Strahlentelex mit ElektrosmogReportISSN 0931-4288

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Kinderkrebs bei Atomkraftwerken

Leukämie-Anhörung im Niedersächsischen Landtag 2007 zur Leukämiehäufung in der Elbmarsch

20 Jahre nach Tschernobyl

Messwerte Uran in Mineral- und Leitungswasser

Zu besonderen Themen – wie Kinderkrebs um Atomkraftwerke, Leukämiehäufung in der Elbmarsch, Urangehalte in Mineral- und Leitungswasser etc. – bietet Strahlentelex auf dieser Homepage Dokumentationen mit Materialiensammlungen zum Herunterladen und speziellen Links.

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Textfeld: Aus der aktuellen Ausgabe
Nr.556-557, 24.Jahrgang, 4. März 2010

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zum Themenbereich Radioaktivität - ionisierende Strahlung

zum Themenbereich ElektrosmogReport - elektromagnetische Felder

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Radioaktivität - ionisierende Strahlung

Strahlenschutz / Atommüll:

Strafanzeigen gegen Strahlenschutz-Berater der Regierung erstattet

Den vollständigen Bericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe. Bitte bestellen Sie ein kostenloses Probeexemplar.

Gegen vier verantwortliche Berater der Bundesregierung, deren Empfehlungen in die amtliche Strahlenschutzpraxis eingegangen sind, hat die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. jetzt im Januar 2010 Strafanzeige erstattet. Die Anzeige richtet sich gegen den Hannoveraner Prof. Dr. Rolf Michel, bisheriger Vorsitzender der Strahlenschutzkommission (SSK), den Essener Prof. Dr. U. W. Müller, Vorgänger von Michel als Vorsitzender der SSK, den Hauptberater in der Arbeitsgruppe „Freigabe“ der SSK, Dr. S. Thierfeldt, der Mitarbeiter der Firma Brenk-Systemplanung in Aachen ist, und gegen Dr. G. Schaller vom Institut für Strahlenhygiene in Neuherberg bei München des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Schaller wird speziell vorgeworfen, ein verharmlosendes Szenario über die Einlagerung von Radionukliden in normalen Mülldeponien (das sogenannte „Privatbrunnenmodell“) erdacht und veröffentlicht zu haben, das die Immissionen auf die Bevölkerung zig-tausendfach unterschätzt. Den vier Personen wirft die Bürgerinitiative, vertreten von ihrer Vorsitzenden Kerstin Rudek und ihrem Beiratsmitglied Dipl.-Ing. Heinrich Messerschmidt, den Mißbrauch ionisierender Strahlen nach Paragraph 309, Absatz 2 bis 4 des Strafgesetzbuches (StGB) vor. Sie hätten in verantwortlichen Positionen stehend und zum Teil gemeinsam handelnd über ihre Beraterfunktionen für das Bundesumweltministerium und entgegen bestehenden neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, wie sie schon vor Jahren in die EU-Strahlenschutzrichtlinien Eingang gefunden haben, gefährliche Aktivitätskonzentrationen in sehr großen Mengen zur Freigabe vorgeschlagen.

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„Weltniveau“ im Arbeitsschutz:

Professor Arndt und die Lungenfibrose bei Wismut-Bergleuten

Von Inge Schmitz-Feuerhake und Sebastian Pflugbeil

Den ausführlichen Bericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe. Bitte bestellen Sie ein kostenloses Probeexemplar.

Zur Anerkennung einer Lungenfibrose bei Beschäftigten der früheren Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft Wismut (SDAG Wismut in Sachsen und Thüringen) als Berufskrankheit verlangt die Berufsgenossenschaft Bergbau (BBG) den Nachweis einer extrem hohen Lungendosis bei den Betroffenen. Lungenfibrosen in Folge von Staub sind jedoch ein typisches Berufsleiden von Bergleuten auch ohne Strahlenbelastung. Die BBG stützt ihre Haltung auf ein Gutachten von Prof. Dietrich Arndt, vormals führender Arbeits- und Strahlenmediziner der DDR. Kombinationswirkungen von Staub und Strahlung werden in dem Gutachten nicht untersucht, obwohl der Titel diesen Eindruck erweckt.

