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ISSN 0931-4288
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Kommentiertes
Register des Sachgebietes Radioaktivität in Umwelt und Haushalt
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Baustoffe
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Erdgas
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Glühstrümpfe
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Radiojod
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Krypton-85
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Plutonium
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Strontium-90
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Tritium
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Uran
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Radioaktivität im Haushalt
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Umweltradioaktivität
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Baustoffe
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Baustoffe
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Atommüll und Umweltradioaktivität: Krebserkrankungen und
Chromosomenschäden unter Bewohnern radioaktiv belasteter Gebäude auf Taiwan.
Mit radioaktiven Zusätzen hergestellter Baustahl wurde in mehr als 2.000
Wohnungen und Schulen verbaut. Eine fünfjährige Studie über die
Krebshäufigkeit unter Bewohnern von radioaktiv verseuchten Gebäuden auf
Taiwan wurde Agenturmeldungen vom April 2001 zufolge jetzt fertiggestellt.
Sie zeigt, daß die Möglichkeit von Chromosomenschäden proportional zur
Langzeitbelastung mit Niedrigdosisstrahlung zunimmt. Von November 1995 bis
Juni 2000 hatte ein Forscherteam der National Yang Ming University auf Taiwan
mehr als 4.100 Menschen untersucht und beobachtet, die in der Stadt Taipeh in
Gebäuden gelebt hatten, die zwischen 1982 und 1983 mit radioaktiv belasteten
Stahlträgern errichtet worden waren. Unter ihnen traten gehäuft verschiedene
Krebsarten auf.
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Stx346-347.2001.4,5.2 (2 Seiten)
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Baustoffe
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Radioaktivität in Baustoffen. Baustoffe enthalten stets gewisse
Mengen an natürlich vorkommenden radioaktiven Stoffen. Aus
strahlenbiologischer Sicht werden insbesondere die Isotope Radium-226,
Thorium-232 und Kalium-40 für bedeutend gehalten. Durch den Aufenthalt in
Gebäuden, so gängige Schätzungen, wird die natürliche erdgebundene äußere
(Gamma-) Strahlenbelastung im Durchschnitt von 0,4 auf 0,5 Millisievert pro
Jahr erhöht. Dazu kommen heute Anteile des künstlichen Radionuklids
Cäsium-137 aus den oberirdischen Atomversuchen und aus Tschernobyl, die
speziell in organischen Materialien wie Holz zu finden sind. Eine Übersicht
auf der Grundlage von Untersuchungen der Strahlenmeßstelle der Berliner
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz.
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Stx198-199.1995.10,11.2 (2 Seiten)
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Baustoffe
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Radioaktivität in Baustoffen. Baustoffe enthalten in der Regel eine
gewisse Menge an natürlich vorkommenden radioaktiven Stoffen. Aus
strahlenbiologischer Sicht werden vor allem die Isotope Radium-226,
Thorium-232 und Kalium-40 für bedeutend gehalten. Durch den Aufenthalt in
Gebäuden wird die natürliche erdgebundene äußere Strahlenbelastung
(Gammastrahlung) im Durchschnitt von 40 auf 50 Millirem
(von 0,4 auf 0,5 Millisievert) pro Jahr erhöht. Mit einer Baustoffliste der
Arbeitsgruppe Physikalische Umweltanalytik der Radioaktivitätsmeßstelle des
Fachbereichs Physik der Universität Oldenburg für den Meßzeitraum vom
10.10.1992 bis 20.3.1993.
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Stx152-153.1993.5-7.3 (3 Seiten)
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Baustoffe
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Radioaktiven Stahl verbaut. Die taiwanesische Regierung sieht sich
mit einer wachsenden Zahl von Fällen konfrontiert, in denen auf der Insel
erzeugter Stahl radioaktiv verseucht ist, weil bei der Herstellung unter
anderem ausländischer, radioaktiver Stahlschrott verwendet worden ist. Das
wurde 1993 gemeldet.
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Stx150-151.1993.8.1 (1 Seite)
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Baustoffe
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Verstrahltes Holz nach Deutschland eingeführt. Verstrahltes Holz
aus der Ukraine und anderen Staaten der GUS wurden laut Pressemeldungen von
1993 in die Bundesrepublik eingeführt.
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Stx150-151.1993.8.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Baustoffe
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Bonn: Uran in Kacheln und Fliesen. Bei der Herstellung von Kacheln
und Fliesen wird natürliches Uran verwendet. Darauf weist die Bundesregierung
in ihrer Antwort vom 17. Mai 1989 auf eine Kleine Anfrage der Fraktion der
Grünen im Bundestag hin.
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Stx60-61.1989.3.1 (1 Seite)
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Erdgas
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Erdgas
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Strahlende Altlasten der Erdgasförderung
in der Altmark. Ein Bericht von Alexander Neureuter. Im Dezember 1968
wurde in Sachsen-Anhalt im Gebiet der Altmark rund um die Stadt Salzwedel und
damit unmittelbar an der Grenze zur (alten) Bundesrepublik das zweitgrößte Onshore-Erdgasfeld in Europa entdeckt und in den 1960er
und 70er Jahren mit über 450 Tiefbohrungen systematisch erschlossen. In Spitzenjahren wurden hier bis zu
13 Milliarden Kubikmeter Erdgas gefördert, die bis zur Wende über ein Drittel
des Erdgas-Bedarfs der DDR deckten. Mittlerweile
ist das Erdgasvorkommen zum größten Teil erschöpft und der Rückbau
zahlreicher Fördereinrichtungen hat begonnen. Doch die verbliebenen Altlasten
der Gasförderung strahlen weiterhin still und leise und vor allem unbemerkt
in der Altmark vor sich hin. Viele gebrauchte Förderrohre, in denen sich über
die Jahre eine Kruste der Nebenkomponenten einschließlich der radioaktiven
Elemente abgelagert hat, werden weiterhin in unterschiedlichsten Bereichen
eingesetzt, ohne der radioaktiven Belastung Rechnung zu tragen.
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Stx592-593.2011.8-9.2 (2 Seiten)
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Erdgas
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Radioaktive Rückstände bei der Öl-
und Gasförderung. Bei der Öl- und Gasförderung gelangen mit dem
sogenannten Prozesswasser Begleitstoffe wie
radioaktives Radium-226, Radium-228, Blei-210 und Thorium-228 aus dem
Erdinneren an die Oberfläche. Diese radioaktiven Stoffe natürlichen Ursprungs
lagern sich unter anderem in Schlämmen und in Förderröhren ab, so daß diese Materialien
ebenfalls radioaktiv belastet werden. Trotz der Vorschriften in der
Strahlenschutz-Verordnung (StrlSchV), die die Überwachung der Radioaktivität
und der Belastung einzelner Personen vorgibt, erfolgt die Entsorgung dieser
radioaktiven Rückstände weitgehend unkontrolliert in Eigenverantwortung durch
die Förderfirmen. Mitteilungspflichten nach Paragraph 100 der
Strahlenschutzverordnung gelten erst ab mehr als 2.000 Tonnen anfallender
Rückstände jährlich.
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Stx562-563.2010.7.1 (1 Seite)
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Erdgas
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Berlin: Keine Radioaktivität im Erdgas gefunden. Meßtechnisch
aufwendige Untersuchungen der Strahlenmeßstelle der Berliner Senatsverwaltung
für Stadtentwicklung und Umweltschutz haben 1992 keinen nachweisbaren Gehalt
an radioaktiven Stoffen in dem nach Berlin gelieferten Erdgas gefunden.
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Stx150-151.1993.7.1 (1 Seite)
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Erdgas
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Nukleare Sprengungen: Radioaktivität im Erdgas. Im Mai und Juni 1992
berichtete die ARD in ihrer Fernsehsendereihe Ratgeber Technik über
Radioaktivität im Erdgas aus GUS-Staaten und löste bundesweit und in der
Unabhängigen Meßstelle Berlin eine Flut von Anfragen besorgter Gasverbraucher
aus. Plötzlich war die "saubere", sich im Aufwind befindende
Energieform Erdgas in die Nähe der verpönten Kernenergie gerückt. Denn das
Erdgas sollte aus Lagerfeldern stammen, die durch Sprengung von Atombomben
für die Öl- und Gasförderung erschlossen worden waren. Beruhigende Presseerklärungen
aus der Gaswirtschaft und aus dem Bundesamt für Strahlenschutz folgten
schnell. Tendenz: keine nennenswerten Kontaminationen und keine weitere
Strahlenbelastung der Bevölkerung. Nachfragen, auf welchen Meßwerten diese
Aussagen beruhen, blieben unbeantwortet. Mit allgemeinen Floskeln drückte man
sich vor der Angabe konkreter Meßergebnisse. Ein Ergebnis eigener
Nachforschungen: In der Literatur werden nukleare Sprengungen zur
Erdgasförderung seit den sechziger Jahren beschrieben. Dabei ist die amerikanische
Literatur leichter zugänglich als die russische. 5 Berichte.
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Stx134-135.1992.1-6,8.7 (7 Seiten)
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Glühstrümpfe
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Glühstrümpfe
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Strahlengefahren bei Camping-Gaslampen: Unterschiedliche Radioaktivitätsabgaben
aus Glühstrümpfen. Gaslampen, wie sie beim Camping verwendet werden, sind
mit sogenannten Glühstrümpfen ausgestattet, die zur Erzeugung einer hohen
Leuchtkraft radioaktives Thoriumoxid enthalten.
Nach dem Einbrennen sind diese Glühstrümpfe sehr brüchige Gebilde, die
insbesondere beim Auswechseln sehr leicht zu Staub zerfallen. Über die
Gefahren, die dabei insbesondere mit dem Einatmen des zu etwa 90 Prozent aus Thoriumoxid bestehenden Staubes verbunden sind, wurde in
Strahlentelex 48/1989.1,3.2 berichtet. Während der ersten Stunde der
Brennzeit werden zudem vermehrt Radionuklide aus der Thorium-Zerfallsreihe an
die Umgebung abgegeben, weshalb speziell während dieser Zeit für eine gute
Lüftung gesorgt werden sollte. Aus einer bereits 1983 erstmals
veröffentlichten Untersuchung sind zudem unterschiedliche Aktivitäten
verschiedener Glühstrumpf-Fabrikate bekannt.
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Stx52.1989.1,3.2 (2 Seiten)
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Glühstrümpfe
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Strahlengefahren: Vorsicht bei Camping-Gaslampen. Ein erheblicher
Teil der Bevölkerung verbringt Ferien und Freizeit beim Camping. Die dabei
verwendeten Gaslampen sind mit sogenannten Glühstrümpfen (Auer-Strümpfen)
ausgestattet, die zur Erzeugung einer hohen Leuchtkraft im Mittel 330
Milligramm Thoriumoxid (Th-nat)
enthalten. Dies entspricht einer Gesamtaktivität von etwa 1.300 Becquerel
dieses Metalls. Natürlich vorkommendes Thorium besteht fast ausschließlich
aus dem Isotop Thorium-232, das als Anfangsglied der Thorium-Zerfallsreihe
mit einer Halbwertszeit von 13,9 Milliarden Jahren unter Aussendung von
Alpha-Strahlen zerfällt. Eine Untersuchung über die radiologischen Risiken
für den Camper wurde 1985 bei der Sektion Strahlenschutz des Berner
Bundesamtes für Gesundheitswesen in der Schweiz durchgeführt.
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Stx48.1989.1,3.2 (2 Seiten)
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Radiojod
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Jod-129
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Jod-129 aus La Hague
und Sellafield in der Nord- und Ostsee. Das
Radionuklid Jod-129 mit einer Halbwertzeit von 15,7 Millionen Jahren entsteht
in der Natur durch Spontanspaltung von Uran-238 und durch Spallationsreaktionen
von Xenon mit kosmischer Strahlung. Im Zuge der militärischen und zivilen
Nutzung der neutroneninduzierten Kernspaltung von Uran-235 und Plutonium-239
wurden und werden nun jedoch auch große Mengen von anthropogenem Jod-129 in
die Umwelt freigesetzt. Wesentliche Quellen sind die
Wiederaufarbeitungsanlagen in La Hague am
Englischen Kanal in Frankreich und Sellafield an
der Irischen See in Großbritannien. Darauf macht der Diplom-Chemiker Lübbert Tosch mit seiner Doktorarbeit vom Oktober 2010 an der
Naturwissenschaftlichen Fakultät der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität
Hannover aufmerksam.
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Stx584-585.2011.11.1 (1 Seite)
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Jod-131
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Atomwaffenversuche: Erhöhte Radioaktivität der Luft. Eine erhöhte
Radioaktivität der Luft hat die Physikalisch-Technische Bundesanstalt in
Braunschweig am 11. August 1987 gemessen, die auf einen Atomwaffenversuch der
Sowjetunion am 2. August 1987 zurückgeführt wird. Nach Angaben des
Bundesumweltministeriums vom 13. August 1987 betrug die gemessene
Luftaktivität 16 Mikro-Becquerel Jod-131 pro Kubikmeter. Aus Schweden seien
Werte von 1.800 und aus Norwegen 800 Mikro-Becquerel Jod-131 pro Kubikmeter
Luft gemeldet worden. (1 Mikro-Becquerel = 1 millionstel Becquerel). Nach
Tschernobyl seien es dagegen zwischen 10 und 70
Becquerel pro Kubikmeter Luft gewesen.
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Stx15.1987.6.1 (1 Seite)
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Krypton-85
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Krypton-85
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Atmosphärische Radioaktivität: Krypton-85-Messungen zur Überwachung der
atomaren Aufrüstung. Nachdem in den Jahren 1991 und 1992 der Grundpegel
der Krypton-85-Aktivitätskonzentration in der nördlichen Hemisphäre leicht
zurückging, war in der ersten Jahreshälfte 1994 wieder eine steigende Tendenz
zu beobachten. Das berichtet Hartmut Sartorius vom Institut für
Atmosphärische Radioaktivität des Bundesamtes für Strahlenschutz.
