten umfangreiche Untersuchungen zu Uran im
Trinkwasser zentraler und dezentraler Wasserversorgungsanlagen durchgeführt
worden. Frank Lange vom Kirchlichen Umweltkreis Ronneburg geht auf die
konkreten Uranemissionen des Ostthüringer Bergbaugebietes um Ronneburg ein,
auf die Ergebnisse öffentlich zugänglich gemachter Trinkwasser-Beprobungsprogramme und auf die Möglichkeit der
Uranentfernung aus Trinkwasser.
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Stx458-459.2006.1-5.5 (5 Seiten)
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Sanierung
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Altlasten des Uran-Tagebaus in Thüringen: Der Kirchliche Umweltkreis
Ronneburg kritisiert die unzureichende Abdeckung des künftigen
Uran-Sarkophags Lichtenberg. Das Thüringer Landesbergamt bereitet
gegenwärtig einen Genehmigungsbescheid zur "Abschließenden Gestaltung
des Sanierungsobjektes Tagebaurestloch Lichtenberg" vor. Hierzu wurden
in den Jahren 2003 und 2004 die Träger der "Öffentlichen Belange"
zu fachtechnischen Stellungnahmen aufgefordert. Für den BUND Landesverband
Thüringen e.V. wurde diese Stellungnahme vom Kirchlichen Umweltkreis
Ronneburg erarbeitet. Ein Bericht von Frank Lange.
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Stx444-445.2005.5,6.2 (2 Seiten)
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Sanierung
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Neue Politik bei der Wismut GmbH. Der Umweltbericht 2001 des
früheren DDR-Uranbergbaubetriebes hat nur noch ein Drittel des früheren Umfangs
und ist unbrauchbar. Die Prüfung des von der Wismut GmbH übergebenen
Umweltberichtes für das Jahr 2001 durch den Kirchlichen Umweltkreis Ronneburg
hat im Vergleich zu den Berichten der Vorjahre eine deutlich geringere
Qualität ergeben. Die Umweltmeßdaten werden bei weitem nicht mehr in der
bisherigen Breite und Detailliertheit dargestellt. Der Bericht verwirrt mit
der Aufzählung von Mittel-, Spitzen- und Prozentwerten und es werden keine
nachvollziehbaren Meßreihen vermittelt. Hatten die Berichte zuvor jedes Jahr
100 bis 150 Seiten, so sind es jetzt nur noch 50. Das stellen Frank Lange und
H. D. Barth vom Kirchlichen Umweltkreis Ronneburg fest. Sie sind der Meinung,
daß der in staatlichem Besitz befindliche Sanierungsbetrieb Wismut GmbH des
früheren DDR-Uranbergbaubetriebes in Sachsen und Thüringen mit diesem Bericht
nicht mehr ausreichend seiner Informationspflicht nachkommt. Strahlentelex
dokumentiert die Stellungnahme und Bewertung des Umweltberichts durch den
Kirchlichen Umweltkreis Ronneburg.
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Stx386-387.2003.3,4.2 (2 Seiten)
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Sanierung
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EU-Tagung in Antwerpen: Sanierung strahlender Altlasten: Packen wir's
an!? Mit der Sanierung der unterschiedlichsten radioaktiv verseuchten
Standorte hat sich die Fachwelt im Oktober 1993 erstmals im Rahmen einer von
der EG-Kommission veranstalteten Tagung befaßt: In Antwerpen trafen sich eine
Woche lang Fachleute aus allen Teilen Europas, um das Ausmaß des Problems und
seine Bewältigung zu diskutieren. Ein Bericht von Peter Diehl.
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Stx168-169.1994.1-3.3 (3 Seiten)
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Sanierung
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Sanierung von Altlasten des Uranabbaus. Peter Diehl hat eine
umfangreiche Literatur- und Quellensammlung für den naturwissenschaftlich vorgebildeten
Leser zusammengestellt. Besprechung.
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Stx138-139.1992.7,8.2 (2 Seiten)
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Frankreich
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Frankreich
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Le Cellier/Frankreich: Tailings
im Grundwasser deponiert. Verwahrung von Uran-Aufbereitungsschlämmen à la
Française. Während Uranabbaufirmen und Aufsichtsbehörden in aller Welt
bemüht sind, die bei der Aufbereitung von Uranerz anfallenden gefährlichen
Abfallschlämme so zu verwahren, daß sie keinen Kontakt zum Grundwasser
bekommen, hat die französische Uranbergbaufirma COGEMA einen sanierten
Standort vorgestellt, bei dem die Schlämme direkt im Grundwasser eingelagert
wurden. Der Standort Le Cellier ist der erste
größere in Frankreich, dessen Sanierung komplett abgeschlossen wurde.
Entgegen ihrer früheren Geheimhaltungspolitik ermöglichte COGEMA nun eine
Besichtigung der Anlagen und Diskussion mit maßgebenden Mitarbeitern. Ein
Bericht von Peter Diehl.
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Stx190-191.1994.5-8.4 (4 Seiten)
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Frankreich
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Radioökologische Studie: Folgen des Uranbergbaus in Zentralfrankreich.
Die unabhängige französische Strahlenmeßstelle CRII-RAD hat eine
radioökologische Studie über die Auswirkungen des Uranbergbaus in der Region Limousin in Zentralfrankreich erarbeitet. Die Studie
wurde für die Regionalparlamente der Region Limousin
und des Départements Haute-Vienne
erstellt. Ein Bericht von Peter Diehl.
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Stx186-187.1994.7,8.2 (2 Seiten)
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Frankreich
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Altlasten des französischen Uranbergbaus wirbeln Staub auf. Viele
Deponien in Frankreich mit radioaktiven Abfallschlämmen sind illegal, 200.000
Atommüllfässer wurden in stillgelegten Uranbergwerken entdeckt, bei Transport
der Uranerze und Abfallschlämme massive Umweltbelastungen festgestellt. Ein
Bericht von Peter Diehl.
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Stx124-125.1992.4,5.2 (2 Seiten)
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Afrika, Australien, Kanada
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Afrika, Australien, Kanada
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Uranbergbau: Deutschland
verschleiert die Herkunft des Urans. IPPNW: Grobe
Menschrechtsverletzungen und massive Umweltzerstörungen in den Abbauländern.
Die deutsche Bundesregierung und die EURATOM Supply
Agency verschleiern die Herkunft des Urans, das für den Betrieb deutscher
Atomkraftwerke genutzt wird. Zu diesem Ergebnis kommt die Internationale
Ärzteorganisation zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) nach einer
systematischen Auswertung der Quellen der europäischen Atombehörde EURATOM
sowie von Antworten der deutschen Bundesregierung auf parlamentarische
Anfragen. Zwar lassen sich anhand des Datenmaterials die Lieferländer
nachvollziehen, nicht aber die Ursprungsländer. „Wir fordern die
Bundesregierung daher auf, Informationen über Einfuhr, Herkunftsländer,
Ausfuhr und Empfangsländer von Uran endlich offen zu legen“, erklärt die
IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen.
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Stx568-569.2010.3-4.2 (2 Seiten)
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Afrika, Australien, Kanada
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Uranbergbau: Delegierte indigener
Völker fordern Ende der Atomindustrie. Die Delegierten der
IPPNW-Vorkonferenz „Sacred Lands, Poisoned Peoples“ haben am 29.
August 2010 in Basel eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. Darin fordern
sie, Uranabbau und dessen Weiterverarbeitung zu stoppen sowie den
unverantwortlichen Umgang mit radioaktivem Abfall, Atomenergie und Atomwaffen
zu beenden.
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Stx568-569.2010.2-3.2 (2 Seiten)
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Australien
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Das australische Koongarra-Uranvorkommen
wurde dem Kakadu-Weltnaturerbe beigefügt.
Eine positive Nachricht: Das UNESCO Welterbe-Komitee
(World Heritage Committee) hat am 27. Juni 2011 in
Paris beschlossen, das Gebiet
des Koongarra-Uranvorkommens in Australien
dem umgebenden Kakadu Nationalpark und Weltnaturerbe einzugliedern.
Das teilte die Gundjeihmi
Aboriginal Corporation in einer Pressemitteilung
vom selben Tag mit.
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Stx588-589.2011.12.1 (1 Seite)
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Australien
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Dokumentarfilm: Uranium – is
it a Country? „Was
passiert in Afrika, Kanada und Australien, damit bei uns das Licht angeht?“
Auf eine Spurensuche nach der Herkunft von Atomstrom haben sich 20 junge
Leute der Initiative STRAHLENDES
KLIMA begeben und sind in Australien fündig geworden. Dort in Down Under lagern die größten Uranvorkommen der Welt.
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Stx536-537.2009.5-6.2 (2 Seiten)
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Afrika
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12./13. November 2011: Uranabbau
in Tansania. Studientagung des Tanzania-Netzwerkes
in Werftpfuhl bei Berlin. In Tansania soll nach dem Willen von
Uranabbau-Firmen, unter anderem der russischen Rosatom,
baldmöglichst Uran abgebaut werden. Eines der Uranabbaugebiete liegt in der
Region Bahi nahe der Hauptstadt Dodoma und würde
ein wichtiges Reisanbaugebiet, Fischfang und Salzgewinnung gefährden. Ein
weiteres Projekt, das Mkuju River Project, liegt im
Selous Game Reserve, einer World Heritage Site. Dort ist die Exploration bereits relativ
weit vorangetrieben worden. Die tansanische Regierung beabsichtigt, einen
Teil aus dem Schutzgebiet „herauszuschneiden, um den Uranabbau dort zu
ermöglichen und scheint entschlossen zu sein, das Projekt durchzusetzen,
obwohl das World Heritage Committee
sich kritisch dazu geäußert hat. Darüber werden zwei tansanische Gäste am
12./13. November 2011 auf dem Studientag des Tansania-Netzwerkes e.V. in
16356 Werneuchen/Werftpfuhl bei Berlin berichten:
Anthony Lyamunda von der
Nichtregierungsorganisation CESOPE und der tansanische Botschafter in Berlin.