 

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Tschernobyl-Folgen:

Geschlechterverhältnis bei der Geburt in Bayern nach Tschernobyl

Von Alfred Körblein

Den originalen Bericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe. Bitte bestellen Sie ein kostenloses Probeexemplar.

Im Januar 1987, 9 Monate nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl, war das Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Geburten (Geschlechterverhältnis bei der Geburt) in Bayern signifikant um 5,5 Prozent gegenüber dem Trend der Jahre 1980 bis 1992 erhöht (p=0,0185). Außerdem zeigt sich in diesem Monat ein signifikanter Anstieg des Geschlechterverhältnisses um 0,29 Prozent pro Kilobecquerel Cäsium-137 pro Quadratmeter (kBq/m² Cäsium-137) Bodenbelastung (p=0,011). Nach 1987 ist keine Abweichung des Geschlechterverhältnisses vom Wert vor Tschernobyl für Bayern nachweisbar.

 

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Atommüll:

„Risiken und Nebenwirkungen“ bei einer Flutung des Atommülllagers Asse II mittels Schutzfluid

Von Rolf Bertram

Den vollständigen Bericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe. Bitte bestellen Sie ein kostenloses Probeexemplar.

Die Vollverfüllung – als eine Stilllegungsoption für Asse II – sieht vor, die oberen Bereiche der Schachtanlage mit Beton zu verfüllen und unterhalb der 700-Meter-Sohle mit einer gesättigten Magnesiumchloridlösung (sogenanntem Schutzfluid) zu fluten. Dadurch würde früher oder später das gesamte auf der 725 Meter- und 750 Meter-Sohle eingelagerte radioaktive und nichtradioaktive Inventar sowie das zur Verfüllung der Einlagerungskammern verwendete Material in Kontakt mit der wässrigen Lösung kommen. Auch bei der Notfallplanung ist beim Eintritt des Notfalls eine Flutung mittels Schutzfluid vorgesehen. Auch hierbei würde das eingelagerte Material der Einwirkung der gesättigten Magnesiumchloridlösung ausgesetzt. In beiden Fällen ist eine trockene Lagerung des Inventars unmöglich. Die geforderte Langzeitsicherheit (für 1 Million Jahre) ist bei Verfüllung mit Beton und Magnesiumchloridlauge nicht zu gewährleisten. Es besteht kein Schutz gegen sicherheitsgefährdende chemische Prozesse

 

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Atommüll-Transporte:

„Einmal in 10 Millionen Jahren“ erwartet die GRS einen größeren Transportunfall zum Lager Konrad

Transportstudie Konrad 2009 veröffentlicht

Den vollständigen Bericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe. Bitte bestellen Sie ein kostenloses Probeexemplar.

Die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) in Köln hat eine neue „Transportstudie Konrad 2009“ veröffentlicht, die die möglichen radiologischen Auswirkungen von Transporten radioaktiver Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung zum Endlager Konrad bei Salzgitter untersucht und bewertet. Die mit Mitteln des Bundesumweltministeriums geförderte Studie kommt zu dem Ergebnis, daß diese Transporte zu keinem relevanten radiologischen Risiko für Mensch und Umwelt führen.

 

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Atomwirtschaft:

Uranhexafluorid

Die vollständige Meldung finden Sie in der aktuellen Ausgabe. Bitte bestellen Sie ein kostenloses Probeexemplar.

In Deutschland lagern derzeit in der Urananreicherungsanlage Gronau circa 4.700 Tonnen Uranhexafluorid (UF6). Diese Menge nennt die Bundesregierung in einer Antwort (Bundestagsdrucksache 17/253 vom 16.12.2009) auf eine Kleinen Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen über die Lagerung und Sicherung von Uranhexafluorid. Den Urandurchsatz in der Anlage Gronau schätzt die Bundesregierung für das Jahr 2009 auf rund 4.550 Tonnen, nach jeweils 4.450 Tonnen in den beiden Jahren zuvor.