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Stx210-211.1995.4.1 (1 Seite)
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Krypton-85
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Klimarisiko Atomenergie. Das radioaktive Edelgas Krypton-85 aus der
atomaren Wiederaufarbeitung wird zum Risiko für unser Klima. Das erklärt
der Physiker Dr. Roland Kollert vom Bremer Forschungsbüro Kollert&Donderer
in einer 1994 vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
herausgegebenen Studie über die "Klimarisiken durch radioaktives
Krypton-85 aus der Kernspaltung", nachdem er sich mit den Thesen von Sternglass und Giebel über die auch ozonzerstörende
Wirkung von Krypton-85 in den Strahlentelex-Ausgaben von März und April 1994
(Stx172-173/1994/1-8 und Stx174-175/1994/3-5) nicht hatte anfreunden können.
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Stx176-177.1994.2,3.2 (2 Seiten)
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Krypton-85
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Diskussion: Krypton-85 und das Ozonloch. "Krypton-85 erhöht
die Ionisationsleistung nur um einige Zehntel Promille", meint Dr.
Roland Kollert, Bremen. "Kosmische Strahlung passiert die dünnen
Eiskristallwolken, Krypton dagegen lagert sich an oder wird gelöst",
erklärt Prof. Dr. Ernest J. Sternglass, New York.
"Den Petkau-Effekt auf die Atmosphärenchemie
zu übertragen, ist ein reizvoller Gedanke" für Prof. Dr. Jens Scheer,
Bremen. Eine Dokumentation der Diskussion zur These von Wieland Giebel und
Ernest J. Sternglass, nicht nur die chemische
Industrie, auch die Atomindustrie sei wegen der Erzeugung von Krypton-85 für
das Ozonloch in der Stratosphäre verantwortlich.
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Stx174-175.1994.3-5.3 (3 Seiten)
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Krypton-85
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Ozonloch: Der Komplize des Ozon-Killers FCKW: Krypton-85 aus atomaren
Wiederaufarbeitungsanlagen. Die Atomindustrie bohrt im Ozonloch. Das
radioaktive Gas Krypton-85, in großen Mengen bei Atombombentests,
Reaktorunfällen und in immer größerem Ausmaß bei der Wiederaufarbeitung von
Kernbrennstoffen freigesetzt, steigt auf in die Stratosphäre, fördert dort
die Bildung vieler kleinster Eiskristalle und schafft so das Klima für die
Zerstörung des Ozons durch Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKWs). Diese
These vertritt der Us-amerikanische frühere
Reaktorbauer und heutige Atomkritiker und Querdenker Prof. Dr. Ernest J. Sternglass. Ihm fiel auf, daß die Ozonkonzentration in
den höheren Schichten der Erdatmosphäre speziell immer dann abnahm, wenn
besonders viel künstlich erzeugtes Krypton-85 freigesetzt worden war. Der
Journalist und Publizist Wieland Giebel stellt im Strahlentelex erstmals die
Krypton-These zum Ozonloch öffentlich zur Diskussion. Bisheriges Fazit: Die
Fachleute äußern sich zurückhaltend und in sich widersprüchlich, erklären ihr
Unwissen und wollen sich nicht gern mit der Atomwirtschaft anlegen.
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Stx172-173.1994.1-8.8 (8 Seiten)
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Plutonium
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Plutonium
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Transurane in der Elbe. Seit
einigen Jahren weisen die Jahresberichte des Bundesumweltministeriums (BMU)
zu „Umweltradioaktivität und Strahlenbelastung“ eine erhöhte Belastung der
Unterelbe mit Transuranen, insbesondere Plutonium und Americium aus. Das
Plutonium kann der Darstellung im Jahresbericht 2007 zufolge nicht aus dem
weltweiten Fallout von Atomwaffenversuchen stammen. Die vorliegenden Berichte
des BMU sprechen von zur Zeit nicht zu erklärenden erhöhten Meßwerten,
weitere Untersuchungen zur Klärung dieser Befunde seien notwendig. Bisher
wurden jedoch keine Ergebnisse veröffentlicht und die Herkunft des Plutoniums
bleibt ungeklärt, auch wenn Experten davon sprechen, die Werte seien
charakteristisch für Ableitungen der Wiederaufbereitungsanlagen in La Hague und Sellafield.
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Stx566-567.2010.7.1 (1 Seite)
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Plutonium
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Radiochemie: Neue Sorgen mit
einer neuen Plutoniumverbindung. Migration von Plutoniumverbindungen im
Grundwasser. Neue Sorgen um eine neu gefundene
Plutoniumverbindung, die sich im Grundwasser verbreitet, verursachen
Untersuchungsergebnisse des Los Alamos National
Laboratory. Ein Bericht von Gert Blumenthal.
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Stx370-371.2002.5,6.2 (2 Seiten)
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Plutonium
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Vom stärksten Gift für jeden eine Prise. Vor Tschernobyl lagen die
spezifischen Aktivitäten des Plutoniums in Lebensmitteln in der Größenordnung
von 0,001 bis 0,01 Becquerel pro Kilogramm, erklärte 1987 der Berliner Gesundheitssenator.
Im Fallout von Tschernobyl habe der Anteil des Plutoniums im Berliner Raum
etwa einem Hunderttausendstel des Cäsium-137 entsprochen.
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Stx20.1987.5.1 (1 Seite)
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Strontium-90
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Strontium-90
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Die IAEO warnt vor Nuklearbatterien. Holzfäller fanden im Dezember
2001 in Georgien zylinderförmige Gegenstände, die auf mysteriöse Weise den
Schnee schmelzen ließen. Sie nahmen sie zum Heizen mit sich. Nach wenigen
Stunden sei ihnen schwindlig geworden und eine Woche später seien sie mit
Strahlen-Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht worden, meldete die
Süddeutschen Zeitung am 7. Februar 2002. Jetzt seien diese und weitere
derartige Objekte schließlich von Experten der Internationalen Atomenergieorganisation
(IAEO) geborgen worden. Wie mitgeteilt wird, hält die IAEO die etwa
faustgroßen Stücke für ein Erbe des Kalten Krieges. Die Rote Armee benutzte
seinerzeit ebenso wie die Amerikaner Funkgeräte mit Nuklearbatterien, die
radioaktive Zerfallswärme in elektrischen Strom umwandeln. Die Energiequelle
besteht aus einer mit Strontium-90 gefüllten Metallkapsel, jeweils in einer
Menge, die bei der Tschernobyl-Explosion insgesamt freigesetzt worden sein
soll. Nach dem Abzug der Sowjetarmee seien viele dieser Kapseln
zurückgeblieben. Spekuliert wird bei der IAEO über eine Anzahl von
"Hunderten, vielleicht Tausende". Nur einige Dutzend seien bisher
wieder aufgetaucht, heißt es. Den georgischen Holzfällern sei zum Verhängnis
geworden, daß ihren Strontium-Zylindern die Bleiabdeckungen fehlten.
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Stx364-365.2002.8.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Strontium-90
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Das Strontium-Problem: Radioaktivität in Zähnen: Ein Indikator für die Dauerbelastung
des roten Knochenmarks durch inkorporierte knochensuchende Radionuklide.
Die knochensuchenden Radionuklide sind eine noch weitgehend unbekannte
Gefahr. Strontium-90 lagert sich in die Knochensubstanz ein. Auch Spuren,
zugeführt mit Nahrung und Trinkwasser, reichern sich im Laufe von Jahren in
den Knochen an und belasten von dort aus das rote Knochenmark. Ihre
Gefährlichkeit ist kaum durch die Momentaufnahme der Emissionen oder durch
Bodenproben zu erfassen. Ein Beitrag von Professor Dr.med. Roland Scholz.
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Stx122-123.1992.4-6.3 (3 Seiten)
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Strontium-90
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Warnung: "Strontium-Konzentration in Südost-Europa". Das
aus der Kernschmelze von Tschernobyl freigewordene lösliche Strontium ist
insbesondere in Südost-Europa niedergegangen. Das erklärte im Oktober 1987
der Kieler Physiker Privatdozent Dr. Henning Wendhausen auf der Grundlage von
Auswertungen von Strontium-Meßwerten der Meßstelle des Berliner Senats.
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Stx19.1987.1,2.2 (2 Seiten)
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Tritium
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Tritium
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Strahlenschutz: Flüsse bleiben
mit Tritium aus Atomanlagen belastet. Die Ableitungen von Tritium aus den
Atomkraftwerken und die dadurch verursachten Belastungen der Flüsse wie Mosel
und Neckar haben sich in den vergangenen Jahren „nur geringfügig“ verändert
und sollen voraussichtlich auch künftig etwa gleich hoch bleiben. Das geht
aus zwei Antworten der Bundesregierung vom 11. März 2009 hervor. Das erhöhte
Krebs- und Leukämierisiko in der Nähe von Atomkraftwerken bleibt der
Bundesregierung jedoch unerklärlich.
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Stx534-535.2009.3-4.2 (2 Seiten)
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Tritium
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Atommüll: Tritium im
Champagner. Greenpeace hat am 20 Juni 2006 davor gewarnt, daß das Atommüllzentrum
im ostfranzösischen Soulaines den Champagnerweinbau
bedroht. Nur knapp zehn Kilometer von den berühmten Weinbergen der Champagne
entfernt ist das Grundwasser mit radioaktivem Tritium belastet, heißt es.
Quelle der beginnenden Verseuchung sei die Atommüllkippe Centre Stockage de l’Aube (CSA).
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Stx468-469.2006.5.1 (1 Seite)
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Tritium
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Wiederaufarbeitung: Grundwasser
in der Normandie radioaktiv verseucht. Greenpeace legte neuen Bericht zur
Verstrahlung in La Hague vor. Eine Halde mit
radioaktivem Atommüll auch aus Deutschland verseucht das Grundwasser in der
Normandie in Frankreich. Das französische Labor ACRO legte am 23. Mai 2006 im
Auftrag von Greenpeace einen Bericht über die radioaktive Situation um die
Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague in der
Normandie vor. Die Wasserproben weisen demnach Tritiumwerte
von 750 Becquerel pro Liter auf und übersteigen
damit die europäischen Grenzwerte von 100 Becquerel pro Liter für die
radioaktive Belastung von Wasser um mehr als das Siebenfache. Das Wasser wird
durch die CSM-Abfallhalde (Centre Stockage de la
Manche) für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll belastet und von den
ortsansässigen Bauern zum Träken ihrer Tiere verwendet,
heißt es.
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Stx466-467.2006.6-7.2 (2 Seiten)
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Tritium
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Erhöhte Radioaktivität um französisches Atomzentrum. In der
Umgebung des französischen Atomzentrums Valduc ist eine
stark erhöhte Konzentration des radioaktiven Tritiums (H3) festgestellt
worden. Das meldete am 3. Dezember 2004 die Schweizerische Depeschenagentur.
In dem Werk im Burgund werden Wasserstoffbomben gebaut und auch beseitigt.
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Stx432-433.2005.8.1 (1 Seite)
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Tritium
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Genehmigung für Cattenom. Bei der
Neuerteilung der Genehmigung für die Entnahme von Wasser aus der Mosel und
für Ableitungen aus dem Atomkraftwerk Cattenom hat
die französische Regierung Einwendungen aus Deutschland berücksichtigt,
teilte das deutsche Bundesumweltministerium in einer Erklärung mit. Die neue
Genehmigung, die am 24. Juni 2004 im französischen "Journal Officiel" veröffentlicht wurde, schreibt demnach vor,
daß das Atomkraftwerk alle Vorkehrungen zu treffen habe, um den
Wasserverbrauch sowie die Auswirkungen der Ableitungen auf Mensch und Umwelt
unter Verwendung der besten verfügbaren und wirtschaftlich vertretbaren
Technologie zu begrenzen. Die Genehmigung enthalte Höchstwertbegrenzungen für
Ableitungen von Tritium, Hydrazin, Chloriden, Zink und Kupfer. Die
französischen Behörden lehnten damit die vom Betreiber geforderten höheren
Ableitungswerte ab.
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Stx420-421.2004.7.1 (1 Seite)
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Tritium
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Strahlenschutz: Gründe für besondere Aufmerksamkeit im Umgang mit dem
Wasserstoffisotop Tritium. Überlegungen anläßlich der im Jahre 2003 für
das französische Kernkraftwerk Cattenom beantragten
Erhöhung der Einleitungswerte für Tritium in die Mosel. Von Dr. Sebastian
Pflugbeil.
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Stx406-407.2003.5-7.3 (3 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Tritium
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In die Mosel soll mehr Tritium eingeleitet werden. Die
französischen Behörden haben Ende der ersten Septemberwoche 2003 das
Bundesumweltministerium (BMU) darüber informiert, daß der Betreiber des
französischen Atomkraftwerkes Cattenom eine neue
Genehmigung für radioaktive Ableitungen in die Mosel beantragt hat. Die
Unterlagen über diese Pläne sollen schnellstmöglich für die deutsche
Bevölkerung in der Grenzregion ausgelegt werden, teilt das
Bundesumweltministerium mit. Dafür setze es sich bei den Ländern Rheinland-Pfalz
und Saarland ein. Der Bund habe mit den französischen Behörden vereinbart,
daß bis Mitte Oktober Einwendungen und Stellungnahmen abgegeben werden
können. Nach Angaben der französischen Seite sollen die bisherigen
Genehmigungswerte für die Ableitung von radioaktiven Stoffen ins Moselwasser
mit Ausnahme von Tritium reduziert werden. Der Ableitungswert für Tritium
solle zwar zunächst bestehen bleiben, vorsorglich
werde jedoch für eine ab 2006 vorgesehene andere Betriebsweise der
Brennelemente ein Antrag auf Erhöhung der Ableitungswerte für Tritium
gestellt. Meldung mit Kommentar.
