|
ISSN 0931-4288
|
|
Kommentiertes
Register des Sachgebietes Strahlenunfälle, Atomunfälle
|
|
Katastrophenplanung
|
Deutschland
|
& Zurück zum Register
|
|
Grönland
|
Großbritannien
|
Artikel bestellen
|
|
Japan
|
Norwegen
|
Rußland, Ukraine, UdSSR
|
|
Schweiz
|
Spanien
|
USA
|
|
.
|
.
|
.
|
|
|
Sie können mit Hilfe der Artikel-Nummern
die vollständigen Texte in Ihren gesammelten Strahlentelex-Ausgaben finden.
Die Artikel-Nummer beginnt mit der Nummer der Strahlentelex-Ausgabe, danach folgt das Erscheinungsjahr und schließlich die
Seitenzahl(en) in der jeweiligen Ausgabe. Die letzte Zahl ist eine
Kontrollnummer und gibt Ihnen die Zahl der Seiten an, auf denen der
vollständige Text verteilt ist.
Alle Artikel sind auch als Papierkopie
per Briefpost erhältlich. Die Bearbeitung und der Postweg dauern im
allgemeinen 3 bis 4 Tage. Bitte notieren Sie sich dazu die Artikel-Nummern
und betätigen Sie das Feld "Artikel bestellen".
|
Artikel-Nummer:
|
|
Katastrophenplanung
|
Zurück zum Anfang
|
|
Katastrophenplanung
|
Buchmarkt: Neuer
Gefährdungsatlas zeigt: Nukleare Gefahren gehen nicht nur von AKWs aus. Die
Deutsche Umweltstiftung hat ihren AKW-Gefährdungsatlas in einer völlig neuen,
überarbeiteten Auflage vorgestellt. Erstmals sind nicht nur alle Atomkraftwerke
in Deutschland und dem grenznahen Ausland enthalten, sondern auch weitere
nukleare Anlagen. Der AKW-Gefährdungsatlas der Deutschen Umweltstiftung (3.
Auflage) kann zum Preis von 10,- Euro im Buchhandel (ISBN 978-3-942466-00-4)
oder direkt bei der Deutschen Umweltstiftung http://www.atlas.deutscheumweltstiftung.de
bestellt werden.
|
Stx588-589.2011.11-12.2 (2 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
|
|
Katastrophenplanung
|
Designierte AKW-Chefin versagte bei
praktischer Prüfung. Vattenfall gibt in Krümmel und
Brunsbüttel auf. Die vom AKW-Betreiber Vattenfall als neue
Betriebsleiterin für das AKW Krümmel an der Elbe
vorgesehene Ulrike Welte ist im Dezember 2010 bei
der praktischen Prüfung durchgefallen. Die 56-jährige Physikerin sollte den
Reaktor in einer Simulation auf dem Übungsleitstand des Atomkraftwerks in 30
bis 60 Minuten in einen sicheren Zustand herunterfahren, was ihr auch nach
zwei Stunden nicht gelungen war. Die grundsätzliche Zuverlässigkeit und
Eignung von Vattenfall zum Betreiben von Atomkraftwerken steht nun in Frage
und Vattenfall will jetzt die Betriebsführung der AKW Krümmel
und Brunsbüttel an den Miteigentümer Eon übergeben.
Das teilten beide Konzerne am 15. Dezember 2010 mit.
|
Stx576-577.2011.6-7.2 (2 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
|
|
Katastrophenplanung
|
Atomsicherheit: Die Bundesregierung
verfügt über keine eigenständigen Sicherheitsbewertungen. Die
Sicherheitsbewertung von Kernkraftwerken in Deutschland erfolgt durch die
zuständigen Aufsichtsbehörden der Länder. Dies teilte die Bundesregierung
jetzt in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die
Grünen mit. Als Quellen dienten den Behörden vor allem die
Sicherheitsüberprüfungen, die die Betreiber der Kraftwerke den
Aufsichtsbehörden vorlegen, schreibt die Regierung. Somit lägen ihr keine
vollständige technische Dokumentation der Anlagezustände vor.
|
Stx564-565.2010.6.1 (1 Seite)
Zur Originalseite im pdf-Format
|
|
Katastrophenplanung
|
Atomunfälle: AKW-Gefährdungsatlas. Eine
Arbeitsgruppe der Deutschen Umweltstiftung hat in mehrwöchiger Kleinarbeit
die Bevölkerungszahlen in den Gefährdungsregionen der aktuell in Betrieb
befindlichen deutschen Atomkraftwerke ermittelt und in einem Gefährdungsatlas
dargestellt. Dabei ergaben sich gefährdete Bevölkerungen zwischen 5,4
Millionen (Gundremmingen) und bis zu 11,8 Millionen (Neckarwestheim). Besonders
gefährdet sind demnach die Menschen um Bremen, die im unmittelbaren
Einzugsbereich von 6 AKWs leben müssen. Der AKW-Gefährdungsatlas kann als
Karte im Format DIN A1 über die Homepage www.deutscheumweltstiftung.de gegen
eine Spende bestellt werden.
|
Stx554-555.2010.1 (1 Seite)
Zur Originalseite im pdf-Format
|
|
Katastrophenplanung
|
Jod-Tabletten endlich verteilt.