 

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Strahlentelex gratuliert:

Prof. Dr. Rudi H. Nussbaum wird 88

Den vollständigen Text finden Sie in der aktuellen Ausgabe. Bitte bestellen Sie ein kostenloses Probeexemplar.

Rudi Nussbaum wurde im März 1922 in Fürth in Bayern geboren und überlebte in Holland die deutsche Besatzung im Untergrund, während seine Eltern in deutschen Konzentrationslagern ermordet wurden. Rudi Nussbaum studierte nach dem Krieg in Amsterdam Physik und promovierte in Kernphysik. Nach Tätigkeiten in Bloomington (Indiana/USA) und am gerade eröffneten Institut der Europäischen Organisation für Kernforschung CERN in Genf, wanderte er mit seiner Frau und Kindern 1957 in die USA aus. Dort wirkte er viele Jahre an der Portland State University in Portland/Oregon. Über Grundlagenforschung auf dem Gebiet der radioaktiven Kernstrahlung kam er bei der kritischen Überprüfung der Literatur im Bereich der Strahlenepidemiologie zur Ermittlung der kanzerogenen Wirkung niedriger Dosen radioaktiver Strahlung zu anderen Ergebnissen als die einflußreichen Veröffentlichungen der Atomic Bomb Casuality Commission (ABCC) und später der Radiation Effects Research Foundation (RERF). Die Untersuchungen von Nussbaum ergaben ein beachtlich höheres Strahlenrisiko besonders im niedrigen Dosisbereich als die „offiziellen“ Angaben über das Risiko. Durch eine Reihe von Publikationen zeigte er, daß die sogenannte Strahlenhormesis, die eine positive biologische Wirkung im niedrigen Dosisbereich postuliert, keine wissenschaftliche Basis besitzt. Immer wieder hat er sich gegen das Kleinrechnen des Strahlenrisikos bei niedrigen Dosen und für die schwellenfreie lineare Dosis-Wirkungs-Beziehung in Wort und Schrift eingesetzt. Seit langem besteht eine enge und erfolgreiche Zusammenarbeit mit mehreren deutschen Wissenschaftlern und ein freundschaftlicher Kontakt zum Strahlentelex. Rudi Nussbaum ist bei guter Gesundheit und unternimmt nach wie vor weite Reisen durch die Welt und Segeltörns mit seiner Frau Laureen. Strahlentelex wünscht zum Geburtstag alles erdenkliche Gute und „many happy returns of the day“!

 

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Atomwirtschaft:

Rußland erstickt an Atommüll

Die vollständige Meldung finden Sie in der aktuellen Ausgabe. Bitte bestellen Sie ein kostenloses Probeexemplar.

Eigenen Angaben zufolge erstickt Rußland an radioaktivem Müll und hat dringenden Handlungsbedarf. Wie die Vizechefin der staatlichen Atomholding Rosatom, Tatjana Jelfimowa, nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax sagte, haben sich inzwischen etwa 550 Millionen Tonnen Strahlenabfälle, darunter auch Uran aus Deutschland, in ihrem Land angesammelt. Die Lösung dieses Problems werde Jahrzehnte in Anspruch nehmen, erklärte sie bei der Vorstellung einer Gesetzesinitiative vor dem Energieausschuß des russischen Parlaments. In dem Gesetz ist vorgesehen, die Menge des Atommülls bis 2025 auf 385 Millionen Tonnen zu verringern. Dazu soll in 2010 eigens eine Beseitigungsfirma gegründet werden, hieß es. Bis 2035 solle zudem eine sichere Endlagerstätte für den Atommüll gefunden werden, der vor allem aus Atomkraftwerken und der militärischen Nutzung stammt.