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Stx402-403.2003.3.1 (1 Seite)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Tritium
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Großbritannien: Tritium reichert sich im Fisch an. Flundern,
Seezungen und Miesmuscheln im Bristol-Kanal, der Mündung des Severn südlich von Wales in Großbritannien, sind mit
stark radioaktivem Tritium verseucht. Das berichtete die
Wissenschaftszeitschrift New Scientist in ihrer Ausgabe vom 31. Oktober 1998
(Nr. 2158, S. 10).
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Stx286-287.1998.12,13.2 (Kurzmeldung, 2 Seiten)
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Tritium
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London: Seit 50 Jahren Tritium in die Themse eingeleitet. Gegen den
Widerstand der Wasserbehörden sind von britischen Atomforschungsstellen jahrzehntelang
täglich bis zu 100.000 Liter schwach radioaktives Wasser in die Themse
eingeleitet worden. Die drei Einleitungsstellen liegen zwischen Oxford und
London.
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Stx256-257.1997.9,10.2 (2 Seiten)
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Tritium
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Das Tritium-Problem: Informationen zur Strahlenchemie/biologie/pathologie und
Bewertung einer Strahlenbelastung durch Tritium. Tritium ist das mit
Abstand häufigste Spaltprodukt aus Atombombenexpolosionen
und Atomreaktoren. Seine Radiotoxizität wird höchstwahrscheinlich
unterschätzt. Ein Beitrag von Professor Dr.med. Roland Scholz.
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Stx122-123.1992.1,3,4.3 (3 Seiten)
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Tritium
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"Was schwer Meßbar ist, kann auch nicht schaden"? Die falsche
Bewertung von Tritium. Tritium ist ein weicher Beta-Strahler ohne begleitende
Gamma-Strahlung und deshalb mit den üblichen Kontaminationsmeßgeräten nicht
nachweisbar. Es kann jedoch mit dem allerdings relativ unempfindlichen
Verfahren der Liquidszintillationsspektroskopie nachgewiesen werden. Die
Nachweisgrenze in Wasser liegt dabei um 100 Becquerel Tritium pro Liter.
Weiträumige Verseuchungen der Umwelt können deshalb nur mit größtem Aufwand
ermittelt werden. Informationen über eine möglicherweise vorliegende
Tritium-Verseuchung sind "Herrschaftswissen", erklärt der Münchner
Arzt und Biochemiker Prof. Dr. Roland Scholz.
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Stx84-85.1990.4.1 (1 Seite)
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Uran
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Uran
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Uran in Boden und Wasser: Die
Bundesregierung mauert bei Uranbelastungen durch uranhaltige Phosphatdüngemittel
weiter. „Die erneut sehr knappe und offensichtlich lustlose Beantwortung
unserer Fragen zur Uranbelastung von Böden und Grundwasser durch uranhaltige
Phosphat-Düngemittel erweckt den Eindruck, dass es
seitens der Bundesregierung unerwünscht ist, Licht ins Dunkel zu bringen.
Dieser Eindruck verstärkt sich, wenn man berücksichtigt, wie sehr das
Agrarministerium bei den Recherchen zum NDR-Film „Gefährliches Trinkwasser“,
in dem es auch um Uran in Böden und Grund- und Trinkwasser geht, gemauert
hat. Dort tragen Wissenschaftler Erkenntnisse zu einzelnen Fragen vor,
während die Bundesregierung behauptet, zu den selben
Fragen keine Erkenntnisse zu haben.“ Das erklärt Cornelia Behm, Sprecherin
für Ländliche Entwicklung der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zu
den Antworten der Bundesregierung auf Fragen zur Uranbelastung von Böden und
Grundwasser durch uranhaltige Phosphatdüngemittel (Bundestagsdrucksache
17/6019 vom 31.05.2011).
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Stx588-589.2011.11.1 (1 Seite)
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Uran
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In Ostthüringen werden nicht alle Altlasten des Uranbergbaus saniert. Anders als in Sachsen werden in
Ostthüringen nicht sämtliche Altlasten des Uranbergbaus saniert. Für
Außenstehende ist es nicht leicht nachvollziehbar, es gibt in Ostthüringen
zwei Kategorien der Hinterlassenschaften des Uranbergbaus: Altlasten in und
Altlasten außerhalb der Rechtsträgerschaft der Wismut GmbH. Für die einen
existiert ein Sanierungsauftrag des Bundes, für die anderen nicht. Beides
sind Flächen der selben
Bergbauära seit 1950. In Thüringen liegt im Raum Ronneburg noch ein
beträchtliches Altlasten-Potential des Ostthüringer Uranabbaus „auf Halde“.
Die außerhalb des Wismutgeländes liegenden
bewachsenen Halden, verfüllte Tagebaue und eingeebneten ehemaligen
Betriebsanlagen (z.B. der Erzwäsche) bergen zu einem Großteil derart
radioaktives Material, daß über 300 Hektar zwischen Ronneburg und Teichwolframsdorf in dem zugehörigen Altlastenkataster
als radiologisch relevant eingestuft sind. Bericht von Frank Lange.
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Stx544-545.2009.5.1 (1 Seite)
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Uran
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Buchmarkt: Uran, Bergbau,
Hydrogeologie. Professor Dr. Broder J. Merkel, Geohydrologe, Umweltforscher
und Institutsleiter an der Technischen Universität Freiberg, empfing im
September 2008 zahlreiche internationale Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler zur fünften Fachtagung „Uranium
Mining and Hydrogeology
(UMH)” in der sächsischen Bergbaustadt. Thema der Konferenz war das komplexe
Verhalten des radioaktiven Schwermetalls Uran in Boden und Wasser. In dem
Ende 2008 erschienenen Proceedingsband sind alle
Beiträge der Tagung veröffentlicht.
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Stx532-533.2009.18.1 (1 Seite)
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Uran
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Buchmarkt: Uran im Dünger. Seit
zehn Jahren forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der früheren
Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), heute am Nachfolgeinstitut
für Pflanzenbau und Bodenkunde des Julius Kühn-Instituts in Braunschweig
(JKI), zum Thema Verbleib und Austrag von Uran (U) aus Düngern im Boden.
Diese Problematik wurde auf einer Tagung vom 4. bis 6. Juni 2007 in
Braunschweig mit internationalen Kolleginnen und Kolleginnen aus über 30
Forschungseinrichtungen und Behörden behandelt. Die Beiträge liegen jetzt in
Buchform vor und vermitteln einen Einblick in die aktuelle internationale
Uranforschung. Ein wichtiges Ergebnis der Tagung ist, dass
mineralische Phosphordüngung die Böden mit Uran belastet und eine Gefahr für
das Grund- und Trinkwasser darstellt.
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Stx532-533.2009.17-18.2 (2 Seiten)
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Uran
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Uran im Dünger: Landwirte wollen
Phosphor und bringen Uran auf den Acker. Landwirte wollen Phosphor und
bringen damit Uran auf den Acker. In Zukunft wird mehr uranverseuchtes
Phosphat importiert werden, weil die zur Zeit bekannten „uranarmen“
Phosphatlagerstätten beschränkt sind und die heimatlichen Märkte beliefern.
Die mineralische Phosphordüngung ist eine zunehmende Gefahr für Grund- und
Trinkwasser. Von Inge Lindemann
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Stx532-533.2009.14-17.4 (4 Seiten)
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Uran
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Verbraucherinformation: Uranbelastung
von landwirtschaftlichen Nutzflächen und Agrarprodukten. Alle in
Deutschland im Handel befindlichen Rohphosphat- und Phosphatdüngemittel
enthalten Uran als Spurenstoff. Das teilte die Bundesregierung zu Beginn des
Jahres 2009 mit.
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Stx530-531.2009.10-11.2 (2 Seiten)
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Uran
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Uranhaltige Phosphat-Düngemittel im Bundestag. Uranhaltige Phosphat-Düngemittel sind Gegenstand
einer Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag
(Bundestags-Drucksache 16/10968 vom 13.11. 2008). Die Grünen möchten unter
anderem wissen, welche Erkenntnisse der Bundesregierung über den Urangehalt
bisher bekannter Phosphatlagerstätten vorliegen und wie lange die globalen
Vorräte uranfreien Phosphats voraussichtlicht
reichen werden. Außerdem wird nach möglichen Belastungen von Agrarprodukten
durch uranhaltige Dünger gefragt.
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Stx526-527.2008.8.1 (1 Seite)
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Uran
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Erneut dramatischer Wassereinbruch im Uranbergwerk Cigar
Lake in Kanada. Branchengigant Cameco sieht reiche Uranreserven im kanadischen Saskatchevan wegbrechen. Die Deutsche Thyssen Schachtbau
GmbH ist verantwortlich für Bohrungen und Niederbringung der Schächte in Cigar Lake. Bericht von Inge Lindemann.
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Stx520-521.2008.4-6.3 (3 Seiten)
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Uran
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Uran im Wasser: Das Kriterium
„natürliche Reinheit“ der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung ist überholt. Höhere
Urangehalte im Wasser finden sich speziell in Buntsandstein-Gebieten und im
Leitungswasser sind auch schon Uraneinträge aus der Phosphatdüngung zu
finden. Diese Ergebnisse präsentierte der Diplom-Geologe Friedhart Knolle am
14. August 2008 an der Technischen Universität Braunschweig.
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Stx520-521.2008.2-3.2 (2 Seiten)
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Uran
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Uran im Boden: Uran im
Trinkwasser ist nur die Spitze des „Uranbergs“. Das Hamburger
Umweltinstitut fordert: Der Urangehalt in Düngemitteln sollte der
Diskussionsschwerpunkt für gesetzliche Richtwerte sein.
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Stx520-521.2008.1-2.2 (2 Seiten)
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Uran
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Uranmunition wird im Boden schnell
zersetzt und Uranverbindungen gelangen ins Grundwasser. Langzeitstudie aus
Neuherberg und Dresden-Rossendorf zur Auflösung von
Uranmunition. In einer bisher wohl einmaligen Langzeitstudie haben
Wissenschaftler des GSF Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit in
Neuherberg in Kooperation mit dem Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD) untersucht, was mit panzerbrechender
Uranmunition passiert, die lange im Boden lagert und damit Verwitterungs- und
Auswaschungsprozessen ausgesetzt ist. Die Ergebnisse zeigen einer Mitteilung
des FZD vom 20. Juni 2007 zufolge, daß die Munition schnell zersetzt wird und
Uranverbindungen in das Grundwasser gelangen können.
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Stx492-493.2007.6.1 (1 Seite)
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Uran
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Partikelförmiges abgereichertes Uran ist für menschliche Lungenzellen
zytotoxisch und verursacht Chromosomenbrüche. Abgereichertes
Uran (DU) wird häufig in militärischen Waffen und Munition eingesetzt.
Deshalb sind ihm Soldaten und unbeteiligte Zivilisten vermutlich häufig und
weiträumig ausgesetzt. DU wird zwar für ein menschliches Karzinogen gehalten,
das die Bronchialzellen der Lunge angreift, Untersuchungen darüber gibt es
aber kaum. Sandra S. Wise vom Wise Laboratory of
Environmental and Genetic
Toxicology der University of
Southern Maine in Portland (USA) und Kollegen haben deshalb die Zytotoxizität
und die Chromosomenbrüche verursachenden (klastogenen)
Eigenschaften von sowohl partikelförmigem (wasserunlöslichem) und
wasserlöslichem DU in menschlichen bronchialen Fibroblasten
(WTHBF-6-Zellen) bestimmt.
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Stx492-493.2007.4.1 (1 Seite)
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Uran
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Braunschweig, 4.-7. Juni 2007: Uran
aus Düngemitteln. Zu einem „Internationalen Symposium Schutz von
Gewässern vor negativen Einflüssen der Landwirtschaft – Belastungen und
Verbleib von Uran aus Düngemitteln“, lädt das Institut für Pflanzenernährung
und Bodenkunde der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) für den
4. bis 7. Juni 2007 nach Braunschweig. Uranbelastungen werden oft im
Zusammenhang mit bergbaulichen und militärischen Aktivitäten diskutiert,
selten jedoch im Zusammenhang mit Landwirtschaft, obwohl Düngung zu den
größten nicht punktartigen Quellen des Uraneintrags in die Umwelt gehört.
Sogar bei Einhaltung der Standards für „gute landwirtschaftliche Praxis“
werden rund 20 Gramm Uran pro Jahr und Hektar eingebracht. Auf dem Symposium
will Institutsleiter Prof. Dr. Dr. Ewald Schnug
alle Wissenschaftler interdisziplinär zusammenführen, die in diesem
besonderen Feld von Bedeutung sind. Int. Symposium Protecting
Water Bodies from Negative Impacts of Agriculture – Loads and Fate of
Fertiliser Derived Uranium – Institut für Pflanzenernährung und Bodenkunde
der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), FAL-PB, Prof. Dr. Dr.
Ewald Schnug, Bundesallee 50, D-38116 Braunschweig,
Email: pb@fal.de .
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Stx484-485.2007.8.1 (1 Seite)
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Uran
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DU-Geschosse: Abgereichertes Uran aus dem Irakkrieg wurde womöglich
auch über Europa verteilt. Die britische Umweltberatungsorganisation
Green Audit veröffentliche im Februar 2006 einen Bericht über einen Anstieg
der Urankonzentration in der Luft im Frühjahr 2003. Sie weist darauf hin, daß
sich möglicherweise abgereichertes Uran (DU) aus
den Bombardierungen des 2. Golfkriegs im Frühjahr 2003 mit Luftströmungen
über ganz Europa ausbreitete und Großbritannien innerhalb von 9 Tagen nach
Kriegsbeginn erreichte.
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Stx460-461.2006.5,6.2 (2 Seiten)
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Uran
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Uran im Gartendünger. ÖKO-TEST
hat Schwermetalle in Gartendünger messen lassen. Viele Gartendünger sind
stark mit Schwermetallen, besonders auch mit Uran belastet und weisen weitere
Beanstandungen auf. Nur zwei von 17 Produkten haben mit „sehr gut“
abgeschnitten, fast die Hälfte dagegen mit „mangelhaft“ und „ungenügend“. Das
berichtet die Zeitschrift ÖKO-TEST in ihrer Ausgabe 3/2006. Das Testergebnis
ist vor allem deshalb besorgniserregend, weil ein Teil der Schwermetalle von
den Pflanzen aufgenommen wird und so über den Salat oder die Möhren in die
Nahrung gelangt.