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Stx596-597.2011.12.1 (1 Seite)
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Afrika
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Nachlässigkeiten und Mängel im Betrieb der Uranbergwerke in Gabun und
Niger. Eine Untersuchung zur
Verwendung radioaktiv verseuchter Materialien zum Bau von Wohngebäuden in
Gabun und Niger führten Tanja Srebotnjak von dem
Politikberatungs-Think Tank Ecologic Institut und
Sebastian Veit von der Afrikanischen Entwicklungsbank im Auftrage des
Europäischen Parlaments (EP) durch. Mit der von Juli bis Ende Oktober 2010
laufenden Studie untersuchten sie die Praktiken der Materialentsorgung im
Uranbergbau und ihre Effekte auf Umwelt und Gesundheit in den beiden
afrikanischen Ländern.
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Stx574-575.2010.12.1 (1 Seite)
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Afrika
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Tansania – das neue Bergbaueldorado. Ab 2010 soll in der Vereinigten Republik Tansania Uran abgebaut werden.
Die Explorationsarbeiten laufen auf Hochtouren. Die Bevölkerung ist
aufgebracht. Sie soll den Explorationsfirmen weichen. 25 Gesellschaften aus
aller Welt sind bisher dem Ruf des ostafrikanischen Landes gefolgt und suchen
dort nach Uran. Von Martin Kurz und Inge Lindemann
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Stx530-531.2009.9-10.2 (2 Seiten)
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Afrika
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Aufgeheiztes Klima: Areva weitet Uranabbau in
Niger aus. Am 18. Dezember 2008
reiste die Chefin des französischen Atommultis AREVA, Anne Lauvergeon, in Nigers Hauptstadt Niamey, um mit Präsident
Mamadou Tandja die Abbaugenehmigung für das
Uranvorkommen Imouraren auszuhandeln. Imouraren liegt ungefähr 80 Kilometer südlich des
bisherigen Uranabbaugebiets von Arlit, eine der
kolonialen Hinterlassenschaften Frankreichs im Norden des Niger. AREVA’s Explorationslizenz für Imouraren
läuft im Februar 2009 aus. Tandja, der bei den
Präsidentschaftswahlen in diesem Jahr wieder antritt, handelte eine
staatliche Beteilung von 33,5 Prozent an dem neuen
Uranprojekt mit AREVA aus. Die Abbaulizenz beinhaltet eine Steigerung der
Erlöse für Niger um 50 Prozent gegenüber den bisherigen Erträgen aus dem Uranabbau
von Arlit. 2012 soll Imouraren
in Betrieb gehen. Laut AREVA ist es dann eines der größten Uranbergwerke der
Welt. Von Günter Wippel und Inge Lindemann
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Stx530-531.2009.8-9.2 (2 Seiten)
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Afrika
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Energiepolitik in der Sackgasse. Uran aus Afrika zum Schutz des Klimas in Europa. Um Ressourcen wurden
in der Vergangenheit und werden in der Gegenwart Kriege geführt. Zuweilen
kommt die gewalttätige Beschaffungsstrategie im anderen Gewand daher, als
erwartet. Aber der „Kampf um Rohstoffe“ gehört zum Alltag und bestimmt die
Energiepreise auch hierzulande. Der afrikanische Kontinent, reich an
begehrten Bodenschätzen, soll diese den Märkten der Welt zur Verfügung
stellen. Ein neuer Bergbauboom bedroht 924 Millionen Menschen. Mit Uran aus
Afrika will die Atomindustrie ihre Reaktoren bedienen und in Europa das Klima
retten. Von Inge Lindemann
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Stx530-531.2009.7-8.2 (2 Seiten)
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Afrika
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Uranboom im afrikanischen Niger – verseuchtes
Wasser, verstrahlter Sand. Von Inge Lindemann und Günter Wippel. „Vor rund 40 Jahren kam die französische Cogema, heute AREVA, in die Region von Agadez im Norden Nigers und sie sagten uns, es würde wie
das Paradies werden,“ erzählte Almoustapha Alhacen, Tuareg und Umweltschützer aus Niger. „Dann
wurden die Stadt Arlit geschaffen und die
Uranabbaue von Arlit und Akouta
in der Wüste, am Rande des Air-Gebirges“. Seitdem hinterließ AREVA beim Abbau
von rund 100.000 Tonnen Uran 46 Millionen Tonnen Abraum unter freiem Himmel.
Dieses Gestein enthält noch bis zu 80 Prozent der ursprünglichen
Radioaktivität. „Unser Trinkwasser ist verseucht, strahlender Staub weht über
die Wüste und die Menschen werden krank. Der Uranabbau brachte zwar Arbeit,
aber keine Infrastruktur und medizinische Betreuung für die Bevölkerung,
geschweige denn - ein Paradies“, so Alhacen bitter.
„Die Arbeiter gingen in ihrer staubigen Kleidung, die sie bei der Arbeit
getragen hatten, nach Hause – die Kinder spielten auf ihrem Schoß – und die
Frauen wuschen die Kleidung mit der Hand …. Die Arbeiter wussten
nicht, was Uran ist und hatten keine Ahnung von Radioaktivität … sie haben
ihre Mahlzeiten direkt im Steinbruch auf den radioaktiven Steinbrocken
sitzend, eingenommen ...“, berichtete Alhacen
weiter. Bis 1986 gab es für die Bergarbeiter keinerlei Arbeitskleidung. Erst
nach der Katastrophe von Tschernobyl seien Handschuhe und Arbeitsanzüge sowie
Staubschutzmasken ausgegeben worden. „Doch die Masken schützen vor dem Staub,
aber nicht vor der Radioaktivität“, so Alhacen.
„Heute gibt es sogar Strahlendosimeter, doch auch die Dosimeter schützen
nicht vor der Strahlung.“
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Stx.508-509.2008.9-12.4 (4 Seiten)
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Polen
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Polen
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Altlasten des Uranabbaus in den Sudeten. In Polen wurde nach dem
Ende des Zweiten Weltkrieges in verschiedenen Teilen der Sudeten nahe der
tschechischen Grenze Uran abgebaut, so in Stronie Slaskie (Seitenberg), Grzmiaca
(Donnerau) und Kowary
(Schmiedeberg). Ein Bericht von Peter Diehl.
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Stx132-133.1992.4,11.2 (2 Seiten)
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Rheinland-Pfalz
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Rheinland-Pfalz
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Urananlage Ellweiler in Rheinland-Pfalz: Landesamt
ermittelte 30 Prozent weniger Strahlung als unabhängige Fachleute. Im
Frühjahr 1988 hatte das Landesamt für Umweltschutz und Gewerbeaufsicht des
Landes Rheinland-Pfalz einen Bericht vorgelegt, der zumindest für den
Berichtszeitraum 1985 bis 1987 aufzeigt, daß die Strahlenbelastung in der
Umgebung der Urananlage Ellweiler im Steinautal, Landkreis Birkenfeld, die Grenzwerte der
Strahlenschutzverordnung überschritten sind. Im Herbst 1988 war aufgedeckt
worden, daß der Betrieb ohne eine Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz
arbeitete. Zur Klärung des Streits um die Richtigkeit der Ortsdosismessungen
trafen am 21. Januar 1989 Vertreter der Meßstelle MIAS des
rheinland-pfälzischen Landesamtes mit Vertretern von Bürgerinitiativen und
unabhängigen Meßinstituten zu Vergleichsmessungen vor Ort zusammen. An diesen
Vergleichsmessungen nahm auch Dr. Werner Neumann von der Arbeitsgemeinschaft
Umweltkontrolle e.V. (ARGUK) aus Oberursel teil. Das Ergebnis, so berichtet
er: Die Meßgeräte der drei unabhängigen Experten und Institute zeigten
durchweg nahezu gleiche Werte an, die im Mittel etwa 30 Prozent höher lagen
als die des Landesamtes.
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Stx52.1989.2,5.2 (2 Seiten)
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Rheinland-Pfalz
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Höchste Freisetzungen radioaktiver Stoffe aus der Urananlage Ellweiler. Illegaler Betrieb, Unregelmäßigkeiten bei
der Übernahme verseuchter Substanzen, eine falsche eidesstattliche Erklärung
des Geschäftsführers und die unzulässige Freisetzung radioaktiv verseuchter
Stoffe, lauten die Vorwürfe gegen die Firma Gewerkschaft Brunhilde GmbH, die
in Rheinland-Pfalz die Urananlage Ellweiler
betreibt. Die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach ermittelt, berichtete der
"Lokalanzeiger - Wochenspiegel Nahe-Glan". Die Zeitung beruft sich
auf zum Teil unveröffentlichte Gutachten von Professor Dr. Johannes O. Denschlag vom Institut für Kernchemie der Universität
Mainz. Seine Radioaktivitätsmessungen in der Urananlage ergaben
Belastungswerte bis 50.000 Millirem pro Jahr. Am
30. November 1988 hatte der Landesverband Rheinland-Pfalz des Bund für Umwelt
und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) Strafanzeige erstattet, wegen des
Betreibens der Urananlage bei Ellweiler ohne die
erforderliche immissionsschutzrechtliche Genehmigung. Die Feststellungen des
BUND: Die Urananlage Ellweiler verursacht von allen
Atomanlagen in der Bundesrepublik Deutschland die größte Strahlenbelastung.
Das rheinland-pfälzische Steinautal wird noch in
Jahrtausenden strahlen.
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Stx51.1989.1,2,5.3 + Stx52.1989.2.1 (4 Seiten)
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Tschechien,
Tschechoslowakei
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Tschechien
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Eine Ungewisse Chance für das Grundwasser in Nordböhmen. Bei der
Urangewinnung im tschechischen Stráz wurden 4
Millionen Tonnen Schwefelsäure in das Erdreich gepumpt. Die Stllegung wird vorbereitet. Ein Bericht von Peter Diehl.
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Stx212-213.1995.10.1 (1 Seite)
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Tschechien
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Großräumige Grundwasserverseuchung bei In-Situ-Uranlaugung in Straz pod Ralskem.
In Straz pod Ralskem bei Ceska Lipa in Nordböhmen
(Tschechien) ist eine der größten Anlagen Europas zur In-Situ-Laugung von
Uran in Betrieb. Ein Bericht von Peter Diehl.