 

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8.-26. März 2010:

Frühjahrstagungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

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Zu drei Frühjahrstagungen im März 2010 lädt die Deutsche Physikalische Gesellschaft e.V. nach Hannover, Bonn und Regensburg und erwartet rund 10.000 Fachbesucher aus dem In- und Ausland:

Hannover, 8.-12. März 2010: Atom- und Molekülphysik, Laserphysik und Quantenoptik, Plasma-, Kurzzeit- und Umweltphysik sowie Physik im Schulunterricht (Didaktik).

Bonn, 15.-19. März 2010 („Jahrestagung mit zentraler Festsitzung“): Kern- und Teilchenphysik, Energieforschung, Astronomie und Weltraumforschung/Extraterrestrische Physik, Kosmologie, Gravitationsforschung, Rüstungskontrolle, Theoretische/Mathematische Physik, Philosophie der Physik, Frauenförderung und Chancengleichheit, Publikationswesen.

Regensburg, 21.-26. März 2010 (Hauptprogramm ab 22. März): Schwerpunkt: Festkörperphysik (Materialforschung, Nanotechnologie, Mikroelektronik). Weitere Themen: Biophysik, Strahlenphysik, medizinische Physik und Medizintechnik, sozio-ökonomische Systeme (Finanzmärkte, Verkehrsströme, Evakuierungsszenarien, Epidemien und andere Massenphänomene), Fortbildungen für Lehrkräfte.

Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V. (DPG), Bonner Talweg 8, 53113 Bonn, detailliertes Programm aller Tagungen und weitere Informationen unter www.dpg-physik.de/presse/tagungen/2010

 

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Samstag, 24. April 2010:

Menschenkette von Brunsbüttel bis Krümmel – Demonstrationen in Ahaus und Biblis

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Der Konflikt um den Atomausstieg spitzt sich zu. In Kürze wird darüber entschieden, ob die Pannenreaktoren Krümmel und Brunsbüttel bei Hamburg wieder ans Netz gehen oder für immer abgeschaltet bleiben. Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen Anfang Mai gehen die Verhandlungen zwischen Regierung und Atomkonzernen über längere Laufzeiten für Atomreaktoren in die heiße Phase. Das ruft die Anti-Atom-Bewegung auf den Plan. Am Samstag, den 24. April 2010 wird es eine 120 Kilometer lange Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel geben – zwei Tage vor dem Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vom 26. April 1986. Außerdem wird am 24. April 2010 vor dem nordrhein-westfälischen Atommüll-Lager Ahaus sowie vor dem hessischen Atomkraftwerk Biblis demonstriert. Wir wollen raus aus einer Technologie, die ein verheerendes Unfallrisiko birgt, den Ausbau Erneuerbarer Energien blockiert und Tausenden Generationen tödlichen Atommüll aufbürdet, heißt es in dem Aufruf zur Teilnahme an den Demonstrationen. Nähere Informationen und Antworten auf Fragen zur Menschenkette sind zu finden unter www.ausgestrahlt.de/mitmachen/menschenkette.html

 

ElektrosmogReport - elektromagnetische Felder

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Zellforschung Mobilfunkstrahlung:

Zeitweilige DNA-Schädigung durch 1800-MHz-Strahlung

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In diesen Experimenten (S. Franzellitti et al. 2010) mit Trophoblasten-Zellkulturen variierte die Arbeitsgruppe die Parameter der früheren 1800-MHz-Untersuchungen und stellte fest, dass unter bestimmten Bedingungen DNA-Schädigungen auftreten und diese nach etwa 2 Stunden weitgehend repariert werden konnten.