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Stx460-461.2006.5.1 (1 Seite)
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Uran
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Uran im Boden: Phosphordünger
belastet Landwirtschaftsböden. Bodenschutzkommission diskutiert Urangrenzwert
und Kennzeichnungspflicht. Das radioaktive und chemisch giftige Schwermetall
Uran stellt immer mehr auch eine Belastung der landwirtschaftlich genutzten
Böden dar. Industrieller Verursacher ist die Phosphordüngerindustrie. Dr. W.
Eberhard Falck von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) aus Wien
berichtete dazu auf einer internationalen Tagung „Uranium
Mining and Hydrogeology“
(UMH IV), die vom 11. bis 16. September 2005 zum Thema „Uran in der Umwelt“
unter Leitung von Prof. Broder Merkel an der Bergakademie der Technischen
Universität in Freiberg stattfand. 30 Länder weltweit, so Falck, produzierten
signifikante Phosphatmengen, darunter die USA, Marokko, China und die
Russische Förderation, die zusammen zwei Drittel
der Weltmarktproduktion ausmachten. Die Gewinnung erfolge mit hohem
Flächenverbrauch im Tagebau. Falck räumte ein, daß „die Produktion von
Mineraldünger aus sedimentären Rohphosphaten zu einer Verbreitung von Uran
und anderen Radionukliden in der Umwelt führen und die radioaktive Belastung
der Umwelt erhöhen kann.“ Die IAEA werde deshalb in Kürze dazu einen Bericht
erstellten, meinte er. Ein Bericht von Inge Lindemann.
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Stx454-455.2005.6,7.2 (2 Seiten)
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Uran
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"Metall der Schande – Metal of Dishonor": Munition
aus abgereichertem Uran (DU) verseucht Böden in
Krisengebieten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts
für Pflanzenernährung und Bodenkunde der Bundesforschungsanstalt für
Landwirtschaft (FAL) untersuchen unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Ewald Schnug seit 5 Jahren in umfangreichen und aufwendigen
Versuchen Faktoren, die für die Auflösung von Uran und seinen Oxiden im Boden
verantwortlich sind. Dazu untersuchten sie Böden mit Uran-Konzentrationen,
wie sie für Belastungen eines "Standardbeschusses" mit DU-Munition
typisch sind. Die Ergebnisse zeigen laut Schnug,
daß in den Boden als Uranoxid eingebrachtes Uran durch physikochemische und
biologische Vorgänge gelöst und für Pflanzen aufnehmbar
wird.
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Stx444-445.2005.4,5.2 (2 Seiten)
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Uran
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Kernbrennstoff-Kügelchen: Staatsanwaltschaft
bestätigt Kernbrennstoffunde in Hanauer Wohngebiet. Die Hanauer
Staatsanwaltschaft konstatiert einen Störfall mit radioaktiven Freisetzungen,
die aber den Zaun der Nuklearanlage nur in einem Ausmaß überflogen hätten,
der für die Wohnbevölkerung im Vergleich zur natürlichen und sonstigen zivilisatorischen Strahlenbelastung keine
Gesundheitsgefährdung befürchten lasse. Deshalb stellte sie im am 20. Juni
2002 ihr Ermittlungsverfahren wegen radioaktiver Kügelchen, die im Hanauer
Stadtteil Wolfgang gefunden worden waren ein. Zuvor hatte am 8. Juni 2002 der
Leiter der hessischen Atomaufsicht, Dr. Helge Schier, auf einer Veranstaltung
der Ärzteorganisation IPPNW eingestanden, daß es sich bei den
kernbrennstoffhaltigen Kügelchen doch nicht, wie von seinem Umweltminister
Wilhelm Dietzel (CDU) behauptet, um "harmlosen Wurmkot"
handelt. Auf direktes Befragen gab der Beamte vor den anwesenden Hanauer
Bürgern auch erstmals zu, daß es im Januar 1987 ein Ereignis mit Freisetzung
von Radioaktivität in der Hanauer Anlage gegeben habe. Die RWE-Tochter Hobeg produzierte in Hanau bis 1988 die
Brennelemente-Füllung für den sogenannten Kugelhaufen-Reaktor THR.
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Stx372-373.2002.1-3.3 (3 Seiten)
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Uran
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Lufthansa: Uran im Flugzeugbau. In 28 Flugzeugen der Deutschen
Lufthansa und ihrer Tochtergesellschaft Condor wird sogenanntes abgereichertes Uran verwendet. Betroffen sind die
Flugzeugtypen Boeing 747 und DC 10. Diese Angaben machte die Bundesregierung
am 21. Februar 1989 auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag.
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Stx51.1989.6.1 + Stx53.1989.6.1 (2 Seiten)
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Radioaktivität im Haushalt
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Radioaktivität im Haushalt
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Verbraucherinformation: „Keine
radioaktiv belasteten Holzpellets aus dem Baltikum auf dem deutschen Markt“. Besonders
gefährlich sind Asche und Rauch. Nach einer eilends gestarteten Umfrage
des Deutschen Energie-Pellet-Verbandes (DEPV) in der Branche sind in
Deutschland keine radioaktiv belasteten Pellets aus dem Baltikum auf dem
Markt. Das teilten der DEPV am 15. Juni 2009 und die Stiftung Warentest einen
Tag später mit. „Mir ist nicht bekannt, daß Pellets aus Litauen am deutschen
Markt verkauft werden“, sagte DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele
in Berlin. „Das würde auch keinen Sinn machen, denn anders als Italien kann
der heimische Markt komplett mit Pellets aus Deutschland versorgt werden.“
Importe kämen in geringem Umfang aus direkten Nachbarstaaten wie Österreich
oder Tschechien. In Italien hatten Staatsanwälte am Wochenende zuvor nach der
Entdeckung von erheblich belasteten Pellets aus Litauen über 10.000 Tonnen
des Brennstoffs aus dem Verkehr ziehen lassen. Das besondere Risiko von Asche
und Staub bestätigen Befunde des Umweltinstituts in München. Während die
Wissenschaftler dort in einer Probe Holzpellets aus Deutschland 2005 eine
vergleichsweise geringe Belastung von 6 Bq/kg fanden, enthielt die Asche
dieser Pellets bereits 440 Bq/kg.
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Stx540-541.2009.6-7.2 (2 Seiten)
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Radioaktivität im Haushalt
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Radioaktiv kontaminierter Edelstahl
in Deutschland gefunden. In mehreren Bundesländern sind radioaktiv
kontaminierte Edelstahlprodukte aus Indien aufgefunden wurden. Das berichtete
das Bundesumweltministerium (BMU) in einer Mitteilung vom 10. Februar 2009.
Den bisherigen Erkenntnissen zufolge seien diese Verunreinigungen die Folge
eines unbeabsichtigten Einschmelzens von radioaktiven
Kobalt-60-Strahlenquellen in einem indischen Schmelzwerk. Nach Angaben der
zuständigen Landesbehörden, die das Material untersucht haben, bestehe aber
„keine Gefährdung für die Bevölkerung und die Umwelt“.
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Stx532-533.2009.19.1 (1 Seite)
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Radioaktivität im Haushalt
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Umweltradioaktivität und Strahlenschutz: Radioaktive Leuchtfarbe bei
Bundeswehr und NVA. Nachdem die Schädigung von Soldaten durch
Röntgenstrahlung abgebende Radargeräte bekannt geworden war, bahnt sich nun
offenbar ein neuer Strahlenskandal für Soldaten an. Mehrere zehntausend
Soldaten der Bundeswehr sind offenbar leichtfertig der Schadwirkung von
radioaktiver Leuchtfarbe ausgesetzt worden. Laut einer bisher nicht
veröffentlichten Studie des Physikers Günter Golde von der Berliner Charité,
die von erkrankten ehemaligen Soldaten in Auftrag gegeben worden war, soll
die Strahlenbelastung mehr als das 270-fache dessen betragen haben, was heute
laut Strahlenschutzverordnung für den sogenannten Normalbürger als zumutbar
gilt.
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Stx428-429.2004.6.1 (1 Seite)
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Radioaktivität im Haushalt
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Radioaktive Spielsachen. Der finnische Zoll warnt vor Waren von
"Fliegenden Händlern" aus Rußland, denn sie können radioaktiv sein,
meldete die schwedische Zeitung Dagens Nyheter in ihrer Ausgabe vom 30. September 1993.
Gegenstände wie Mützen, Schnallen und Gürtel seien nach Strahlenkontrollen
des finnischen Zolls beschlagnahmt worden. Der Zoll stoppe alle Gegenstände,
die Strahlenwerte über 0,7 Mikrosievert aufwiesen, heißt es. Meldung nach
einer Übersetzung von Ingeborg Kleinhans.
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Stx164-165.1993.8.1 (1 Seite)
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Radioaktivität im Haushalt
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Radioaktive Überraschung in Energiesparlampen. Energiesparlampen
enthalten radioaktive Substanzen. Der Zündprozeß von etwa 18 Millionen dieser
Lampen in der Bundesrepublik Deutschland wird durch radioaktive Isotope in
Gang gesetzt, hieß es Ende Juli 1990 in einem Bericht des ARD-Fernsehmagazins
Report. Um welche radioaktiven Stoffe es sich handelt, bei welchen
Energiesparlampen das der Fall ist, wie gefährlich das ist und wie sich
radioaktive von nicht-radioaktiven Lampen unterscheiden lassen, untersuchte
Dr. Eckhard Krüger vom Umweltinstitut München.
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Stx86-87.1990.1,2.2 (2 Seiten)
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Radioaktivität im Haushalt
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Radioaktiver Müll im Haushalt ist zu vermeiden. Daß auch Baustoffe
und Haushaltsgegenstände radioaktive Substanzen enthalten können, ist zum
Teil nicht allgemein bekannt und wird oft nicht zum Anlaß für Abhilfe
genommen. So gibt es strahlende Fliesen und Kacheln, radioaktive
Camping-Glühstrümpfe und Rauchmelder, strahlende Leuchtfarben und
Lichtquellen im Lichtschalter, auf dem Uhrenziffernblatt, im Schiffskompass und im Zahnersatz. Vermeidung und
Ausweichen auf andere Produkte ist hier wie bei anderem Müll die beste
Vorsorge auch vor dem radioaktiven Müllberg.
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Stx84-85.1990.1,3-5.4 (4 Seiten)
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Radioaktivität im Haushalt
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Praktischer Strahlenschutz: Gefährdung durch radioaktive Rauchmelder.
Die Alternative: Photoelektrische Rauchmelder. Ionisierende und
photoelektrische Rauchmelder stehen als Feuer-Warngeräte zur Verfügung. Am
meisten wurden 1990 noch diejenigen vom ionisierenden Typ eingesetzt, die das
radioaktive Isotop Americium-241 enthalten. Bericht mit einer Leserzuschrift
von Dipl.-Phys. Helmut Kowalewski, Mitarbeiter im
Laboratorium "Strahlenschutz und Dichtheitsprüfung" der
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM).
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Stx78-79.1990.7.1 + Stx82-83.1990.5,6.2 (3 Seiten)
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Radioaktivität im Haushalt
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Verbraucherschutz-Hinweis: Strahlende Armbanduhren. Achtung:
Vergessen Sie nicht, den Erwerb der Seiko-Herrenarmbanduhr Typ 6309-8840 A6
der zuständigen Behörde anzuzeigen! - Einen solchen Hinweis müßte wohl die
Gebrauchsanleitung dieser Armbanduhr enthalten, meinte 1990 die Gesellschaft
für Strahlenmessung im Unterland, Heilbronn. Der Grund: Die auf dem
Ziffernblatt und den Zeigern verwendete Leuchtfarbe erreichte bzw.
überschritt nach den Analysen des Instituts die laut Strahlenschutzverordnung
für den genehmigungsfreien Umgang zugelassene radioaktive Aktivität.
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Stx78-79.1990.7.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Umweltradioaktivität
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Atommüll im Nordostatlantik. Im Nordostatlantik versenkte radioaktive Abfälle sollen untersucht und
möglicherweise später an ihre Verursacher zurückgegeben werden. Das fordert
die SPD-Fraktion in einem Antrag (Bundestagsdrucksache 17/7633 vom
08.11.2011) an die Bundesregierung.
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Stx598-599.2011.9-10.2 (2 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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Atommüll in
Mecklenburg-Vorpommern: Große Mengen Atommüll vorgeblich „freigemessen“ und
wie gewöhnlicher Müll auf Deponie abgelagert. Sogenannte Freimessungen von
Atommüll sind ein Bluff. Der Eigentümer des Atomkraftwerks Lubmin führt sie
selbständig durch. Die tatsächlich in den Abfällen aus dem Abriß des
Atommeilers enthaltenen Radionuklide und deren Aktivität werden nicht
ermittelt. Seit 1996 sind bis Mitte 2010 auf der Deponie Ihlenberg bei Schönberg, östlich von Lübeck, bisher rund
14.530 Tonnen sogenannte freigemessene radioaktive Abfälle aus dem
stillgelegten Atomkraftwerk Lubmin bei Greifswald abgelagert worden. Das geht
aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums von Mecklenburg-Vorpommern vom
14. September 2010 auf eine Anfrage aus dem Beirat für Umweltfragen der
Deponie Ihlenberg hervor. Demnach waren es allein
im Jahr 2001 sogar 7.154,5 Tonnen Atomabfälle, nachdem es in den Jahren zuvor
noch insgesamt 4.351,3 Tonnen waren. Im Jahr 2001 war mit der Neufassung der
Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) bundeseinheitlich eine sogenannte
Freigaberegelung eingeführt worden, die unterhalb bestimmter
Konzentrationsschwellen der spezifischen Aktivität (angegeben in Becquerel
pro Gramm) und ohne Begrenzung der Mengen die Ablagerung wie gewöhnlicher
Müll auf Deponien und auch ein Recycling von Atommüll erlaubt. Das heißt,
zuvor im Atomkraftwerk eingesetzte Materialien, zum Beispiel Metalle und
Baustoffe, können im Eßbesteck, in Zahnspangen, im Straßen- und Hausbau
landen. So wurden zum Beispiel im Jahr 2000 rund 5.543 Tonnen radioaktive
Reststoffe der Energiewerke Nord freigegeben und dem Stoffkreislauf zugeführt
sowie 1.747,1 Tonnen weitere radioaktive Abfälle auf der Deponie Ihlenberg abgelagert. Welche Radionuklide die Abfälle
tatsächlich enthalten und wie hoch deren Aktivität ist, wird allerdings nicht
ermittelt. „Im Freigabeverfahren werden keine Angaben für die tatsächlich in
den einzelnen Gebinden gemessene nuklidspezifische Aktivität aufgezeichnet“,
heißt es in der Mitteilung des Schweriner Wirtschaftsministeriums.