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Stx176-177.1994.5,6.2 (2 Seiten)
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Tschechoslowakei
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Sinkende Uranerzförderung. Die
Tschechoslowakei will die Uranerzförderung dem
Bedarf ihrer Kernkraftwerke anpassen.
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Stx140-141.1992.7.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Ungarn
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Ungarn
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Trinkwasser der Stadt Pécs durch Uran-Schlammteiche bedroht. Kontaminierte
Sickerwässer bewegen sich von Schlammteichen mit Rückständen aus der
Uranerz-Aufbereitungsanlage der Mecsekurán GmbH auf
ein Trinkwassergewinnungsgebiet der ungarischen Stadt Pécs zu. Da es zwischen
den Schlammteichen und dem Trinkwassergewinnungsgebiet keine Barriere gibt,
die die Ausbreitung der Kontamination verhindern könnte, ist es nur eine
Frage der Zeit, bis die Kontamination die Trinkwasserbrunnen erreicht. Ein
Bericht von Peter Diehl.
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Stx176-177.1994.4,5.2 (2 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut in
Sachsen und Thüringen
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Fahrlässiger Umgang mit den Strahlenexpositionen von Bergleuten der
WISMUT. Bei der Ermittlung und
Bewertung der Strahlenexpositionen von Bergleuten bestehen große
Unsicherheiten. Sensitivitätsanalysen liegen nicht vor. Das hat ungeklärte
Folgen für Anerkennungsverfahren von Berufskrankheiten und für
Forschungsvorhaben wie zum Beispiel in der Epidemiologie. Dr. Gerd Georg
Eigenwillig geht auf Randbedingungen ein, die bei der Bewertung der
Strahlenexpositionen berücksichtigt werden müssen. – Von 1946 bis 1990 wurden
im Erzgebirge in Sachsen Uranerze abgebaut. Schwerpunkt-mäßig werden für
diesen Zeitraum Strahlenexpositionen der Bergleute durch das Edelgasisotop
Radon-222 und seine kurzlebigen, energiereichen und alphastrahlenden
Zerfallsprodukte betrachtet. In den 1990er Jahren kommen retrospektiv erhoben
die äußere Gamma-Strahlung und die langlebigen Radionuklide der Uran-235- und
der Uran-238-Zerfallsreihen hinzu. Ermittelt werden die Strahlenexpositionen
durch Inhalation und äußere Gamma-Strahlung, aber nicht die durch Ingestion.
In der vorliegenden Veröffentlichung wird auch auf Ingestion eingegangen. Die
Sachverhalte werden beispielhaft für die Objekte 02 und 09 der WISMUT im
Lagerstättendistrikt von Schlema-Alberoda
dargestellt. Objekte waren relativ selbständige Struktureinheiten, zu denen
meistens mehrere Bergwerke gehörten, die im Sprachgebrauch der WISMUT als
Schächte bezeichnet wurden. Individuelle Messungen der Strahlenexpositionen
von Bergleuten der WISMUT liegen bis 1990 nicht vor. Ferner werden bei
Modellen und Messungen nur arithmetische Mittelwerte verwendet. Vorliegende
Strahlenexpositionen liefern daher höchstens eine grobe Orientierung. Von
Gerd Georg Eigenwillig.
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Stx600-601.2012.1-4.4 (4 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Der Uranabbau in der DDR und seine Folgen – Die Sanierung der
Wismut-Altlasten in Thüringen. Die
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Thüringer Landtag richtete im November 2010
einen Katalog von 47 Fragen in 6 Komplexen an die Landesregierung. Die zum
Thema „Der Uranabbau in der DDR und seine Folgen – Sanierung der
Wismut-Altlasten in Thüringen“ zusammengefaßte Große Anfrage wurde mit Datum
vom 1. Juni 2011 durch das zuständige Ministerium für Landwirtschaft,
Forsten, Umwelt und Naturschutz (TMLFUN) beantwortet. Der Zusammenfassung der
Antworten stellt der Kirchliche Umweltkreis Ronneburg die aktuelle Problemlage
gegenüber. Von Frank Lange, Kirchlicher Umweltkreis Ronneburg.
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Stx694-695.2011.7-14.8 (8 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Wismut GmbH: Was wird nach Abschluss der Uranbergbausanierung noch überwacht?
Der Kirchliche Umweltkreis Ronneburg führte am 11. Juli 2011 eine öffentliche
Informationsveranstaltung zum Thema „Bergbauverwahrung und Radonbelastung –
die Langzeitaussichten im Ronneburger Revier“
durch. Im Rahmen der Veranstaltung gaben Dr. Peter Schmidt, Abteilungsleiter
Umweltüberwachung/Strahlenschutz/Hydrologie der Wismut GmbH und seine
Kollegen Jens Regner und Wilko Hinz einen Über-blick zu Ergebnissen der
bisherigen Überwachung der Haldenabdeckungen in dem dicht
besiedelten Sanierungsgebiet um Ronneburg. Thematisiert wurde auf
Wunsch des Umweltkreises insbesondere eine mögliche künftige radiologische
Langzeitüberwachung der Sanierungsergebnisse. Nach Abschluss
der physischen Arbeiten am Standort sind nun (fast) alle Halden auf zwei
Aufschüttungskörper umgelagert. Abwetter aus dem
Bergbau existieren nicht mehr und die bisherigen umfangreichen
Transportabläufe beschränken sich auf den Bereich der
Grubenwasserbehandlungen. Als einzig relevantem Parameter der bisherigen
Expositions-pfade ist mit Radon und seinen radioaktiven Zerfallsprodukten zu
rechnen, das im ostthüringischen Sanierungs-gebiet fast ausschließlich auf
verbleibende geringe und den natürlichen Hintergrund tan-gierende
Diffusionsaustritte zurückzuführen ist. Ein Tagungsbericht von Frank Lange.
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Stx590-591.2011.19-20.2 (2 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Uranbergbau-Altlasten: Die Wismut-Sanierung
dauert mindestens noch 30 Jahre. Entgegen ursprünglichen Plänen wird die
Altlastensanierung des einstigen Uranbergbaus in Sachsen und Thüringen
offenbar noch mindestens bis zum Jahr 2040 andauern. Die Mammutaufgabe werde
weder 2015 noch 2020 abgeschlossen sein, erklärte der technische
Geschäftsführer der Wismut GmbH, Stefan Mann.
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Stx578-579.2011.5.1 (1 Seite)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Atommüll in Thüringen: Unsanierte
Standorte des Uranbergbaus stellen die Sicherheit der Endlager der Uranerzaufbereitung infrage.
Die Langzeitsicherheit unsanierter Standorte des Uranbergbaus im Zusammenhang
mit den Endlagerstätten der Uranerzaufbereitung in
Ostthüringen. Von Frank Lange, Kirchlicher Umweltkreis Ronneburg. Wie
sicher sind die unsanierten Standorte des Uranbergbaus in Ostthüringen? Und
was haben unsanierte Bergbauflächen mit radioaktiven Endlagern zu tun? Für
diese findet schließlich seit zwei Jahrzehnten eine aufwendige und
kostenintensive Verwahrung statt. Das sind berechtigte Fragen aus Sicht von
Anwohnern, die den Abschluss der Arbeiten zur
Sanierung der Hinterlassenschaften des Uranbergbaus in Sachsen und Thüringen
vor Augen haben. Fragen, die sich nach Kenntnis des Kirchlichen Umweltkreises
Ronneburg Behörden des Landkreises Greiz und des Landes Thüringen nicht
stellen. Das Sanierungsunternehmen Wismut GmbH geht da differenzierter vor.
So findet vom 25. bis 27. Mai 2011 in Ronneburg ein Fachsymposium (Wissym 2011) statt, dass sich
der „Nachhaltigkeit und Langzeitaspekte bei der Sanierung von Uranbergbau-
und Aufbereitungsanlagen“ widmet. Anlass für den
Kirchlichen Umweltkreis Ronneburg, kritische Langzeitaspekte beizusteuern.
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Stx570-571.2010.1-9.9 (9 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Atomwirtschaft: WISUTEC
Umwelttechnik privatisiert. Die bundeseigene Wismut GmbH verkauft ihre Tochtergesellschaft
WISUTEC Umwelttechnik GmbH an die G.E.O.S. Ingenieurgesellschaft mbH mit Sitz
in Freiberg/Sachsen. Das teilte die Wismut GmbH am 18. Mai 2010 mit. Im Jahr
2002 war die WISUTEC Umwelttechnik GmbH als Tochterunternehmen der Wismut
GmbH gegründet worden, um das in der Uranerzbergbausanierung
der Wismut erworbene Know-how international zu
vermarkten. Der Verkauf der WISUTEC an einen am Markt führenden Partner war
dabei von Anfang an erklärtes Ziel des Bundes und der Wismut GmbH, heißt es.
Dies habe nun mit G.E.O.S. als starkes und traditionsreiches sächsisches
Unternehmen realisiert werden können. Die WISUTEC arbeitet mit ihren
gegenwärtig 31 Mitarbeitern international auf den Gebieten bergbaunaher
Dienstleistungen, Verfahrenstechnik und Wasserbehandlung, Datenmanagement,
Strahlenschutz und Management radioaktiver Stoffe. G.E.O.S. ist auf den
Gebieten Bergbau, Energie, Umwelt und Infrastrukturentwicklung im In- und
Ausland tätig.
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Stx562-563.2010.8.1 (1 Seite)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Atommüll: „Vergessene“
radioaktive Bergbauhinterlassenschaften in Ostthüringen. Radioaktive
Altlasten des Uranbergbaus in Ostthüringen drohen in Vergessenheit zu geraten.
Das Endergebnis des teuren bundesdeutschen Vorzeige-Umweltprojektes der
Sanierung der Betriebsflächen des bundeseigenen Unternehmens Wismut GmbH wird
dadurch deutlich geschmälert. Künftige
Generationen werden die Folgen der gegenwärtigen Verdrängungstaktik Thüringer
Landesbehörden tragen müssen. Von Frank Lange, Kirchlicher Umweltkreis
Ronneburg.