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Niederfrequenzforschung:

Signaltransduktion in Krebszellen durch 50 Hz verändert

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Das Wachstum von Östrogen-Rezeptor-positiven Brustkrebszellen (MCF-7-Zellen) kann durch das Hormon Melatonin gehemmt werden. Durch Einwirkung von elektromagnetischen Feldern kann diese Melatoninwirkung fast komplett aufgehoben werden. In dieser Arbeit untersuchten die Forscher (R. Girgert et al. 2009), welchen Einfluss 50-Hz-Magnetfelder der Stärke 1,2 µT auf die Signaltransduktion des Melatonin-Rezeptors MT1 haben. Die Ergebnisse der Experimente zeigen klar die negative Wirkung von elektromagnetischen Feldern auf die wachstumshemmende Wirkung von Melatonin bei dieser Zelllinie von Brustkrebszellen. Die Wechselwirkung bzw. Weiterleitung zwischen Melatonin- und Östrogenrezeptoren wird auf der Transkriptionsebene durch die Einwirkung von elektromagnetischen Feldern unterbrochen.

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Magnetfeldtherapie:

Gepulste Felder verbessern die Heilung bei Hüftprothesen

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Diese erste Doppelblindstudie (D. Dallari et al. 2009) über die Wirkung von gepulsten 75-Hz-Magnetfeldern ergab Verbesserungen bei Heilung, Knochendichte und Funktionalität der Gelenke nach 90-tägiger Behandlung der Patienten, die zur Nachbehandlung der implantierten künstlichen Hüftgelenke in der Klinik waren, gegenüber scheinbehandelten Patienten.

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Niederfrequenzforschung:

Stresswirkung von 50 Hz auf Ratten

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In dieser Arbeit (R. Szemerszkya et al. 2010) wurde untersucht, wie sich dauerhaft ein-wirkende 50-Hz-Magnetfelder auf das Verhalten und physiologische Parameter von Ratten auswirkt. Veränderungen der Hormonkonzentrationen waren nicht bei kurzzeitiger, aber bei Langzeitbehandlung zu finden. Im Verhalten gab es keine signifikanten Unterschiede zu den Kontrollen.

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Epidemiologie Mobilfunk:

Beschwerden durch Mobilfunk in Selbitz

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Selbitz ist eine Gemeinde in Franken. Eine neue Untersuchung zu Beschwerden durch Mobilfunk, durchgeführt von der Gemeinde in Zusammenarbeit mit den örtlichen Ärzten, wurde im Januar 2010 vorgestellt. Durch eine Befragung hatte man in der Gemeinde festgestellt, dass die Gesundheitsbeschwerden zunehmen, je näher die Bürger an der Mobilfunkanlage wohnen. Diese Studie veranlasste die Ärzte in Selbitz, eine verblindete Kontrolluntersuchung zu fordern, bei der die Sender zeitweise abgeschaltet werden. Die Ergebnisse stehen im Einklang mit anderen Ergebnissen aus Deutschland und verschiedenen anderen Ländern. Die Studie soll demnächst veröffentlicht werden. Da diese Ergebnisse in rechtlichem Sinn keinen Beweis für Gesundheitsschädigung darstellen, fordern die Ärzte die Behörden auf, technische und finanzielle Mittel für weitere Untersuchungen zur Verfügung zu stellen, um Beweise liefern zu können. Außerdem weisen sie darauf hin, dass die Grenzwerte viel zu hoch sind.

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Hochfrequenzforschung:

Feldbelastung am Kopf durch Freisprecheinrichtungen

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Bei drahtlosen und drahtgebundenen Freisprecheinrichtungen wurde geprüft, ob die Feldstärken im Kopf reduziert werden können gegenüber dem direkt am Ohr befindlichen Handy. Verkabelte Freisprecheinrichtungen reduzieren die Felder deutlich, können aber lokal stark ansteigen. Bei drahtlosen gibt es geringe, aber konstante Feldstärken. (S. Kühn et al. 2009)

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Kurzmeldungen

Die vollständigen Meldungen finden Sie in der aktuellen Ausgabe. Bitte bestellen Sie ein kostenloses Probeexemplar.

  • Aufruf zur Unterstützung: Mastbruch-Projekt
  • Neue Proklamation in Connecticut

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Gesamtumfang der Texte der aktuellen Ausgabe: 20 Seiten.

Die nächste Ausgabe folgt am Donnerstag, den 1. April 2010.

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