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Stx592-593.2011.8-9.2 (2 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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Atommüll in
Mecklenburg-Vorpommern: Große Mengen Atommüll vorgeblich „freigemessen“
und wie gewöhnlicher Müll auf Deponie abgelagert. Sogenannte Freimessungen
von Atommüll sind ein Bluff. Der Eigentümer des Atomkraftwerks Lubmin führt
sie selbständig durch. Die tatsächlich in den Abfällen aus dem Abriß des
Atommeilers enthaltenen Radionuklide und deren Aktivität werden nicht
ermittelt. Seit 1996 sind bis Mitte 2010 auf der Deponie Ihlenberg bei Schönberg, östlich von Lübeck, bisher rund
14.530 Tonnen sogenannte freigemessene radioaktive Abfälle aus dem
stillgelegten Atomkraftwerk Lubmin bei Greifswald abgelagert worden. Das geht
aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums von Mecklenburg-Vorpommern vom
14. September 2010 auf eine Anfrage aus dem Beirat für Umweltfragen der
Deponie Ihlenberg hervor. Demnach waren es allein
im Jahr 2001 sogar 7.154,5 Tonnen Atomabfälle, nachdem es in den Jahren zuvor
noch insgesamt 4.351,3 Tonnen waren. Im Jahr 2001 war mit der Neufassung der
Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) bundeseinheitlich eine sogenannte
Freigaberegelung eingeführt worden, die unterhalb bestimmter
Konzentrationsschwellen der spezifischen Aktivität (angegeben in Becquerel
pro Gramm) und ohne Begrenzung der Mengen die Ablagerung wie gewöhnlicher
Müll auf Deponien und auch ein Recycling von Atommüll erlaubt. Das heißt,
zuvor im Atomkraftwerk eingesetzte Materialien, zum Beispiel Metalle und
Baustoffe, können im Eßbesteck, in Zahnspangen, im Straßen- und Hausbau
landen. So wurden zum Beispiel im Jahr 2000 rund 5.543 Tonnen radioaktive
Reststoffe der Energiewerke Nord freigegeben und dem Stoffkreislauf zugeführt
sowie 1.747,1 Tonnen weitere radioaktive Abfälle auf der Deponie Ihlenberg abgelagert. Welche Radionuklide die Abfälle
tatsächlich enthalten und wie hoch deren Aktivität ist, wird allerdings nicht
ermittelt. „Im Freigabeverfahren werden keine Angaben für die tatsächlich in
den einzelnen Gebinden gemessene nuklidspezifische Aktivität aufgezeichnet“,
heißt es in der Mitteilung des Schweriner Wirtschaftsministeriums.
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Stx570-571.2010.9-10 (2 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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Atommüll in Thüringen: Unsanierte
Standorte des Uranbergbaus stellen die Sicherheit der Endlager der Uranerzaufbereitung infrage.
Die Langzeitsicherheit unsanierter Standorte des Uranbergbaus im Zusammenhang
mit den Endlagerstätten der Uranerzaufbereitung in
Ostthüringen. Von Frank Lange, Kirchlicher Umweltkreis Ronneburg. Wie
sicher sind die unsanierten Standorte des Uranbergbaus in Ostthüringen? Und
was haben unsanierte Bergbauflächen mit radioaktiven Endlagern zu tun? Für
diese findet schließlich seit zwei Jahrzehnten eine aufwendige und
kostenintensive Verwahrung statt. Das sind berechtigte Fragen aus Sicht von
Anwohnern, die den Abschluss der Arbeiten zur
Sanierung der Hinterlassenschaften des Uranbergbaus in Sachsen und Thüringen
vor Augen haben. Fragen, die sich nach Kenntnis des Kirchlichen Umweltkreises
Ronneburg Behörden des Landkreises Greiz und des Landes Thüringen nicht
stellen. Das Sanierungsunternehmen Wismut GmbH geht da differenzierter vor.
So findet vom 25. bis 27. Mai 2011 in Ronneburg ein Fachsymposium (Wissym 2011) statt, dass sich
der „Nachhaltigkeit und Langzeitaspekte bei der Sanierung von Uranbergbau-
und Aufbereitungsanlagen“ widmet. Anlass für den
Kirchlichen Umweltkreis Ronneburg, kritische Langzeitaspekte beizusteuern.
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Stx570-571.2010.1-9.9 (9 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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Weißrussland will den durch
Tschernobyl verseuchten Boden landwirtschaftlich nutzen. Weißrussland will die Flächen landwirtschaftlich
nutzen, die durch den radioaktiven Fallout nach der Havarie des Tschernobyler Atomkraftwerkes im Jahre 1986 verseucht
wurden. Das geht aus einem Programm zur Liquidierung der Folgen der Tschernobyler Havarie bis zum Jahr 2020 hervor, das die
weißrussische Regierung am 22. Juli 2010 auf ihrer Webseite veröffentlichte.
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Stx568-569.2010.6.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Transurane in der Elbe. Seit
einigen Jahren weisen die Jahresberichte des Bundesumweltministeriums (BMU)
zu „Umweltradioaktivität und Strahlenbelastung“ eine erhöhte Belastung der
Unterelbe mit Transuranen, insbesondere Plutonium und Americium aus. Das
Plutonium kann der Darstellung im Jahresbericht 2007 zufolge nicht aus dem
weltweiten Fallout von Atomwaffenversuchen stammen. Die vorliegenden Berichte
des BMU sprechen von zur Zeit nicht zu erklärenden erhöhten Meßwerten,
weitere Untersuchungen zur Klärung dieser Befunde seien notwendig. Bisher
wurden jedoch keine Ergebnisse veröffentlicht und die Herkunft des Plutoniums
bleibt ungeklärt, auch wenn Experten davon sprechen, die Werte seien
charakteristisch für Ableitungen der Wiederaufbereitungsanlagen in La Hague und Sellafield.
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Stx566-567.2010.7.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Radioaktive Rückstände bei der Öl-
und Gasförderung. Bei der Öl- und Gasförderung gelangen mit dem
sogenannten Prozesswasser Begleitstoffe wie
radioaktives Radium-226, Radium-228, Blei-210 und Thorium-228 aus dem
Erdinneren an die Oberfläche. Diese radioaktiven Stoffe natürlichen Ursprungs
lagern sich unter anderem in Schlämmen und in Förderröhren ab, so daß diese
Materialien ebenfalls radioaktiv belastet werden. Trotz der Vorschriften in
der Strahlenschutz-Verordnung (StrlSchV), die die Überwachung der
Radioaktivität und der Belastung einzelner Personen vorgibt, erfolgt die
Entsorgung dieser radioaktiven Rückstände weitgehend unkontrolliert in
Eigenverantwortung durch die Förderfirmen. Mitteilungspflichten nach
Paragraph 100 der Strahlenschutzverordnung gelten erst ab mehr als 2.000
Tonnen anfallender Rückstände jährlich.
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Stx562-563.2010.7.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Die medizinische Strahlenbelastung steigt kontinuierlich und ungehemmt.
Erwachsene sind in Deutschland
rechnerisch einer natürlichen und zivilisatorisch veränderten
Strahlenbelastung von 2,1 Millisievert pro Jahr (mSv/a) ausgesetzt, wovon 1,1
mSv auf die Inhalation von Radon und seinen Zerfallsprodukten entfallen. Das
geht aus der im März 2010 veröffentlichten Unterrichtung der Bundesregierung
an den Deutschen Bundestag über die Umweltradioaktivität und
Strahlenbelastung im Jahr 2008 hervor (Bundestagsdrucksache 17/ 770 vom
24.02.2010). Die zivilisatorische Strahlenbelastung beträgt zusätzlich knapp
2 mSv jährlich und wird praktisch allein von der Medizin verursacht. Von 1996
bis 2006, so die Bundesregierung, ist die mittlere effektive Dosis der
Bevölkerung durch die Röntgendiagnostik kontinuierlich von 1,5 Millisievert
(mSv) auf circa 1,8 mSv angestiegen. Der Anteil der Nuklearmedizin betrage
zusätzlich 0,13 mSv pro Jahr. Zwar habe die Häufigkeit von
Röntgenuntersuchungen in Deutschland von 1996 bis 2006 insgesamt um 12
Prozent abgenommen, jedoch sei die Anzahl der besonders strahlenintensiven
Computertomographien innerhalb dieser 10 Jahre von den Ärzten praktisch
verdoppelt worden und verursache deshalb jetzt allein deutlich mehr als die
Hälfte der medizinisch und zivilisatorisch bedingten kollektiven Dosis.
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Stx558-559.2010.5-6.2 (2 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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In Ostthüringen werden nicht alle Altlasten des Uranbergbaus saniert. Anders als in Sachsen werden in
Ostthüringen nicht sämtliche Altlasten des Uranbergbaus saniert. Für
Außenstehende ist es nicht leicht nachvollziehbar, es gibt in Ostthüringen
zwei Kategorien der Hinterlassenschaften des Uranbergbaus: Altlasten in und
Altlasten außerhalb der Rechtsträgerschaft der Wismut GmbH. Für die einen
existiert ein Sanierungsauftrag des Bundes, für die anderen nicht. Beides
sind Flächen der selben
Bergbauära seit 1950. In Thüringen liegt im Raum Ronneburg noch ein
beträchtliches Altlasten-Potential des Ostthüringer Uranabbaus „auf Halde“.
Die außerhalb des Wismutgeländes liegenden
bewachsenen Halden, verfüllte Tagebaue und eingeebneten ehemaligen
Betriebsanlagen (z.B. der Erzwäsche) bergen zu einem Großteil derart
radioaktives Material, daß über 300 Hektar zwischen Ronneburg und Teichwolframsdorf in dem zugehörigen Altlastenkataster
als radiologisch relevant eingestuft sind. Bericht von Frank Lange.
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Stx544-545.2009.5.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Verbraucherinformation: „Keine
radioaktiv belasteten Holzpellets aus dem Baltikum auf dem deutschen Markt“.
Besonders gefährlich sind Asche und Rauch. Nach einer eilends gestarteten
Umfrage des Deutschen Energie-Pellet-Verbandes (DEPV) in der Branche sind in
Deutschland keine radioaktiv belasteten Pellets aus dem Baltikum auf dem
Markt. Das teilten der DEPV am 15. Juni 2009 und die Stiftung Warentest einen
Tag später mit. „Mir ist nicht bekannt, daß Pellets aus Litauen am deutschen
Markt verkauft werden“, sagte DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele
in Berlin. „Das würde auch keinen Sinn machen, denn anders als Italien kann
der heimische Markt komplett mit Pellets aus Deutschland versorgt werden.“
Importe kämen in geringem Umfang aus direkten Nachbarstaaten wie Österreich
oder Tschechien. In Italien hatten Staatsanwälte am Wochenende zuvor nach der
Entdeckung von erheblich belasteten Pellets aus Litauen über 10.000 Tonnen
des Brennstoffs aus dem Verkehr ziehen lassen. Das besondere Risiko von Asche
und Staub bestätigen Befunde des Umweltinstituts in München. Während die
Wissenschaftler dort in einer Probe Holzpellets aus Deutschland 2005 eine
vergleichsweise geringe Belastung von 6 Bq/kg fanden, enthielt die Asche
dieser Pellets bereits 440 Bq/kg.
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Stx540-541.2009.6-7.2 (2 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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Strahlenschutz: Flüsse bleiben
mit Tritium aus Atomanlagen belastet. Die Ableitungen von Tritium aus den
Atomkraftwerken und die dadurch verursachten Belastungen der Flüsse wie Mosel
und Neckar haben sich in den vergangenen Jahren „nur geringfügig“ verändert
und sollen voraussichtlich auch künftig etwa gleich hoch bleiben. Das geht
aus zwei Antworten der Bundesregierung vom 11. März 2009 hervor. Das erhöhte
Krebs- und Leukämierisiko in der Nähe von Atomkraftwerken bleibt der
Bundesregierung jedoch unerklärlich.
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Stx534-535.2009.3-4.2 (2 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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AKW Rheinsberg: Keine grüne
Wiese mehr. Das Reaktorgebäude des ehemaligen DDR-Atomkraftwerks
Rheinsberg soll nun doch noch nicht abgerissen werden. Die Betonkonstruktion
ist stärker radioaktiv belastet, als ursprünglich angenommen und müßte unter
Strahlenschutzbedingungen erfolgen, meldete der Fernsehsender von Rundfunk
Berlin Brandenburg (rbb) im Februar 2009. Aus Kostengründen
wollen die Energiewerke Nord (EWN) deshalb die Strahlung zunächst etwas
abklingen lassen und das Gebäude erst in einigen Jahrzehnten abreißen.