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Stx560-561.2010.10-13.4 (4 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Atommüll: Unsanierte Altlasten
stellen die erfolgreiche Revitalisierung der Uranbergbauregion in
Ostthüringen in Frage. Das Thema der Wismutaltlasten
in Ostthüringen beschäftigte den Kirchlichen Umweltkreis Ronneburg schon vor
Beginn der Sanierung der Uranbergbaugebiete 1991. Inzwischen werden sie
offiziell nur noch als Hinterlassenschaft mit natürlichen radioaktiven
Ablagerungen bezeichnet. Für Außenstehende schwer nachvollziehbar, gibt es
zwei Kategorien von Hinterlassenschaften: Die in Sanierung befindlichen
Betriebsflächen des bundeseigenen Sanierungsunternehmens Wismut GmbH und
weitere, oft in unmittelbarer Nähe befindliche Halden, Schürfe, verfüllte
Tagebaue und ehemalige Erzwäschen, alles Flächen, die in Ostthüringen zur
selben Bergbau-Ära gehören, aber nicht mehr dem Bergrecht unterstehen. Es
handelt sich dabei um „Altlasten“ des von 1950 bis 1990 realisierten
Uranbergbaus, die 1990/91 nicht in die Sanierungskonzeptionen einbezogen
wurden. Das radioaktive Potential unterscheidet sich nicht von den inzwischen
sanierten Halden des Ronneburger Reviers. Sie waren
im Regelfall zu einem Stichtag (31.12.1962) nicht mehr Bestandteil der
Betriebsflächen der Wismut GmbH (damals SDAG Wismut). Eigentümer sind
Landkreise und Kommunen, die Bodenverwertungs- und -verwaltungs
GmbH (BVVG) der Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben,
inzwischen auch Privatpersonen und privatrechtliche Körperschaften. Deren
Zahl nimmt tendenziell zu, auch wenn man sich fragen kann, wen solche Flächen
Nutzen bringen. Um irgendwelche profitablen Angelegenheiten wird es immer
gehen. Eine ausreichende Sachkenntnis liegt bei den kommunalen
Verantwortungsträgern und den Käufern oft nicht vor und Unterstützung für sie
ist nicht in Sicht. Die zuständigen Verwaltungs- und Baubehörden nehmen
tatsächliche oder vermeintliche Gesetzeslücken zum Anlass,
um der Umnutzung der alten Wismuthalden Tür und Tor
zu öffnen. Die oberen Behörden schauen weg – bis jetzt. Der Kirchliche
Umweltkreis wies das zuständige Thüringer Ministerium für Landwirtschaft,
Naturschutz und Umwelt (TMLNU) auf die Tendenzen hin, dass
es nicht mehr bei privaten Jagdgebieten, Gartenkolonien und Wochenendbetrieb
verschiedenster Art bleibt, sondern nun auch diese Flächen unter dem
Zauberwort der Vermarktung gesehen werden. Bericht von Frank Lange,
Dipl.-Ingenieur, Kirchlicher Umweltkreis Ronneburg.
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Stx546-547.2009.1-7.7 (7 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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In Ostthüringen werden nicht alle Altlasten des Uranbergbaus saniert. Anders als in Sachsen werden in
Ostthüringen nicht sämtliche Altlasten des Uranbergbaus saniert. Für
Außenstehende ist es nicht leicht nachvollziehbar, es gibt in Ostthüringen
zwei Kategorien der Hinterlassenschaften des Uranbergbaus: Altlasten in und
Altlasten außerhalb der Rechtsträgerschaft der Wismut GmbH. Für die einen
existiert ein Sanierungsauftrag des Bundes, für die anderen nicht. Beides
sind Flächen der selben
Bergbauära seit 1950. In Thüringen liegt im Raum Ronneburg noch ein
beträchtliches Altlasten-Potential des Ostthüringer Uranabbaus „auf Halde“.
Die außerhalb des Wismutgeländes liegenden
bewachsenen Halden, verfüllte Tagebaue und eingeebneten ehemaligen
Betriebsanlagen (z.B. der Erzwäsche) bergen zu einem Großteil derart
radioaktives Material, daß über 300 Hektar zwischen Ronneburg und Teichwolframsdorf in dem zugehörigen Altlastenkataster
als radiologisch relevant eingestuft sind. Bericht von Frank Lange.
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Stx544-545.2009.5.1 (1 Seite)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Buchmarkt: Uran, Bergbau,
Hydrogeologie. Professor Dr. Broder J. Merkel, Geohydrologe,
Umweltforscher und Institutsleiter an der Technischen Universität Freiberg,
empfing im September 2008 zahlreiche internationale Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler zur fünften Fachtagung „Uranium
Mining and Hydrogeology
(UMH)” in der sächsischen Bergbaustadt. Thema der Konferenz war das komplexe
Verhalten des radioaktiven Schwermetalls Uran in Boden und Wasser. In dem
Ende 2008 erschienenen Proceedingsband sind alle
Beiträge der Tagung veröffentlicht.
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Stx532-533.2009.18.1 (1 Seite)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Ronneburg, 22.-23. November 2008: Nach
der Sanierung. Zwei Chronikbände und Fachkolloquium zu den Folgen des
Uranbergbaus der DDR in Ostthüringen. Der Kirchliche Umweltkreis Ronneburg
begleitet die Sanierung der Gebiete des Uranerzbergbaues der früheren
Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft (SDAG) Wismut in Sachsen und
Thüringen von Anfang an mit Engagement, fachlicher Kompetenz und
konstruktiver Kritik. Er begeht in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum und
lädt für den 22. und 23. November 2008 nach Ronneburg zu einem Fachkolloquium
zu den Folgen des Uranbergbaus der DDR nach seiner Sanierung in Ostthüringen
ein. Themen der Veranstaltung sind die sozialen Aspekte der Nachbergbauzeit,
die gesundheitlichen Aspekte des Uranbergbaus und die technischen Aspekte der
Sanierung in Ostthüringen. Dazu hat der Umweltkreis eine zweiteilige Chronik
vorgelegt. Sie trägt den Titel „Opposition in beiderlei Gestalt“ und
beschreibt die Gründung des Umweltkreises im Jahre 1988 und seine Aktivitäten
bis heute. „Gerade weil unsere Kritik am Staatssozialismus eine doppelte war
und ist, ist sie mit der Übernahme des Systems der Bundesrepublik nicht
erledigt. Unsere eigene Geschichte legitimiert uns deshalb zu neuer Kritik
und zur Suche nach Alternativen. Es ist ein Vermächtnis der DDR, den
scheinbar fest gefügten Strukturen zu mißtrauen,
nach den menschlichen und ökologischen Kosten sozialer Systeme zu fragen,
sich nicht zu beugen, wenn wieder Anpassung gefordert wird, den aufrechten
Gang niemals mehr zu verlernen.“ Diese Prämisse des Kirchlichen Umweltkreises
Ronneburg drückt sich auch in seiner Chronik aus: sehr zu empfehlen. Frank
Lange, Kirchlicher Umweltkreis Ronneburg (Hrsg.): Opposition in beiderlei
Gestalt – Der Kirchliche Umweltkreis Ronneburg – Chronik – Teil 1: Die Jahre
1988-1999 und Teil 2: Die Jahre 2000-2008; Broschur A4, 166 S. (Teil 1) und
182 S. (Teil 2), viele farbige Abb., ISBN 978-3-00-022072-2, Bezugsadresse:
Frank Lange, Haus Nr. 8, D-07554 Korbußen.
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Stx524-525.2008.20.1 (1 Seite)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Uranbergbau in Thüringen: Die
Strahlenbelastung der Bevölkerung vor und nach der Sanierung der
Uranbergbauregion Ronneburg – aus der Sicht einer Bürgerinitiative (1988 –
2008). Von Dipl.-Ing. Frank Lange, Kirchlicher Umweltkreis Ronneburg. Die
weit voran geschrittene Sanierung der Bergbaufolgeschäden in den sächsischen
und thüringischen Uranabbaugebieten ist dem Kirchlichen Umweltkreis Ronneburg
Anlass für eine Bilanz, die die tatsächlichen
radioaktiven Belastungen für die Bevölkerung – reduziert auf den Luftpfad – benennt. Ausgehend von den
Rahmenzielstellungen, wird dabei auf die sanierungsrelevanten radiologischen
Kenngrößen und deren Maßstäbe eingegangen und dabei verdeutlicht, auf welcher
Grundlage Aussagen zur Strahlenbelastung beruhen. Schließlich werden
Veränderungen durch die Sanierung – trotz des Regelwerkes – aufgezeigt. Die
Sanierungsaufgaben haben den Bund (das Sanierungsunternehmen Wismut GmbH
untersteht direkt dem Bundeswirtschaftsministerium) seit 1991 circa 4,8
Milliarden Euro gekostet, bis 2015 sollen es circa 6,04 Milliarden werden;
etwa die Hälfte der Mittel fließen nach
Ostthüringen. Technisch handelte es sich, so weit
es Übertage-Bereiche betrifft, vorzugsweise um Haldenumlagerungen und
Betriebsflächen-Abdeckungen und -Verwahrungen, sowie die Beseitigung
radioaktiv kontaminierter Einrichtungen und anderes mehr.
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Stx524-525.2008.12-20.9 (9 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Ronneburg/Thüringen, 21.-23. November 2008: Nach der Sanierung. Fachkolloquium zu den Folgen des Uranbergbaus der
DDR. Der Kirchliche Umweltkreis Ronneburg begleitet die Sanierung der
Gebiete des Uranerzbergbaues der früheren Sowjetisch-Deutschen
Aktiengesellschaft (SDAG) Wismut in Sachsen und Thüringen von Anfang an und
begeht in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. Für den 21. bis 23. November
2008 lädt er nach Ronneburg zu einem Fachkolloquium zu den Folgen des
Uranbergbaus der DDR nach seiner Sanierung in Ostthüringen ein. Themen sind
die sozialen, gesundheitlichen und technischen Aspekte der Sanierung in
Ostthüringen. Es nehmen unter anderem teil Vertreter der Evangelischen
Landeskirche Thüringen, des Bergbautraditionsvereins Wismut e.V., des
Bundesamtes für Strahlenschutz, des Wald-Klinikums Gera, der Vereine für arbeits-
und berufsbedingt Erkrankte (abekra) e.V. und atomopfer e.V., der Wismut GmbH, der Institute für
Ökologie und für Geowissenschaften der FSU Jena, der Gesellschaft für
Strahlenschutz und der Landesbeauftragte für die Stasiunterlagen in Sachsen,
Michael Beleites. Die Veranstaltung ist kostenfrei,
es wird lediglich um eine freiwillige Spende zur Begleichung der Kosten
gebeten. Detaillierte Programminformationen, Anmeldung und Kontakt: H.D.
Barth, 07580 Reust, Am Berg 17, Tel. 0172-3652452 und F. Lange, 07554 Korbußen, Haus Nr. 8, Tel. 0173-5775674.
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Stx518-519.2008.8.1 (1 Seite)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Buchmarkt: „Opposition in beiderlei
Gestalt“. Seit Beginn der Sanierung der Gebiete des Uranerzbergbaues der
früheren Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft (SDAG) Wismut in Sachsen und
Thüringen begleitet der Kirchliche Umweltkreis Ronneburg diesen Prozeß mit
Engagement, fachlicher Kompetenz und konstruktiver Kritik. In diesem Jahr
begeht er sein 20-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlaß bereitet er für den 22.
November 2008 in Ronneburg ein Fachkolloquium vor und hat dazu jetzt bereits
den ersten Teil eines Chronikbandes vorgelegt.
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Stx516-517.2008.4-5.2 (2 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Anerkennung von Berufskrankheiten: Die
Berufsgenossenschaften verwenden immer noch falsche Strahlenwerte für die Uranbergarbeiter
der Wismut. Ergebnisse der epidemiologischen Forschung in Frage gestellt. Die
Ermittlung und Zuordnung von Strahlenbelastungswerten für erkrankte Hauer in
der früheren Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft (SDAG) Wismut durch die
Berufsgenossenschaft ist weiterhin fehlerhaft. Das kritisiert der
Strahlenschutzexperte der Gewerkschaften Dr. Gerd Georg Eigenwillig jetzt in
einem Bericht im Dezember-Heft 2007 des Zentralblattes für Arbeitsmedizin,
Arbeitsschutz und Ergonomie und weist das beispielhaft für die Bergbauobjekte
in Schneeberg, Oberschlema und Niederschlema-Alberoda
im Erzgebirge nach. Auch die Ergebnisse der epidemiologischen Forschung
werden damit in Frage gestellt.
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Stx506-507.2008.3-4.2 (2 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Folgen des Uranbergbaus der SDAG
WISMUT. Neue Erkenntnisse über die Wirkung inkorporierter Radioaktivität
– Beitrag zur Veranstaltung von IPPNW und Tumorzentrum Gera „Krebsrisiko
durch den Uranbergbau“ in Gera, 4./5. Juli 2007. von Inge Schmitz-Feuerhake, Gesellschaft für Strahlenschutz e.V..
Angesichts der Klimaveränderung wird die Kernenergie derzeit wieder von
Betreibern, Herstellern und etlichen Politikern vehement angepriesen. Es wird
gesagt, die deutschen Atomkraftwerke seien die sichersten der Welt und manche
Leute versteigen sich zu der Behauptung, bei uns – wahrscheinlich meinen sie Westdeutschland
– sei noch niemand dadurch zu Schaden gekommen. Dabei wird vergessen, dass es zumindest ein Berufsfeld gibt, das
anerkanntermaßen enorme Opfer gekostet hat. Auch westdeutsche Atomkraftwerke
setzen Uran ein, das irgendwo gefördert worden ist, und niemand kann
bezweifeln, dass Tausende Uranbergleute dadurch
krank wurden und frühzeitig starben. In Deutschland jedoch wird heute kein
Uran mehr gefördert, die frühere Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft
(SDAG) WISMUT, der Uranbergbaubetrieb in Sachsen und Thüringen, wird der
Vergangenheit zugeordnet. Das Problem damit soll sich irgendwann von selbst
erledigen. Das Bundesarbeitsministerium bereitet eine Reform der Gesetzlichen
Unfallversicherung vor, durch die sich die Praxis der Anerkennung von Berufskrankheiten
weiter verschlechtern wird. Gefördert wird Uran heutzutage vornehmlich in
fernen Ländern. Über ein Drittel kommt aus Kanada, aus einem riesigen Gebiet,
in dem Indianer leben, die sich dagegen nicht wehren können. Auch sonst sind
häufig indigene Bevölkerungen betroffen, die ebenfalls die Bergleute stellen.
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Stx494-495.2007.1-7.7 (7 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Wismut-Umweltbericht 2005
veröffentlicht. Wie in den vergangenen Jahren veröffentlichte jetzt die
Wismut GmbH, die bundeseigene Sanierungsgesellschaft für die frühere
sowjetisch-deutsche Uranerzbergbau-Firma SDAG Wismut in Sachsen und
Thüringen, Ergebnisse ihrer Sanierungstätigkeit und Umweltüberwachung in
einem Jahresbericht für 2005. Er kann von der Homepage des Unternehmens unter
www.wismut.de/aktuell/umweltberichte.php
heruntergeladen werden. Der Bericht enthält ausgewählte Beispiele für den
Sanierungsfortschritt und nach Einschätzung des Unternehmens „relevante
Ergebnisse der Umweltüberwachung“ an verschiedenen Unternehmensstandorten.
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Stx476-477.2006.7,8.2 (2 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Uranbelastungen: Bergbaubedingte
Beeinflussung von Uran im (Trink-)Wasserkreislauf am Beispiel der
Bergbauregion Ronneburg. Seit 2001 sind in den Bundesländern Sachsen und
Thüringen durch die Gesundheitsämter und die jeweiligen
Landesuntersuchungsanstalten umfangreiche Untersuchungen zu Uran im
Trinkwasser zentraler und dezentraler Wasserversorgungsanlagen durchgeführt
worden. Frank Lange vom Kirchlichen Umweltkreis Ronneburg geht auf die
konkreten Uranemissionen des Ostthüringer Bergbaugebietes um Ronneburg ein,
auf die Ergebnisse öffentlich zugänglich gemachter Trinkwasser-Beprobungsprogramme und auf die Möglichkeit der
Uranentfernung aus Trinkwasser.
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Stx458-459.2006.1-5.5 (5 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Altlasten des Uran-Tagebaus in Thüringen: Der Kirchliche Umweltkreis
Ronneburg kritisiert die unzureichende Abdeckung des künftigen Uran-Sarkophags
Lichtenberg. Das Thüringer Landesbergamt bereitet gegenwärtig einen
Genehmigungsbescheid zur "Abschließenden Gestaltung des
Sanierungsobjektes Tagebaurestloch Lichtenberg" vor. Hierzu wurden in
den Jahren 2003 und 2004 die Träger der "Öffentlichen Belange" zu
fachtechnischen Stellungnahmen aufgefordert. Für den BUND Landesverband
Thüringen e.V. wurde diese Stellungnahme vom Kirchlichen Umweltkreis
Ronneburg erarbeitet. Ein Bericht von Frank Lange.
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Stx444-445.2005.5,6.2 (2 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Mißstände bei der Sanierung der Wismutregion
in Ostthüringen. Das Schaffen von Fakten bei der Sanierung der Wismutregion in Ostthüringen, ohne wirklich tragfähige technische
Lösungen zu bieten, konstatiert Frank Lange vom Kirchlichen Umweltkreis
Ronneburg.
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Stx434-435.2005.4,5.2 (2 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Berufskrankheiten: Die Ermittlung der Strahlenbelastung bei der SDAG
Wismut ist heute immer noch Geheimsache. Für die Veröffentlichung der
sogenannten Job-Exposure-Matrix (JEM) und ihrer
Grundlagen streitet der Strahlenexperte der Gewerkschaften, Dr. Gerd Georg
Eigenwillig. Er weist auf Fehler und Schwächen bei den Ermittlungen der
Strahlenbelastung von Beschäftigten der früheren Sowjetisch-Deutschen
Aktiengesellschaft (SDAG) Wismut hin, wie sie heute im Rahmen von
Anerkennungsverfahren für Berufskrankheiten durchgeführt werden. Das
Bewertungsschema, die sogenannte Job-Exposure-Matrix,
ihre Eingangsdaten und die Methode ihrer Erstellung wurden bisher nicht von
der Berufsgenossenschaft veröffentlicht, entziehen sich daher der Diskussion
und machen ihre Überprüfung unmöglich, rügt Eigenwillig.
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Stx432-433.2005.6,7.2 (2 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Frühere Wismut-Beschäftigte können auf Entschädigung hoffen. Weitere
rund 2.000 frühere Beschäftigte des Uran-Bergbaus Wismut in der DDR können
auf die Entschädigung ihrer Krebserkrankung als Berufskrankheit hoffen. Das
Bundessozialgericht (BSG) in Kassel gab am 18. August 2004 zwei an
Kehlkopfkrebs erkrankten ehemaligen Wismut-Arbeitern Recht. Die Berufskrankheitenverordnung umfasse nicht nur den
Lungenkrebs, entschied das BSG. Das Urteil gilt auch in Zukunft für andere
Arbeitnehmer, die beispielsweise in Atomkraftwerken radioaktiver Strahlung
ausgesetzt sind. Betroffene, deren Antrag auf Unfallrente bereits abgelehnt
wurde, können unter Hinweis auf die Kasseler Entscheidungen von ihrer
Berufsgenossenschaft (BG) eine Überprüfung verlangen (Az:
B 8 KN 1/03 U R).
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Stx424-425.2004.4.1 (1 Seite, Kurzmeldung)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Strahlenschutz in Sachsen und Thüringen: Beim ehemaligen
Uranbergbaubetrieb Wismut will man sich "nicht mehr rechtfertigen"
und kündigt deshalb das Gentlemen‘s Agreement mit
der Öffentlichkeit. Unzureichende Umweltberichte über den
Sanierungsfortschritt bei der Wismut GmbH. Wie weiter mit der
öffentlichen Umweltberichterstattung der Wismut GmbH? Das fragt man sich beim
Kirchlichen Umweltkreis Ronneburg. Der im November 2002 erschienene
Umweltbericht der Wismut GmbH für das Geschäftsjahr 2001 war mit der
Stellungnahme des Kirchlichen Umweltkreises Ronneburg erstmals einer
deutlichen Kritik unterzogen worden (Strahlentelex 386-387 vom 6. Februar
2003). Die bisher jährlich erschienenen öffentlichen Berichte standen unter
der Zielstellung, für den jeweiligen Expositionspfad relevante Radionuklide
zu erfassen und darzustellen. Dabei war sowohl auf flächendeckende als auch
objektbezogene und prozeßspezifische Umgebungsüberwachung in
nachvollziehbaren Zeitreihen Wert gelegt worden. Im jüngsten Umweltbericht
2001 war dies nun nicht mehr der Fall. Am 24. Februar 2003 trafen sich
deshalb Mitglieder des Kirchlichen Umweltkreises Ronneburg in der örtlichen
katholischen Kirche mit Vertretern des Ressorts Öffentlichkeitsarbeit der
Wismut GmbH. Ein Bericht von Umweltkreis-Mitglied Frank Lange.