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Stx532-533.2009.11.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Atommüll-Skandal in Frankreich. In 25 französischen Departements lagern Uranabfälle und radioaktiver
Müll aus über 200 Urananlagen, die von 1945 bis 1951 den Brennstoff für
Atommeiler verarbeitet hatten. „Man läuft gegen eine Mauer. Die
Atomwirtschaft stellt sich taub“, klagt die ehemalilige
Umweltministerin Corinne Lepage.
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Stx532-533.2009.20.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Radioaktiv kontaminierter Edelstahl
in Deutschland gefunden. In mehreren Bundesländern sind radioaktiv
kontaminierte Edelstahlprodukte aus Indien aufgefunden wurden. Das berichtete
das Bundesumweltministerium (BMU) in einer Mitteilung vom 10. Februar 2009.
Den bisherigen Erkenntnissen zufolge seien diese Verunreinigungen die Folge
eines unbeabsichtigten Einschmelzens von radioaktiven
Kobalt-60-Strahlenquellen in einem indischen Schmelzwerk. Nach Angaben der
zuständigen Landesbehörden, die das Material untersucht haben, bestehe aber
„keine Gefährdung für die Bevölkerung und die Umwelt“.
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Stx532-533.2009.19.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Buchmarkt: Uran, Bergbau,
Hydrogeologie. Professor Dr. Broder J. Merkel, Geohydrologe,
Umweltforscher und Institutsleiter an der Technischen Universität Freiberg,
empfing im September 2008 zahlreiche internationale Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler zur fünften Fachtagung „Uranium
Mining and Hydrogeology
(UMH)” in der sächsischen Bergbaustadt. Thema der Konferenz war das komplexe
Verhalten des radioaktiven Schwermetalls Uran in Boden und Wasser. In dem
Ende 2008 erschienenen Proceedingsband sind alle
Beiträge der Tagung veröffentlicht.
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Stx532-533.2009.18.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Buchmarkt: Uran im Dünger. Seit
zehn Jahren forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der früheren Bundesforschungsanstalt
für Landwirtschaft (FAL), heute am Nachfolgeinstitut für Pflanzenbau und
Bodenkunde des Julius Kühn-Instituts in Braunschweig (JKI), zum Thema
Verbleib und Austrag von Uran (U) aus Düngern im Boden. Diese Problematik
wurde auf einer Tagung vom 4. bis 6. Juni 2007 in Braunschweig mit
internationalen Kolleginnen und Kolleginnen aus über 30
Forschungseinrichtungen und Behörden behandelt. Die Beiträge liegen jetzt in
Buchform vor und vermitteln einen Einblick in die aktuelle internationale
Uranforschung. Ein wichtiges Ergebnis der Tagung ist, dass
mineralische Phosphordüngung die Böden mit Uran belastet und eine Gefahr für
das Grund- und Trinkwasser darstellt.
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Stx532-533.2009.17-18.2 (2 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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Uran im Dünger: Landwirte
wollen Phosphor und bringen Uran auf den Acker. Landwirte wollen Phosphor
und bringen damit Uran auf den Acker. In Zukunft wird mehr uranverseuchtes
Phosphat importiert werden, weil die zur Zeit bekannten „uranarmen“
Phosphatlagerstätten beschränkt sind und die heimatlichen Märkte beliefern.
Die mineralische Phosphordüngung ist eine zunehmende Gefahr für Grund- und
Trinkwasser. Von Inge Lindemann
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Stx532-533.2009.14-17.4 (4 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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Verbraucherinformation: Uranbelastung
von landwirtschaftlichen Nutzflächen und Agrarprodukten. Alle in Deutschland
im Handel befindlichen Rohphosphat- und Phosphatdüngemittel enthalten Uran
als Spurenstoff. Das teilte die Bundesregierung zu Beginn des Jahres 2009
mit.
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Stx530-531.2009.10-11.2 (2 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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Uranhaltige Phosphat-Düngemittel im Bundestag. Uranhaltige Phosphat-Düngemittel sind
Gegenstand einer Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im
Bundestag (Bundestags-Drucksache 16/10968 vom 13.11. 2008). Die Grünen
möchten unter anderem wissen, welche Erkenntnisse der Bundesregierung über
den Urangehalt bisher bekannter Phosphatlagerstätten vorliegen und wie lange
die globalen Vorräte uranfreien Phosphats voraussichtlicht
reichen werden. Außerdem wird nach möglichen Belastungen von Agrarprodukten
durch uranhaltige Dünger gefragt.
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Stx526-527.2008.8.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Parlamentsbericht zur
Umweltradioaktivität und Strahlenbelastung 2007 veröffentlicht. Im
November 2008 hat die Bundesregierung ihren Bericht zur „Umweltradioaktivität
und Strahlenbelastung im Jahr 2007“ zur Unterrichtung des Deutschen
Bundestages vorgelegt. Demnach schlägt die natürliche, aber auch
zivilisatorisch veränderte Strahlenbelastung mit jährlich 2 bis 3,
rechnerisch im Mittel mit jährlich 2,1 Millisievert (mSv) zu Buche und die
zivilisatorische, ganz überwiegend durch Röntgenuntersuchungen in der Medizin
verursachte Strahlenbelastung mit 1,9 Millisievert (mSv). Die
Strahlenbelastungen in der Umgebung der Forschungszentren Karlsruhe und ganz
besonders Jülich liegen etwa zehnfach über denen der Atomkraftwerke.
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Stx526-527.2008.3-5.3 (3 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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Endlagerung: Neue Maßstäbe für
die Lagerung hochradioaktiver Abfälle. Bundesumweltministerium paßt
Sicherheitsanforderungen dem „Stand von Wissenschaft und Technik“ an.
„Geringfügige Freisetzungen“ werden zugelassen. Mit der Veröffentlichung
eines Regelungsentwurfs für „Sicherheitsanforderungen an die Endlagerung
wärmeentwickelnder radioaktiver Abfälle“ will das Bundesumweltministerium
(BMU) jetzt neue Maßstäbe für die Sicherheit eines Atommüll-Lagers setzen.
Die aktualisierten Sicherheitsanforderungen beschreiben den „Stand von
Wissenschaft und Technik“, der für den Betrieb und den Verschluß eines
Endlagers einzuhalten und von der Genehmigungsbehörde zu prüfen ist, teilte
das BMU am 12. August 2008 mit.
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Stx520-521.2008.7-8.2 (2 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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Atommüll-Lager Asse II: Fehleinschätzungen
durch fragwürdige Klassifizierung von Atommüll. Die übliche
Klassifizierung des Atommülls „schwach – mittel – hochaktiv“ reicht für eine
Bewertung der von diesen Stoffen für Mensch und Umwelt ausgehenden Gefährdung
nicht aus. Die Angabe der Aktivität in der Maßeinheit Bq (Becquerel)
orientiert sich an der Wärmeabgabe, die vom Atommüll ausgeht. Die
Energiedosis sagt nichts über die schädigende Wirkung der Strahlung aus.
Diese Klassifizierung unterscheidet auch nicht die unterschiedlichen
Strahlungsarten und erlaubt daher auch keine Aussage über die Wirkung der
ionisierenden Strahlung auf die umgebende Materie. Die Wirkmechanismen von
dünn- und dichtionisierender Strahlung auf lebende und tote Objekte sind
gänzlich verschieden. Unterschiedliche radioaktive Strahlungsarten schädigen
bei gleicher Energiedosis unterschiedlich stark. Die Nichtbeachtung dieser
Tatsache kann zu verhängnisvollen Fehleinschätzungen führen. Von Rolf
Bertram.
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Stx520-521.2008.6-7.2 (2 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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Erneut dramatischer Wassereinbruch im Uranbergwerk Cigar
Lake in Kanada. Branchengigant Cameco sieht reiche Uranreserven im kanadischen Saskatchevan wegbrechen. Die Deutsche Thyssen Schachtbau
GmbH ist verantwortlich für Bohrungen und Niederbringung der Schächte in Cigar Lake. Bericht von Inge Lindemann.
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Stx520-521.2008.4-6.3 (3 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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Uran im Wasser: Das Kriterium
„natürliche Reinheit“ der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung ist überholt. Höhere
Urangehalte im Wasser finden sich speziell in Buntsandstein-Gebieten und im
Leitungswasser sind auch schon Uraneinträge aus der Phosphatdüngung zu
finden. Diese Ergebnisse präsentierte der Diplom-Geologe Friedhart Knolle am
14. August 2008 an der Technischen Universität Braunschweig.
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Stx520-521.2008.2-3.2 (2 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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Uran im Boden: Uran im
Trinkwasser ist nur die Spitze des „Uranbergs“. Das Hamburger
Umweltinstitut fordert: Der Urangehalt in Düngemitteln sollte der
Diskussionsschwerpunkt für gesetzliche Richtwerte sein.
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Stx520-521.2008.1-2.2 (2 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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Tschernobyl-Felder sollen Getreide für Bioalkoholproduktion liefern. In Weißrussland
sollen die nach der Tschernobyl-Katastrophe im Jahr 1986 radioaktiv verseuchten
und stillgelegten Gebiete an der Grenze zur Ukraine für den Anbau von
Getreide zur Bioethanolproduktion genutzt werden.
Die weißrussische Regierung hat mit der irischen Gesellschaft Greenfield Project Management Ltd. ein Rahmenabkommen
vereinbart, das den Aufbau einer Bioethanolproduktion
in zwei Joint-Venture-Betrieben vorsieht.
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Stx510-511.2008.3.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Atommüll: Tritium im
Champagner. Greenpeace hat am 20 Juni 2006 davor gewarnt, daß das
Atommüllzentrum im ostfranzösischen Soulaines den
Champagnerweinbau bedroht. Nur knapp zehn Kilometer von den berühmten Weinbergen
der Champagne entfernt ist das Grundwasser mit radioaktivem Tritium belastet,
heißt es. Quelle der beginnenden Verseuchung sei die Atommüllkippe Centre Stockage de l’Aube (CSA).
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Stx468-469.2006.5.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Radioaktive Abluft aus La Hague auch in
Braunschweig nachgewiesen. Die
Aktivitätskonzentrationen des anthropogenen Radionuklids Cäsium-137 (Cs-137)
und einiger natürlicher Radionuklide (Be-7, Na-22, K-40 und Pb-210) in der
bodennahen Luft Braunschweigs wurden von der Physikalisch-Technischen
Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig regelmäßig gammaspektrometrisch
als Wochenmittelwerte gemessen und die Ergebnisse der Jahre 1998 bis 2003
jetzt im PTB-Bericht PTB-ra-45 vom November 2005 veröffentlicht. In
Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS,
Freiburg) wurden auch die mittleren wöchentlichen Aktivitätskonzentrationen
der Edelgasisotope Kr-85 und Xe-133 ermittelt. Die Aktivitätskonzentrationen
von Sr-90, Pu-238 und Pu-(239-240) in Luftstaub
wurden in Quartalsmischproben gemessen und Monats- und Jahresmittelwerte
berechnet.
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Stx468-469.2006.4-5.2 (2 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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DU-Geschosse: Abgereichertes
Uran aus dem Irakkrieg wurde womöglich auch über Europa verteilt. Die
britische Umweltberatungsorganisation Green Audit veröffentliche im Februar
2006 einen Bericht über einen Anstieg der Urankonzentration in der Luft im
Frühjahr 2003. Sie weist darauf hin, daß sich möglicherweise abgereichertes Uran (DU) aus den Bombardierungen des 2.
Golfkriegs im Frühjahr 2003 mit Luftströmungen über ganz Europa ausbreitete
und Großbritannien innerhalb von 9 Tagen nach Kriegsbeginn erreichte.
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Stx460-461.2006.5,6.2 (2 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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"Metall der Schande – Metal of Dishonor": Munition
aus abgereichertem Uran (DU) verseucht Böden in
Krisengebieten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts
für Pflanzenernährung und Bodenkunde der Bundesforschungsanstalt für
Landwirtschaft (FAL) untersuchen unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Ewald Schnug seit 5 Jahren in umfangreichen und aufwendigen
Versuchen Faktoren, die für die Auflösung von Uran und seinen Oxiden im Boden
verantwortlich sind. Dazu untersuchten sie Böden mit Uran-Konzentrationen,
wie sie für Belastungen eines "Standardbeschusses" mit DU-Munition
typisch sind. Die Ergebnisse zeigen laut Schnug,
daß in den Boden als Uranoxid eingebrachtes Uran durch physikochemische und
biologische Vorgänge gelöst und für Pflanzen aufnehmbar
wird.
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Stx444-445.2005.4,5.2 (2 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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Erhöhte Radioaktivität um französisches Atomzentrum. In der
Umgebung des französischen Atomzentrums Valduc ist eine
stark erhöhte Konzentration des radioaktiven Tritiums (H3) festgestellt
worden. Das meldete am 3. Dezember 2004 die Schweizerische Depeschenagentur.
In dem Werk im Burgund werden Wasserstoffbomben gebaut und auch beseitigt.
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Stx432-433.2005.8.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Strahlenbelastung durch radioaktive AKW-Abgase in Schwaben am höchsten.
Die Strahlenbelastungen durch radioaktive AKW-Abgase sind in Schwaben am
höchsten. Das stellt der Ulmer Arzt Reinhold Thiel anhand der
Regierungsberichte über die Strahlenbelastung in Deutschland fest.
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Stx424-425.2004.3,4.2 (2 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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Genehmigung für Cattenom. Bei der
Neuerteilung der Genehmigung für die Entnahme von Wasser aus der Mosel und
für Ableitungen aus dem Atomkraftwerk Cattenom hat
die französische Regierung Einwendungen aus Deutschland berücksichtigt, teilte
das deutsche Bundesumweltministerium in einer Erklärung mit. Die neue
Genehmigung, die am 24. Juni 2004 im französischen "Journal Officiel" veröffentlicht wurde, schreibt demnach
vor, daß das Atomkraftwerk alle Vorkehrungen zu treffen habe, um den Wasserverbrauch
sowie die Auswirkungen der Ableitungen auf Mensch und Umwelt unter Verwendung
der besten verfügbaren und wirtschaftlich vertretbaren Technologie zu
begrenzen. Die Genehmigung enthalte Höchstwertbegrenzungen für Ableitungen
von Tritium, Hydrazin, Chloriden, Zink und Kupfer. Die französischen Behörden
lehnten damit die vom Betreiber geforderten höheren Ableitungswerte ab.