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Stx390-391.2003.5,6.2 (2 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Uranbergbau in Sachsen: "Endlich Planungssicherheit für
Investitionen". Bundesamt für Strahlenschutz stellte Altlastenkataster
vor. "Keine großflächigen Belastungen durch Alt- und Uranbergbau in
Sachsen" titelten das Bundesamt für Strahlenschutz und das sächsische
Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft in einer gemeinsamen
Pressemitteilung vom 18. April 2002 anläßlich der Vorstellung von
Detailergebnissen des nun abgeschlossenen Bundesprojekts
"Altlastenkataster" durch Wolfram König, Präsident des Bundesamtes
für Strahlenschutz (BfS). "Über 90 Prozent der
geprüften Flächen weisen Radioaktivitätswerte im natürlichen Bereich
auf", erklärte er. Der sächsische Umwelt- und Landwirtschaftsminister
Steffen Flath betonte dazu, daß nun erstmals gesicherte Daten zu den
ökologischen Folgen früherer Bergbautätigkeit in Sachsen vorlägen.
"Endlich Planungssicherheit für die betroffenen Kommunen. Die Zeiten, in
denen unklare radiologische Belastungen ein Hemmnis für Investitionen waren,
dürften damit vorbei sein", so der Minister. Durch die geplante
Verbindung des Altlastenkatasters mit der Datenbank zur Sanierung des
ehemaligen Uranbergbaubetriebes SDAG Wismut und den Behördendaten zur
Umweltradioaktivität werde "ein Kataster über die natürliche Umweltradioaktivität"
entstehen, meint das BfS.
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Stx368-369.2002.7.1 (1 Seite)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Strahleninduzierte Berufskrankheiten bei der
Wismut. Mit der Vereinigung der Bundesrepublik Deutschland im Oktober
1990 sind der Uranerzbergbau in Sachsen und Thüringen und seine Auswirkungen
auf die Umwelt und auf die Gesundheit der Bergleute in der Öffentlichkeit
bekannt geworden. Um sich diesem Thema zu stellen, hatte der
deutsch-schweizerische Fachverband für Strahlenschutz e.V. (FS) im Februar
1991 den Arbeitskreis Uranbergbau und radioaktive Altlasten (AKURA)
gegründet. In der konstituierenden Sitzung des AKURA war eine Arbeitsgruppe
unter dem Vorsitz des Gewerkschafters Dr. Gerd G. Eigenwillig gebildet
worden, die sich mit der Strahlenexposition der Uranbergleute und mit
Kriterien für die Anerkennung einschlägiger Berufskrankheiten befaßte. Der
AKURA hat im Jahr 2000 das Ergebnis seiner neunjährigen Arbeit in Form des
Berichtes "Strahlenexposition und strahleninduzierte Berufskrankheiten
im Uranbergbau am Beispiel der Wismut" in der Publikationsreihe des
Fachverbandes für Strahlenschutz e.V. veröffentlicht (FS-00-112-AKURA, ISBN
3-8249-0610-4, TÜV-Verlag, Köln 2000). Dabei handelt es sich um die 3. und
erweiterte Auflage von zwei Vorläuferberichten aus den Jahren 1992 und 1993,
die in dem Band als Anlagen ebenfalls enthalten sind.
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Stx326-327.2000.7.1 (1 Seite)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Strahlenschutz: Die Gesundheit Ostdeutscher ist weniger schutzwürdig
als die Westdeutscher. Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe weist
Verfassungsbeschwerde gegen die Praxis der Wismut-Sanierung nach altem
DDR-Standard zurück. Bei der Sanierung radioaktiver Altlasten des
früheren sowjetisch-deutschen Uranbergbaus in der DDR müssen die betroffenen
Bürger in Sachsen und Thüringen eine höhere Strahlenbelastung hinnehmen als
die im übrigen Deutschland. Das alte Strahlenschutzrecht der DDR dürfe auch
heute noch weiter angewandt werden, zum Schutz von Leben und Gesundheit der
Bevölkerung müsse nicht der Standard der bundesdeutschen
Strahlenschutzverordnung beachtet werden. Das hat das
Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe in einer Entscheidung der ersten Kammer
des Ersten Senats vom 2. Dezember 1999 ausgeführt, die am 11. Januar 2000
veröffentlicht wurde (Aktenzeichen: 1 BvR 1580/91).
Von der Strahlenschutzverordnung dürfe in der Uranregion der ehemaligen DDR
abgewichen werden, "weil es in der Sache um eine Altlastensanierung
singulären Ausmaßes geht", schrieben die Richter in ihrem Beschluß.
Damit nahm das Gericht eine Verfassungsbeschwerde von neun Klägern aus den
neuen Bundesländern gegen das Sanierungskonzept in der Uranregion nicht zur
Entscheidung an. Bericht mit einem Kommentar von Dr. Sebastian Pflugbeil:
Wismut oder die Ungleichheit vor dem Gesetz.
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Stx314-315.2000.1-3.3 (3 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Bergbaugeschichte aus Sachsen und Thüringen: Uranerz aus Deutschland
für sowjetische Atombomben. Die Chronik des sowjetisch-deutschen
Uranbergbaubetriebes Wismut ist als CD-ROM erhältlich.
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Stx300-301.1999.6,7.2 (2 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Wismut: 10 Jahre Kirchlicher Umweltkreis Ronneburg.
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Stx284-285.1998.12.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Altlasten des Uranbergbaus in Sachsen und Thüringen: Suspekte
Materialien. Bei einer Gesamtproduktion von 220.000 Tonnen Uran
hinterließ der Uranbergbau in Ostdeutschland circa 8.000 Halden und
Schlammteiche. Bericht und Kommentar zum Abschlußbericht des Bundesamtes für
Strahlenschutz: Radiologische Erfassung, Untersuchung und Bewertung
bergbaulicher Altlasten. Abschlußbericht zum zweiten Teilprojekt.
BfS-SCHR-17/98, Salzgitter, März 1998.
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Stx276-277.1998.4.1 (1 Seite)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Sachsen und Thüringen: Krebs bei ehemaligen Wismut-Arbeitern wird
zunehmend nicht anerkannt. Das ergibt sich aus dem Bericht der zwei Jahre
zuvor aus München nach Gera in Thüringen zugereisten Direktorin der dortigen
Bezirksverwaltung der Bergbau-Berufsgenossenschaft Gabriele Pappai am 24. Oktober 1997 auf einer Tagung der
Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen e.V. und der Ökumenischen Akademie in Gera.
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Stx260-261.1997.3,4.2 (2 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Uranbergbau in Sachsen und Thüringen: Vermehrt gentoxische Schädigungen
bei ehemaligen Wismut-Bergarbeitern. Von Oktober 1992 bis Dezember 1996
hat die von den gewerblichen Berufsgenossenschaften eingerichtete Zentrale
Betreuungsstelle Wismut (ZeBWis) rund 70.000
ehemalige Wismut-Kumpel untersucht und noch weitere 7.000 sind für eine
Untersuchung vorgemerkt. Damit wird knapp die Hälfte der ehemals 160.000 noch
zu Wendezeiten bei der früheren Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft
(SDAG) Wismut Beschäftigten arbeitsmedizinisch betreut.
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Stx240-241.1997.1.1 (1 Seite)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Verhältnisse im Flutungswasser des
Uranbergwerks Niederschlama/Alberoda.
Dissertation von Christian Wolkersdorf.
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Stx238.1996.12.1 (Kurzbesprechung, 1 Seite)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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BfS-Bericht Umweltradioaktivität im
Ostthüringischer Bergbaugebiet: Das 100-Millirem-Konzept der DDR wird
weiter ausgeschöpft. Das Resümee der nicht genannten Verfasser des
amtlichen Berichts: Für den überwiegenden Teil der Bevölkerung liege die
gesamte mittlere Strahlenbelastung durch die Radionuklide der
Uran-Zerfallsreihe in Ostthüringen unterhalb des bereits 1991 von der
bundesdeutschen Strahlenschutzkommission (SSK) empfohlenen Richtwertes von 1
Millisievert (= 100 Millirem) pro Jahr zusätzlich
zur natürlichen Strahlenbelastung. Nur in ungünstigen Einzelfällen sei eine
Überschreitung dieses Wertes nicht auszuschließen. Zum Vergleich: Die
zulässige jährliche Belastung aus kerntechnischen Anlagen darf sonst, also
vom ostdeutschen Uranbergbau abgesehen, wo weiter das alte
100-Millirem-Konzept der DDR gilt, laut Strahlenschutzverordnung eigentlich
30 Millirem (0,3 Millisievert) nicht überschreiten.
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Stx234-235.1996.1-3.3 (3 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Bonn: "Wismut-Sanierung ungehindert fortsetzen". Einer
"ungehinderten Fortsetzung der Stillegung und Sanierung" im Bereich
des ehemaligen Uranbergbaus in Sachsen und Thüringen soll ein 1996 von der
Bundesregierung dem Bundestag vorgelegter Gesetzentwurf (Drucksache 13/4789)
zur Änderung des Zustimmungsgesetzes zum Wismut-Vertrag dienen. Danach soll
die 5-Jahres-Frist für die Fortgeltung strahlenschutzrechtlicher
Genehmigungen nach altem DDR-Recht um weitere 5 Jahre verlängert werden,
bevor strengeres bundesdeutsches Recht greift.
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Stx228-229.1996.9.1 (1 Seite)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Die Bundesregierung will keine Beteiligung der Öffentlichkeit bei der
Sanierung der Wismut. Die Bevölkerung im
ostdeutschen Wismut-Gebiet wird einer höheren Strahlenbelastung ausgesetzt
als in anderen Teilen Deutschlands und es besteht ein zusätzliches Krebsrisiko.
Die Langzeitsicherheit vieler Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen ist nicht
gewährleistet. Das erklärte der parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion
Bündnis 90/Die Grünen, Werner Schulz, nachdem Johannes Ludewig,
Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, am 2. Mai 1996 die Antwort
der Bundesregierung (Bundestagsdrucksache 13/4522) auf eine parlamentarische
Anfrage zur Stillegung und Sanierung der Hinterlassenschaften des über
40jährigen Uranerzbergbaus in Sachsen und Thüringen vorgelegt hatte. Im
Vergleich zu den USA geringere Sanierungsstandards würden lediglich mit einer
"flexiblen Vorgehensweise" in Deutschland entschuldigt.
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Stx226-227.1996.1-3.3 (3 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Thüringen: Denkmalamt will radioaktive Geröllhalden der
Wismut schützen. Das thüringische Landesdenkmalamt sorgte für
Aufregung in der Uranbergbau-Stadt Ronneburg: uranhaltige Geröllhalden und
Tagebaulöcher der früheren Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft (SDAG)
Wismut wollte es schützen.
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Stx208-209.1995.11.1 (1 Seite)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Königstein/Dresden: Ausweitung der Uran-Laugung behördlich gestoppt.
Rückschlag für die Wismut GmbH: Die frühere sowjetisch-deutsche Uranabbaufirma
darf im Rahmen der Stillegung und Sanierung ihres Uranbergwerks Königstein
bei Dresden nicht wie geplant zusätzliche Uranmengen abbauen. Das entschied
Anfang August 1994 das Sächsische Umweltministerium. Die
Wismut erwägt, gegen den Bescheid zu klagen. Ein Bericht von Peter Diehl.
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Stx184-185.1994.6.1 (1 Seite)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Ronneburg: Die Wismut GmbH will Abfalldeponie auf Uranhalde sanieren,
die sie selbst erst angelegt hat. Ein Bericht von Peter Diehl.
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Stx186-187.1994.6,7.2 (2 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Sachsen und Thüringen: "Das Krebsrisiko für die Bevölkerung ist
durch die Radonfreisetzungen aus den Altlasten des Uranbergbaus der Wismut AG
um bis zu 10 Prozent erhöht". Eine Milliarde Tonnen radioaktiver
Abraum und uranhaltiges Gestein umfaßt das Erbe aus mehr als 45 Jahren
Uranbergbau in der ehemaligen DDR. Hinzu kommen 200 Millionen Tonnen
strahlende und chemisch belastete Schlämme aus der Uranaufbereitung, die
unsachgemäß gelagert wurden. Gefährlich an diesen Altlasten ist insbesondere
das daraus freigesetzte Radon. Das Krebsrisiko für die Bevölkerung steigt
aufgrund der radioaktiven Belastung durch die Radonemissionen der früheren
sowjetisch-deutschen Aktiengesellschaft (SDAG) Wismut und heutigen
bundeseigenen Wismut GmbH um bis zu zehn Prozent. Dies berechneten der
Diplom-Physiker Christian Küppers und der Ingenieur Gerhard Schmidt von
Ökoinstitut Freiburg und Darmstadt in ihrer 1994 veröffentlichten Studie
"Strahlenschutzaspekte bei Altlasten des Uranbergbaus in Thüringen und
Sachsen".
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Stx174-175.1994.5,6.2 (2 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Das Erbe der SDAG Wismut: Eine weiter schleichende Vergiftung. Nach
dem Zweiten Weltkrieg war für Atomwaffen und Kernkraftwerke der Sowjetunion
mit dem großtechnischen Abbau des Urans in Sachsen und Thüringen begonnen
worden. Das eigens zu diesem Zweck geschaffene und mit größter Geheimhaltung
umgebene Großunternehmen Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft (SDAG) Wismut
beschäftigte in den Zeiten des Höhepunktes der Urangewinnung bis zu 150.000
Arbeitnehmer. Besonders in den ersten Jahren waren die Bedingungen des
Arbeits- und Gesundheitsschutzes katastrophal. Die radioaktiven Belastungen
von Boden, Wasser, Luft und Nahrung waren zu DDR-Zeiten Staatsgeheimnis. Rund
7.000 Fälle Lungenkrebs bei Bergarbeitern wurden als strahlenbedingte
Berufskrankheit anerkannt, einige tausend wurden abgelehnt. Mit einer
Dunkelziffer von weiteren 7.000 berufsbedingten Lungenkrebserkrankungen wurde
1993 beim Bundesamt für Strahlenschutz gerechnet. Zusätzlich zu einem
aufzuarbeitenden Bestand erwartet das Amt künftig pro Jahr etwa 200 bis 300
neue Anerkennungen, insgesamt mehr "als in allen übrigen bekannten
Uranbergbaugebieten der Welt zusammen". Ein Bericht von der 2.
Jahrestagung des Gesellschaft für Strahlenschutz vom
22. bis 24. Oktober 1993 in Dresden zu den gesundheitlichen Risiken und
Folgen des Uranbergbaus in Sachsen und Thüringen.
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Stx164-165.1993.1-5.5 (5 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Sachsen und Thüringen: Die Schäden des Uranerzbergbaus wollen die
Berufsgenossenschaften bewältigen.
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Stx148-149.1993.6,7.2 (2 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Sachsen und Thüringen: Fast 8000 Halden und 1500 Quadratkilometer
Verdachtsflächen des Uranbergbaus registriert. Mittels Auswertung alter
vorhandener Informationen bei früheren DDR-Behörden und Betrieben
Ostdeutschlands haben sieben ostdeutsche Unterauftragnehmer im Auftrage des
Bundesamtes für Strahlenschutz und koordiniert von der Gesellschaft für
Reaktorsicherheit (GRS) Köln, 34 Gebiete mit 7858 Objekten des Uranbergbaus
in Sachsen und Thüringen auf insgesamt 1481,5 Quadratkilometer
"Verdachtsflächen" erhöhter Radioaktivität erfaßt und in einer
Datenbank gespeichert. Das ergibt sich aus dem im Oktober 1992
fertiggestellten Abschlußbericht des ersten Teilprojektes Radiologische
Erfassung, Untersuchung und Bewertung bergbaulicher Altlasten des Bundesamtes
für Strahlenschutz (BfS-Schrift 8/92).
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Stx144-145.1993.11.1 (1 Seite)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Sachsen: Bund soll Sanierungskosten für Wismut-Altlasten übernehmen.
Die sächsische Staatsregierung will sich dafür einsetzen, daß der Bund die
Sanierungskosten für alle durch den Uranbergbau der Wismut belasteten Flächen
übernimmt - auch für solche, die inzwischen an Kommunen oder an Betriebe
übergeben worden sind. Das hat der sächsische Umweltminister Arnold Vaatz
(CDU) im September 1992 in Dresden erklärt.
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Stx142-143.1992.5.1 (1 Seite)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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"Altlast Wismut": Die alten Leute schützen immer noch die
Strahlen. Vertuschung und personelle Kontinuität im Strahlenschutz des
ehemaligen Uranbergbaus der DDR beklagt Michael Beleites
in seinem 1992 in Frankfurt am Main im Verlag Brandes & Apsel erschienenen Buch "Altlast Wismut". Dabei
handelt es sich um die Fortsetzung seiner unter Stasi-Verfolgung erstellten
Studie "Pechblende - Der Uranbergbau in der DDR und seine Folgen" über
die Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft (SDAG) Wismut, die 1988
veröffentlicht worden war.
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Stx140-141.1992.3,4.2 (2 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Dresden: Mit der Straßenbahn zur Uranhalde. Die Halden des
Bergwerks "Willi Agatz" in Dresden-Gittersee
sind mit der städtischen Straßenbahn zu erreichen. Ein Bericht von Peter
Diehl.
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Stx132-133.1992.4.1 (1 Seite)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Strahlentourismus: Grubenfahrt ins Uran-Schaubergwerk Schacht 371 Hartenstein
bei Aue in Sachsen. Seit 1991 ist für jedermann möglich, was einst
ausgeschlossen war: eine Besichtigung der tiefsten Erzgrube Europas im Uranerzbergbaugebiet in Ostdeutschland. Im Rahmen eines
neuen Fremdenverkehrskonzeptes des Landkreises Aue in Sachsen wurde von der
Wismut AG im Bergbaubetrieb Aue das Projekt "Seilfahrt"
eingerichtet. Ein Bericht von Bernd Lehmann vom April 1992.
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Stx130-131.1992.9-12.4 (4 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Altlasten aus dem Uranbergbau: Strahlenschutzkommission legt
100-Millirem-Konzept zur Bewertung radioaktiv verseuchter Flächen vor. Im
deutschen Strahlenschutz gibt es seit Oktober 1991 einen neuen Richtwert.
Eine zusätzliche mögliche Strahlenbelastung von 100 Millirem
pro Jahr aus den Altlasten des Uranbergbaus mutet die
Strahlenschutzkommission der Bevölkerung in den betroffenen Gebieten zu. Zum
Vergleich: Die zulässige jährliche Belastung aus kerntechnischen Anlagen darf
30 Millirem nicht überschreiten.
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Stx124-125.1992.1-4.4 (4 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Ein Konflikt mit der Stasi in der Uranprovinz. 1988 brach Michael Beleites aus Gera in Thüringen ein Tabu und
veröffentlichte seine Studie "Pechblende" über den Uranbergbau in
der DDR und seine Folge. Mindestens ebenos fesselnd
und aufrührend ließt sich
die Geschichte seines damit verbundenen Konflikts mit dem Ministerium für
Staatssicherheit (MfS/Stasi) der DDR. 1990 hat Michael Beleites
seine Stasi-Akten kopieren können. Zusammen mit seinem Briefwechsel, den er
mit staatlichen Stellen führte und Gedächtnisprotokollen, die er nach
Stasi-Vorladungen für die Kirchenleitung geschrieben hatte, veröffentlichte
Michael Beleites sie 1991 als Buch:
"Untergrund - Ein Konflikt mit der Stasi in der Uranprovinz", BasisDruck-Verlag, Berlin.