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Stx420-421.2004.7.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Buchmarkt: Ortsdosisleistungen.
Die Kartendarstellungen und statistischen Angaben zur Verteilung von
Ortsdosisleistungen (ODL) der natürlichen terrestrischen Gammastrahlung für
die westdeutschen Bundesländer basierten bisher auf einem zwischen 1972 und
1974 durchgeführten Messprojekt des Bundes. 1997
wurde bei der Verifikation dieser Daten zur Abklärung von Auffälligkeiten für
vier von acht bayerischen Landkreisen Abweichung von im Mittel 50 Prozent zu
den früheren Ergebnissen festgestellt. Daraufhin wurde zwischen 1998 und 2001
für die Regierungsbezirke Oberfranken, Oberpfalz und Niederbayern die
Verteilung der ODL flächendeckend neu ermittelt. Die großflächig auffällig
hohen ODL-Werte in den ostbayerischen Mittelgebirgen (Oberpfälzer und
Bayerischer Wald) der älteren Messungen wurden dabei nicht bestätigt.
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Stx400-401.2003.6,7.2 (2 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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Buchmarkt: Umweltradioaktivität.
Abweichend von den in dieser Strahlentelex-Ausgabe ebenfalls zitierten Werten
ihrer Kollegen Regulla, Griebel
et al. aus den GSF- und BfS-Instituten für
Strahlenschutz und Strahlenhygiene in Neuherberg gibt der Bericht der
"Leitstellen des Bundes und des Bundesamtes für Strahlenschutz" (BfS) zur Umweltradioaktivität in der Bundesrepublik
Deutschland 1998 bis 2001, der im Frühjahr 2003 als BfS-Schrift
27/2003 von Angela Trugenberger-Schnabel, Josef
Peter und Kolleginnen herausgegeben wurde, die mittlere effektive Gesamtdosis
durch ionisierende Strahlung im Jahr 2001 in der Bundesrepublik Deutschland
mit lediglich 4,1 Millisievert (mSv) an (Regulla et
al.: 4,6 mSv in 1997). Trugenberger-Schnabels
Angaben entstammen dem Parlamentsbericht des Bundesumweltministeriums
(Bundestagsdrucksache 14/9995 Berlin 2002). Die Differenz erklärt sich zum
einen aus den in diesen Werten enthaltenen Anteilen für Radon und
Folgeprodukte, für die Trugenberger-Schnabel
lediglich 1,1 mSv pro Jahr angeben, Regulla et al.
dagegen 1,4 mSv. Grund dieser deutlichen Differenz von 0,3 mSv ist eine neue
Dosiskonvention von EURATOM, die die Bundesregierung seit dem Berichtsjahr
2000 anwendet und die Dosisbelastung optisch verringert.
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Stx400-401.2003.6.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Strahlenschutz: Strahlenabfälle
aus Arztpraxen und Laboren werden neuerdings mit dem Hausmüll entsorgt.
Auswirkung auf die Stadtreinigung durch die Aufgabe des Minimierungsgebots in
der neuen Strahlenschutzverordnung. An Müllfahrzeugen der
Hamburger Stadtreinigung wurden seit dem Herbst 2001 wiederholt erhöhte
Strahlenbelastungen festgestellt. Verursacher sind, soweit feststellbar,
Arztpraxen und Labore, die jetzt der Einfachheit halber und aus Kostengründen
damit begonnen haben, ihre radioaktiven Abfälle in den Hausmüll zu werfen.
Nach der neuen Strahlenschutzverordnung geschieht das meist legal. Die
Vorfälle verunsichern die Beschäftigten der Stadtreinigung und führen dazu,
daß Müllfahrzeuge für längere Zeit nicht benutzt werden können, wird aus
Hamburg berichtet.
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Stx362-363.2002.1.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Atommüll und Umweltradioaktivität:
Krebserkrankungen und Chromosomenschäden unter Bewohnern radioaktiv
belasteter Gebäude auf Taiwan. Mit radioaktiven Zusätzen hergestellter
Baustahl wurde in mehr als 2.000 Wohnungen und Schulen verbaut. Eine
fünfjährige Studie über die Krebshäufigkeit unter Bewohnern von radioaktiv
verseuchten Gebäuden auf Taiwan wurde Agenturmeldungen vom April 2001 zufolge
jetzt fertiggestellt. Sie zeigt, daß die Möglichkeit von Chromosomenschäden
proportional zur Langzeitbelastung mit Niedrigdosisstrahlung zunimmt. Von November
1995 bis Juni 2000 hatte ein Forscherteam der National Yang Ming University
auf Taiwan mehr als 4.100 Menschen untersucht und beobachtet, die in der
Stadt Taipeh in Gebäuden gelebt hatten, die zwischen 1982 und 1983 mit
radioaktiv belasteten Stahlträgern errichtet worden waren. Unter ihnen traten
gehäuft verschiedene Krebsarten auf.
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Stx346-347.2001.4,5.2 (2 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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Strahlenbelastung: Es blieb alles
beim alten. Die Bundesregierung veröffentlichte ihren Jahresbericht 1999 über
die Entwicklung der Radioaktivität in der Umwelt. Dabei ergaben sich keine
neuen Erkenntnisse. Die Strahlenbelastung, der Bevölkerung durch
Atomkraftwerke und andere kerntechnische Anlagen in Deutschland betrug im
Jahr 1999 weniger als 1 Prozent der zivilisatorischen Strahlenbelastung. Das
teilte die Bundesregierung in einer Unterrichtung des Bundestages im Rahmen
ihres jährlichen Berichtes über die Entwicklung der Radioaktivität in der
Umwelt mit (Bundestagsdrucksache 14/4104). Die Jahresemissionen radioaktiver
Stoffe hätten bei allen kerntechnischen Anlagen unterhalb der genehmigten
Grenzwerte gelegen, heißt es darin.
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Stx336-337.2001.5.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Weißrußland: Berichte aus Minsk
über erhöhte Strahlungswerte im Mai 2000 nicht bestätigt. Vom 17.
bis 26. Mai 2000 hielt sich der Strahlenmediziner Dr.med. Dr.h.c.
Edmund Lengfelder, Professor am
Strahlenbiologischen Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München,
beruflich in Belarus (Weißrußland) auf, als ihn am 18. Mai 2000 während
seines Aufenthaltes in Minsk die Deutsche Botschaft über Meldungen von einer
angeblich erhöhten Strahlungsaktivität in Minsk in Kenntnis setzte. Diese
Meldung war auch in Deutschland mit dem Hinweis auf Waldbrände um Tschernobyl
verbreitet worden. Von ihm selbst daraufhin in den folgenden Tagen
durchgeführte Messungen der Ortsdosisleistung hätten jedoch lediglich Werte
ergeben, die dem entsprechen, was auch in Deutschland üblich ist, berichtete Lengfelder nach seiner Rückkehr nach Deutschland.
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Stx324-325.2000.7.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Tschernobyl-Folgen: Das radioaktive Cäsium verharrt länger in der
Umwelt und der Nahrung als erhofft. Die Atomkatastrophe von Tschernobyl
hat im Jahr 2000 immer noch unerwartet hohe Dosen von Radioaktivität zur
Folge, die weitere fünfzig Jahre lang anhalten werden, warnen englische und
holländische Wissenschaftler. Sie zeigten, daß das radioaktive Cäsium-137 aus
dem Fallout des Unfalls von 1986 viel länger in der Umwelt verharren kann,
als zuvor in wissenschaftlichen Kreisen angenommen. Dr. Jim Smith und
Kollegen vom Zentrum für Ökologie und Hydrologie in Dorchester
(Südwest-England) haben im Rahmen eines internationalen Forschungsprojektes
die radioaktive Belastung von Pflanzen und von Fischen in den Seen von Cumbria (Nordengland) und Norwegen untersucht und
gefunden, daß die Belastung mit radioaktivem Cäsium immer noch unerwartet
hoch ist. Smith und Kollegen zufolge müssen Einschränkungen beim Verbrauch
von Lebensmitteln in Großbritannien und in der früheren Sowjetunion
möglicherweise bis zum Jahr 2010 oder 2015 aufrecht erhalten werden.
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Stx322-323.2000.6,7.2 (2 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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Radionuklidkonzentrationen in bodennaher Luft. Die
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) Braunschweig veröffentlichte im
August 1999 einen englischsprachigen Bericht, in dem die
Aktivitätskonzentrationen verschiedener Radionuklide in der bodennahen Luft
Braunschweigs dokumentiert sind. PTB-Bericht PTB-Ra-41, Braunschweig, Mai
1999. Herbert Wershofen und Dirk Arnold: Radionuclides in Ground-level
Air in Braunschweig - Report of the
PTB Trace Survey Station für 1995, 1996 and 1997.
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Stx306-307.1999.6.1 (Kurzbesprechung, 1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Atommüll: Radioaktivität in der Nordsee. Nach Erkundungen von
Greenpeace endet die Abwasserleitung für radioaktive Abfälle aus der
französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague
circa 1.700 Meter vor dem Nez de Jobourg der Halbinsel Cap de la Hague.
Die Verteilung und Auswirkungen der Einleitung von radioaktiven Substanzen
aus der atomaren Wiederaufarbeitung auf Nordsee und Nordatlantik beschreibt
Greenpeace in einem Hintergrundbericht zu seinen Protestaktionen. Mit 2
Kartenabbildungen.
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Stx258-259.1997.9,10.2 (2 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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Greenpeace: "Im Meer von Sellafield strahlt
es wie nach den Atombombentests am Meeresboden nahe der russischen Insel Novaja Semlja". Am 24.
Juni 1998 traf das Greenpeace-Schiff "Beluga" erneut mit
strahlender Fracht aus Sellafield im Hamburger
Hafen ein. Der Hamburger Zoll verplompte die mitgebrachten
Wasser- und Bodenproben, damit sie zur Untersuchung an das Bremer
Radioaktivitätslabor weitergeleitet werden durften. Erste Proben, die schon
in englischen und deutschen Laboren durchgeführt worden waren hatten
"unglaubliche" Meßergebnisse gezeigt. So habe eine Sandprobe, die
neben einem Abwasserrohr entnommen worden war, einen Plutoniumgehalt von
60.000 Becquerel pro Kilogramm aufgewiesen. Dafür
müsse in Deutschland eine atomrechtliche Genehmigung beantragt werden. In
einem Hummer wurden nach Angaben eines Greenpeace-Sprechers Werte ermittelt,
die um das 40fache über dem erlaubten Grenzwert liegen.
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Stx276-277.1998.2-4.3 (3 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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Radioaktivität in Fischen aus der Nordsee: Im Kabeljau ist die
Radioaktivität aus Sellafield. Das Institut für
Fischereiökologie in Hamburg veröffentlichte 1994 einen Bericht über
Radioaktivität in Seefischen. Fast jährlich (1982, 86, 88 bis 94) war jeweils
im Januar das Fischereiforschungsschiff Walter Herwig in die Nordsee
ausgelaufen, um die Radioaktivität in Seefischen, die zur Hauptsache durch
die Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield in England
verursacht ist, zu ermitteln. Zusätzlich wurden 1991 und 1992 im Sommer
Fahrten zu den Färöer Inseln und Island durchgeführt, um zu überprüfen, ob
die dortigen Seefische auch mit Sellafield-Radioaktivität
belastet sind. Dr.rer.nat. Henning Wendhausen,
Privatdozent an der Radiologischen Universitätsklinik in Kiel, diskutiert die
Ergebnisse für die Fischart Kabeljau und bewertet kritisch die daraus abgeleiteten
Schlußfolgerungen der Autoren des Hamburger Instituts für Fischereiökologie.
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Stx198-199.1995.3,4.2 (2 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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Cäsium-137-Verteilung: 89 Prozent im Waldboden und 11 Prozent in
Pflanzen. Die Cäsium-137-Aktivität im Erdboden, in den Pilzen, Kräutern
und Sträuchern und in Bäumen untersuchte zwischen 1991 und 1992 in
Waldgebieten der staatlichen Forstämter Bodenmais in Bayern und Fuhrberg in Niedersachsen Dr. U. Fielitz
von der Universität Göttingen im Auftrage des Bundesumweltministeriums.
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Stx196-197.1995.3.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Statistik: 10- bis 1.000-fach höhere radioaktive Ableitungen aus
ostdeutschen Atomkraftwerken. Aus einem Bericht von Dr. Rainer Jonas und
Dipl.-Phys. Dieter Knoll vom Technischen Überwachungsverein (TÜV) Nord e.V.,
Hamburg, vom Juni 1994.
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Stx180-181.1994.4.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Bonn: Die Bundesregierung sorgt sich nicht um die Verseuchung der
Weltmeere. Von einer generellen "Verseuchung der Weltmeere",
die von den Sozialdemokraten befürchtet wird, könne derzeit noch keine Rede
sein, aktuelle Meßergebnisse böten keinen Anlaß zur Sorge, heißt es in einer
am 5. Januar 1994 veröffentlichten Antwort der Bundesregierung (12/6506) auf
eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion im Bundestag (12/5494). Geteilt wird
dagegen die Besorgnis der Fragesteller über die russische Praxis, trotz
gegenteiliger öffentlicher Aussagen weiterhin Atommüll im Meer zu versenken
und damit gegen die Londoner Konvention zu verstoßen.
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Stx174-175.1994.6.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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UN-Bericht: Sogar die Leuchttürme an den baltischen Küsten leuchten mit
Atomkraft. Wegen ihres skandalös leichtfertigen Umgangs mit Atommüll sind
die Nachfolgestaaten der Sowjetunion und ihrer Nachbarländer akut von
radioaktiver Verseuchung bedroht. Aus Kostengründen wird verstrahltes
Material nicht mehr deponiert, sondern häufig einfach in die Landschaft
gekippt. Dies geht aus einem Bericht der Entwicklungsbehörde der Vereinten
Nationen (United Nations Development Programme,
UNDP) hervor, dessen Ergebnisse von ihrem Europa-Direktor Reinhardt Helmke
1993 in Kopenhagen vorgestellt wurden.
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Stx170-171.1994.5.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Rußland: Unterirdischer radioaktiver See in Sibirien. Ein
unterirdischer, künstlicher See aus Millionen Kubikmetern flüssiger
radioaktiver Abfälle gefährdet nach Angaben der Moskauer Tageszeitung Iswestija Sibirien und die Arktis.
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Stx170-171.1994.8.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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"Integrierte Vermeidung" Eine neue EG-Richtlinie zur
"Integrierten Vermeidung und Verminderung von Umweltverschmutzung durch
Industrieanlagen (IVU)" hat die EG-Kommission im September 1993 dem
Ministerrat der Gemeinschaft vorgeschlagen. Mit dieser Richtlinie, die am 30.
Juni 1995 in Kraft treten soll, will man mögliche größere Umweltverschmutzer
erfassen. Die bisherige isolierte Betrachtung der Verschmutzung von Luft,
Wasser und Boden mit einer Vielzahl von einzelnen Schadstoffen sei an ihre
Grenzen gestoßen, heißt es zur Begründung.
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Stx166-167.1993.7.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Wer einmal lügt, ... : Erfolg biologischer Umgebungsüberwachung.
Noch leugnet die Atommafia verbissen die von Inge Schmitz-Feuerhake mit überzeugenden
Gründen nachgewiesenen, aber illegalerweise nicht
gemeldeten radioaktiven Umweltverseuchungen durch das Atomkraftwerk Krümmel in den achtziger Jahren. Wenig bekannt ist, daß
es einen ähnlichen Fall von Verleugnung auch schon beim Atomkraftwerk Esenshamm an der Unterweser gegeben hat. Dort haben zwei
Bremer Physiker und Biologen, Arthur Maier und Manfred Wallenschuß,
im Sommer 1981 einen großangelegten Versuch mit einem Stamm der Pflanze Tradescantia gemacht, bei deren Blüten die Stempelhaare infolge
radioaktiver Strahlung einen Farbumschlag aufweisen. Ein Bericht von Prof.
Dr. Jens Scheer, Bremen.
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Stx162-163.1993.10.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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USA: Chronische Radiojod-Belastung bei Atomanlagen. Von 1984 bis
1991 untersuchte L. Van Middlesworth vom Department
of Physiologie and Biophysics der Universität of
Tennessee in Memphis (USA) die Schilddrüsen von Rotwild in South Carolina, in
Tennessee und Florida. In South Carolina befindet sich die
US-Atomwaffenfabrik am Savannah River und in Tennessee das
Atomforschungszentrum Oak Ridge.
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Stx154-155.1993.7.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Österreich: Höchste Cäsium-Anreicherung in Flechten. Die Aktivität
von Cäsium-137 in Flechten vor und nach der Katastrophe von Tschernobyl haben Wissenschaftler der Universität Salzburg in
Österreich gemessen und höchste Anreicherungen festgestellt. Deshalb halten
sie Flechten für geeignet, gut und billig Verteilung und Ausmaß von
radioaktivem Fallout zu ermitteln.
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Stx150-151.1993.5.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Rußland: Radioaktives Schlangengift. Radioaktivität in
Schlangengift sei ein guter Indikator für die Umweltverseuchung in den
Ländern der früheren Sowjetunion und sie könnten das messen, schrieben Andrey
A. Nedospasov und Alexandr V. Cherkasov
vom Institut für Molekulargenetik der Russischen Akademie der Wissenschaften
und des Kurchatov-Instituts, Moskau, im Februar
1993 in der Zeitschrift Nature.
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Stx148-149.1993.8.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Peißenberg: Radioaktiv belastetes Haldengebiet in Oberbayern soll als
Bauland verkauft werden. Bis 1971 förderte man in Peißenberg im südlichen
Oberbayern sogenannte Pechkohle. Nach 134 Jahren Abbau blieben drei Halden
mit radioaktivem Gestein aus dem Bergwerk zurück. Ein 25.000 Quadratmeter
großes Grundstück samt Halde übereignete der Betreiber, die Bayerische Berg-,
Hütten- und Salzwerke AG (BHS) an die Marktgemeinde Peißenberg, um damit alle
Folgeschäden aus dem Bergbau pauschal abzugelten. Bereits seit Mitte der
achtziger Jahre liegt für das Grundstück ein Bebauungsplan vor, und man will
es nach der Parzellierung bevorzugt an Einheimische als Bauland verkaufen.
Das wurde 1992 öffentlich bekannt.
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Stx146-147.1993.3.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Erhöhte Radioaktivität bei Wladiwostok. 40 Kilometer östlich von
Wladiwostok ist die Radioaktivität nach Messungen der
Umweltschutzorganisation Greenpeace vom Oktober 1992 hundertmal höher als
normal.
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Stx142-143.1992.8.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Seehunde sterben an Leukämie. Tausende von Seehunden starben 1992
in der Barents-See und im Weißen Meer vor der russischen Halbinsel Nowaja Semlja an Leukämie. Die
Küstengewässer dieser Meere hätten sich "in einen Teich radioaktiver Abfälle"
verwandelt, erklärte der Leiter des Labors für den Schutz der
Meeressäugetiere am Nordpol-Institut, Juri Timoschenko.
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Stx132-133.1992.12.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Bukarest: Radioaktive Verseuchung im Unterlauf der Donau. Im
Unterlauf der Donau, die dort die Grenze zwischen Rumänien und Bulgarien
bildet, sind 1991 radioaktive Alpha-Partikel entdeckt worden, die vermutlich
aus dem als extrem unsicher geltenden bulgarischen Atomkraftwerk Kosloduj stammen.
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Stx118-119.1991.8.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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8 Millionen Becquerel Cäsium-137 pro Quadratmeter im Erdboden in
Berlin-Buch. In der Robert-Rössle-Straße in Berlin-Buch, auf dem Gelände
des Instituts für Isotopen- und Strahlenforschung der ehemaligen Akademie der
Wissenschaften der DDR, ist vermutlich über längere Zeit hinweg bei
Ladevorgängen der Boden in größerem Umfang mit radioaktiven Isotopen von
Cäsium, Kobalt, Thorium und Radium verseucht worden. Das erklärte im Oktober
1991 der Leiter der Strahlenmeßstelle des Berliner Senats, Udo Moorfeld.
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Stx116-117.1991.8.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Altlastensanierung: Freistellungsbescheinigungen greifen nicht. Die
auf Antrag gewährte Freistellung privater Investoren von der Haftung für
Altlasten habe die Investitionshemmnisse in den neuen Bundesländern nicht
beseitigen können. Denn die überwiegende Zahl solcher Anträge habe nicht
beschieden werden können, da ungeklärt sei, ob der Bund oder die Länder für
die Sanierung dieser Altlasten aufzukommen habe. Darauf machte die
SPD-Bundestagsfraktion 1991 aufmerksam.
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Stx116-117.1991.8.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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30.000 Tonnen Thorium unter einem Hügel im brasilianischen Hochland.
Radioaktive Elemente wie Uran oder Thorium sind an einigen Stellen der Erde
so stark konzentriert, daß das Leben der dort siedelnden Menschen gefährdet
ist. Darauf wiesen 1990 die Geologen Neil Chapman und Ian McKinley hin.
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Stx114-115.1991.7.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Fallout-Belastungen : Am stärksten
strahlt es auf der Wiese. Nach einer Freisetzung von Radionukliden in die
Atmosphäre sind ungestörte Böden wie Wiesen in der Regel die stärkste Quelle
der äußeren Strahlenbelastung der Bevölkerung. Für Wiesen liegen außerdem mit
Abstand die meisten Messungen und damit die besten Erkenntnisse vor. Deshalb
wird der Abschätzung der äußeren Strahlenbelastung der Bevölkerung zunächst
meist die Beschreibung der Gammadosisleistung über Wiesen zugrunde gelegt.
Dr. P. Jacob vom Institut für Strahlenschutz beim GSF-Forschungszentrum für
Umwelt und Gesundheit GmbH in Neuherberg bei München hat dazu 1991 die
Belastungen neu abgeschätzt. Seine Ergebnisse für trockene radioaktive
Ablagerungen liegen in der Größenordnung der vom Wissenschaftlichen Komitee
der Vereinten Nationen für die Wirkungen der Atomstrahlung gemachten
Abschätzung der Strahlenbelastung nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl
(UNSCEAR-Report 1988).
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Stx110-111.1991.1,2,3.3 (3 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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Brandenburg: Jahrzehntealte großflächige radioaktive Verseuchung in
Oranienburg entdeckt. In der Umgebung der André-Pican-Straße
in Oranienburg, nördlich bei Berlin in Brandenburg, sind einige
Quadratkilometer Fläche offenbar bereits seit Jahrzehnten mit radioaktivem
Thorium-232 und Radium-226 in einem extremen Ausmaß verseucht. Das stellte
die Strahlenmeßstelle des Berliner Senats bei Messungen im Februar und März
1991 fest.
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Stx104-105.1991.1,2.2 (2 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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Berlin/Bonn: Überwachung der Luftradioaktivität. Der Deutsche
Wetterdienst, das Bundesamt für Zivilschutz und die Unabhängige Meßstelle
Berlin des Strahlentelex überwachten 1991 während des Golf-Krieges regelmäßig
die Luftradioaktivität. Während die Daten des Wetterdienstes und des
Zivilschutzes lediglich nach Bonn gehen, informiert das Strahlentelex direkt
die Öffentlichkeit, wenn die Unabhängige Meßstelle Berlin künstliche
Radioaktivität feststellt.
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Stx98-99.1991.10,12.2 (2 Seiten)
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Umweltradioaktivität
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Koblenz: Erhöhte Radioaktivität durch das Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich.
Die Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz (ARGUS) e.V., Koblenz, hat am 19. und
20. März 1990 an ihrer automatischen Meßstation in Neuwied-Torney einen deutlichen Anstieg der Radioaktivität
gemessen. Die Ortsdosisleistung habe bis zu 53 Prozent (Stundenwert) bzw. 85
Prozent (Viertelstunden-Werte) über den normalen Werten gelegen, wurde
mitgeteilt.
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Stx78-79.1990.10.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Italien/Bulgarien: Tabak mit Strontium verseucht. Im Nordosten
Bulgariens gefährden 15.000 Tonnen radioaktiv verseuchter Tabak aus Italien
auf einer Deponie das Grundwasser. Meldungen vom Dezember 1989 zufolge waren
in dem Tabak bis zu 52,7 Becquerel Strontium und 3,2 Becquerel Cäsium pro
Kilogramm ermittelt worden.
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Stx72-73.1990.12.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Meßnetz: Informationssystem für
Radioaktivität. Das Firmenkonsortium Digital/Dornier hat
vom Bundesumweltministerium den Zuschlag für die Errichtung eines
bundesweiten Informationssystems zur ständigen Überwachung der Radioaktivität
bekommen. Wie das Ministerium im Dezember 1988 mitteilte, hatten sich an der
EG-weiten Ausschreibung 68 Firmen beteiligt. Das computergestützte
Informationssystem soll bis 1990 stehen und 30 Millionen Mark kosten.
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Stx48.1989.6.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Polen: Bei Krakau 150.000 Becquerel pro Quadratmeter gemessen. In
der Nähe von Krakow (Krakau) wurde 1988 eine
Bodenbelastung von 2.100 Becquerel Cäsium pro
Kilogramm, entsprechend etwa 150.000 Becquerel pro Quadratmeter nachgewiesen.
Zuvor waren für Polen Werte zwischen 5.000 und 40.000 Becquerel pro
Quadratmeter gemessen worden.
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Stx43.1988.4.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Saarbrücken: Urlaub in stark belasteten Gebieten ist nicht zumutbar.
Der Mietvertrag über eine Ferienwohnung in Ungarn durfte von einem Urlauber
nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl aufgelöst werden. Das entschied
das Landgericht Saarbrücken in einem 1988 veröffentlichten Urteil.
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Stx43.1988.4.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Nordsee-Studie: Die Schadstoffe zirkulieren links herum. Die
Situation der Nordsee ist ernster als angenommen wurde. Nach der
Verunreinigung der Küstenregion muß zunehmend mit einer Gefährdung auch der
hohen See gerechnet werden. Das ist ein Ergebnis der Auswertung der ersten
Phase des seit 1984 laufenden Forschungsvorhabens "Zirkulation und
Schadstoffumsatz in der Nordsee", die das Bundesforschungsministerium am
1. September 1988 in Bonn veröffentlichte.
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Stx42.1988.6.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Meerwasser: Anstieg der Radioaktivität in der westlichen Ostsee. In
der westlichen Ostsee zeigten vom 5. bis 12. April 1988 entnommene Proben ein
Vordringen höher radioaktiv verseuchter Wassermassen aus der nördlichen
Ostsee. Das ergibt sich aus dem Bericht des Instituts für Strahlenhygiene des
Bundesgesundheitsamtes vom April 1988.
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Stx34.1988.6.1 (1 Seite)
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Umweltradioaktivität
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Kempten/Allgäu: Staatsanwaltschaft verschleppt Verfahren zu radioaktiv
verseuchtem Klärschlamm. Eine Dienstaufsichtsbeschwerde und Beschwerde
zum Petitionsausschuß des Bayerischen Landtages reichte Ende 1987 der Sonthofener Richter Thomas Walther wegen der Verschleppung
eines Ermittlungsverfahrens durch die Staatsanwaltschaft beim Landgericht
Kempten im Allgäu zur Verwendung von radioaktiv verseuchtem Klärschlamm als
Düngemittel. Walther hatte dazu bereits im Juli 1986 eine Anzeige erstattet.
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Stx23.1987.4.1 (1 Seite)
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