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Stx118-119.1991.1,3-5.4 (4 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Bonn: Wismut endgültig übernommen. Der Deutsche Bundestag hat am
30. Oktober 1991 den Vertrag mit der Sowjetunion zur Übernahme der Wismut AG
durch den Bund gebilligt.
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Stx118-119.1991.5.1 (1 Seite)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Weltweit größtes Sanierungsvorhaben für 15 Milliarden Mark. Die
ehemals sowjetisch-deutsche Wismut AG hat 1991 der Bundesregierung ein
Konzept zur Sanierung ihrer Altlasten übergeben. Die Gesellschaft, die nach
dem Zweiten Weltkrieg den Uranbergbau in Sachsen und Thüringen betrieb,
rechnet mit einer Dauer von zehn bis 15 Jahren für die Wiederherstellung der
Region und Kosten in Höhe von 13 bis 15 Milliarden DM.
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Stx112-113.1991.7,8.2 (2 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Sowjetunion von Folgekosten aus Uranbergbau freigestellt. Die
Bundesrepublik Deutschland hat im Mai 1991 die Uranerzbergbau AG Wismut der
ehemaligen DDR, an der die Sowjetunion zuletzt zur Hälfte beteiligt war, übernommen.
Wie Regierungssprecher Vogel mitteilte, erfolgte die Übertragung des
sowjetischen Aktienanteils unentgeltlich. Andererseits wurde die Sowjetunion
von jeglichen Folgekosten freigestellt.
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Stx106-107.1991.8.1 (1 Seite)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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2 von 3 Arbeitsplätzen der Uranbergbaubetriebe in Sachsen und Thüringen
sollen gerettet werden. Bis zum 30. Juni 1991 waren die
Kurzarbeits-Regelungen für 20.000 Bergleute des deutsch-sowjetischen Gemeinschaftsunternehmens
Wismut AG in Sachsen und Thüringen aus. Bis dahin will die Firma "mit
neuem Denken und neuem Handeln" auf eigenen Beinen stehen. Das erklärte
Dr. Horst Richter, der neue Generaldirektor des Unternehmens.
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Stx104-105.1991.6,7.2 (2 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Wismut Aue: Grubenbefahrung als
Touristenattraktion für 100 Mark. 1991 ist für jedermann möglich, was
einst ausgeschlossen war: eine Besichtigung der tiefsten Erzgrube Europas im Uranerzbergbaugebiet in Ostdeutschland.
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Stx102-103.1991.8.1 (1 Seite)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Die Wismut AG will die 600.000 Krankenakten ihrer Beschäftigten selber
sichern. "Wismut garantiert den sorgfältigen Umgang mit 600.000
Krankenakten" und "Datensicherung und -auswertung vom Bundesamt für
Strahlenschutz kontrolliert", titelte die ostdeutsche Tageszeitung
"freie presse" am 1.Februar 1991 in
Sachsen. Nachdem die Wismut AG zum 1.Januar 1991 ihre 21
Betriebsgesundheitseinrichtungen hat schließen müssen, bewegt viele Gemüter
die Frage, was mit den dort angesiedelten Patienten- und Schirmbildakten
sowie mit dem Archiv der Wismut AG über Berufskrankheiten geschieht.
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Stx100-101.1991.6,8.2 (2 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Uranerzbergbau im sächsischen Erzgebirge: Das Schuldkonto der
"sowjetischen Wismut AG". Der Arbeits- und Strahlenschutz wurde
in der Anfangszeit des Uranbergbaus der Wismut AG grob vernachlässigt. Die
jährlich zu Hunderten zählenden Todesfälle
ehemaliger Wismut-Bergleute an strahlenbedingtem Lungenkrebs tauchen in
Statistiken von 1990 nicht auf. Die Gesamtzahlen der bei der Wismut AG
aufgetretenen Lungenkrebse sind nicht veröffentlich worden. Falsch ist die
Behauptung der Wismut AG, daß der Wirkungsmechanismus bei diesem Lungenkrebs
"erst in den 50er Jahren" des 20. Jahrhunderts geklärt worden sei.
Diese Vorwürfe erhebt Prof. Dr.med. Werner Schüttmann, emeritierter
Honorarprofessor an der Berliner Humboldt-Universität und früherer Leiter der
Hauptabteilung Strahlenschutzmedizin des Staatlichen Amtes für Atomsicherheit
und Strahlenschutz (SAAS) der DDR.
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Stx94-95.1990.1,4-7.5 (5 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Uranbergbau der Wismut AG in Sachsen und Thüringen: Probleme mit fehlenden
Investoren. Strahlentelex besichtigte den Uran-Bergbaubetrieb Beerwalde. Die Wismut AG, so listete Dr. Ettenhuber vom ehemaligen Staatlichen Amt für
Atomsicherheit und Strahlenschutz (SAAS) der DDR, das seit dem 3. Oktober
1990 als Außenstelle Berlin des Bundesamtes für Strahlenschutz firmiert, 1990
während einer Fachtagung in Berlin auf, hat in gut 40 Jahren ein Gelände von
1.200 bis 1.400 Quadratkilometern Firmengelände direkt und nach Schätzungen
Bonner Experten weitere 10.000 Quadratkilometer in Sachsen und Thüringen
indirekt radioaktiv verseucht. Laut Ettenhuber gibt
es etwa 3.500 radioaktive Halden mit insgesamt 17 Quadratkilometern
Grundfläche. 15 sogenannte Absetzhalden seien darüber hinaus im Laufe von 30
Jahren stillgelegt und für weitere "stoffliche" (Müll-)Ablagerungen
ohne gesetzliche Regelung genutzt worden. Solche und ähnliche Meldungen
verschrecken Investoren für notwendige Industrie-Neuansiedlungen in diesem
Gebiet. Rund 40.000 Wismut-Beschäftigte und deren Familien wollen versorgt sein.
Auf Einladung des Betriebsdirektors des Bergbaubetriebes Beerwalde
der Wismut AG, Dipl.-Ing. Günther Pietsch, besuchte die Redaktion des
Strahlentelex im Oktober 1990 dessen Betrieb, fuhr in den Berg ein und führte
Messungen der Ortsdosisleistung durch.
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Stx92-93.1990.1-3.3 (3 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Uranbergbau in Sachsen und Thüringen: Unvollständige
Gesundheitsberichte der SDAG Wismut. 6800 Beschäftigte der Uranbergbau-Firma
Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft (SDAG) Wismut in Südost-Deutschland,
haben sich zwischen 1952 und 1989 mit Lungen- oder Bronchialkrebs bei den
firmeneigenen Ärzten gemeldet. 5132 dieser Erkrankungen seien bis zum 31.
Dezember 1989 als entschädigungspflichtige Berufskrankheiten anerkannt
worden. Das erklärte der Leiter des betriebseigenen Arbeitshygieneinstituts,
Obermedizinalrat Dr. Martin Jönsson, am 22. September 1990 auf einem vom
Kirchlichen Umweltkreis Ronneburg und der IPPNW-Sektion Gera veranstalteten
Kongreß im thüringischen Ronneburg. Die vollständige Zahl der in der
Vergangenheit an Krebs erkrankten oder gestorbenen Bergleute und ihrer
Angehörigen im Uran-Bergbaugebiet sowie die genaue Zahl der bei der Wismut
einstmals Beschäftigten sei ihnen unbekannt, behaupteten die Wismut-Manager
auf wiederholte Nachfrage. Deshalb seien Aussagen über die
Erkrankungshäufigkeit nicht möglich.
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Stx90-91.1990.1-3.3 (3 Seiten)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Uranbergbau in der DDR: Sowjetunion steigt aus der SDAG Wismut aus.
Bis zum Jahresende 1990 will die Sowjetunion aus dem erzgebirgischen und
thüringischen Uranbergbau der DDR aussteigen. Der stellvertretende
Generaldirektor der Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft (SDAG) Wismut, Nasarkin, erklärte im August 1990, die sowjetische
Regierung habe im Jahr zuvor deutlich gemacht, daß sie kein Uran mehr aus der
DDR benötige.
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Stx86-87.1990.5.1 (1 Seite)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Uranerzhalden in der DDR: Radium- und Urangehalte
bei Ronneburg gemessen. Den Gehalt an Radium-226 und Uran-235 in Halden
und deren Umgebung in Ronneburg, dem Zentrum des Uranbergbaus in der DDR, hat
im Mai 1990 der Diplom-Physiker Peter Bossew vom
Österreichischen Ökologieinstitut in Wien bestimmt.
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Stx84-85.1990.6.1 (1 Seite)
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Uranbergbaubetrieb Wismut
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Pechblende - Der Uranbergbau in der DDR und seine Folgen. Unter
diesem Titel haben das Kirchliche Forschungsheim Wittenberge (Elbe) und der
Arbeitskreis "Ärzte für den Frieden - Berlin" beim Landespfarrer
für Krankenseelsorge der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg (Bereich
DDR) 1988 eine Studie herausgegeben. Verfasser der Studie ist Michael Beleites, der bereits Anfang 1988 vor der Ökumenischen
Versammlung in Dresden in einem "Zeugnis der Betroffenheit"
öffentlich über das Tabuthema Uranbergbau in der DDR sprach. Die Studie
berichtet über die Geschichte des Uranbergbaus, die vorher nicht im
öffentlichen Bewußtsein verankerte Entstehung und den Aufbau der
Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft Wismut (SDAG Wismut) als "Staat
im Staate". Beleites beschreibt erstmals die
Umwelt- und Gesundheitsgefahren wie Krebstodesfälle bei Erwachsenen, Leukämie
bei jungen Menschen, Hodenkrebs bei jungen Männern - in Gebieten, in denen
stattfindet, was es für das Statistische Jahrbuch der DDR gar nicht gibt: den
Uranbergbau. Strahlentelex berichtete im Juli und August 1988 erstmals und
ausführlich, nachdem Beleites Studie über
kirchliche Kreise in den Westen gelangt war.
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Stx37.1988.1,2,5.3 + Stx38.1988.1,2,5,6.4 (7 Seiten)
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