Am 17. Oktober 2005 begann in einem Radius von 10 Kilometern um das
Atomkraftwerk Krümmel und um den Forschungsreaktor
des Forschungszentrums GKSS bei Geesthacht die kostenlose Verteilung von
Kaliumjodid-Tabletten der österreichischen Marke „Lannacher
65 mg“. Zuvor war dies vom Kieler Innenministerium bereits für Juni 2005
angekündigt worden, nachdem die Tabletten ursprünglich bereits Ende 2004
ausgegeben werden sollten.
|
Stx452-453.2005.6.1 (1 Seite)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
|
|
Katastrophenplanung
|
Nur Deutschland bläst Nebel.
Vernebelungstaktik für Atomanlagen erhielt Auflagen. Das
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat das
von den Betreibern vorgeschlagene Vernebelungskonzept zum Schutz der
deutschen Atomkraftwerke (AKW) vor Terrorangriffen mit Anforderungen
versehen. Nach dem sogenannten "Tarnkonzept" soll im Falle eines
Angriffs das betroffene AKW mit künstlichem Nebel verhüllt werden, um die
Wahrscheinlichkeit eines gezielten Flugzeugabsturzes auf das Reaktorgebäude
zu vermindern. Beim AKW Grohnde in Niedersachsen
soll das Konzept erprobt werden.
|
Stx450-451.2005.6.1 (1 Seite)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
|
|
Katastrophenplanung
|
Vorrat an Jodtabletten wird ausgetauscht. Der bei den Ländern
vorhandene Bestand an Jodtabletten für den Fall eines Atomunfalls wird in
diesen Tagen erneuert. Das teilte das Bundesum-weltministerium
(BMU) in Berlin mit. Die Tabletten, die bis Ende September 2004 an die Länder
sowie sieben neu eingerichtete Zentrallager im Bundesgebiet ausgeliefert sein
sollen, dienten dem vorsorglichen Schutz der Bevölkerung, heißt es. Grund für
die Ersatzbeschaffung der Jodtabletten seien Empfehlungen der
Weltgesundheitsorganisation und der Strahlenschutzkommission (SSK). In der
Bundesrepublik waren erstmals 1975 Empfehlungen zur Jodblockade für den Fall
eines Atomunfalls ausgesprochen und Jodtabletten von den Bundesländern für
den Katastrophenschutz im 25 Kilometer-Umkreis der
Atomkraftwerke beschafft worden. Diese Tabletten werden jetzt ausgetauscht.
|
Stx420-421.2004.4.1 (1 Seite)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
|
|
Katastrophenplanung
|
Jodtabletten für Amerikaner. Polen als Vorbild. In den Vereinigten
Staaten sollen in großem Umfang Kaliumjodid-Tabletten gelagert und an die
Bevölkerung verteilt werden. Von den Tabletten erhofft man sich eine
vorbeugende Wirkung gegen Schilddrüsenkrebs, mit dem bei der Freisetzung von
radioaktivem Jod gerechnet wird, etwa bei einem Reaktorunfall oder einem
Terrorakt mit radioaktiven Stoffen.
|
Stx398-399.2003.5,6.2 (2 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
|
|
Katastrophenplanung
|
Gutachten zu Flugzeugangriffen auf AKW übergeben. Das
Bundesumweltministerium hat am 30. Januar 2003 Vertretern der Länder
Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein ein
Gutachten der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) zu den
Auswirkungen terroristischer Flugzeugangriffe auf Atomkraftwerke übergeben.
Das Gutachten wurde im Rahmen einer Besprechung über das weitere Vorgehen von
Bund und Ländern überreicht, zu der Staatssekretär Rainer Baake ins
Bundesumweltministerium nach Berlin eingeladen hatte. Bund und Länder sind
sich der Meldung zufolge einig, die Ergebnisse des GRS-Gutachtens, das
abstrakte und theoretische Szenarien zu Flugzeugangriffen auf Atomanlagen
enthalten soll, vertraulich zu behandeln. Damit solle ausgeschlossen werden,
daß diese Informationen von potentiellen Tätern für kriminelle Handlungen
mißbraucht werden können. Mit einem Kommentar von Sebastian Pflugbeil.
|
Stx386-387.2003.8.1 (Kurzmitteilung, 1 Seite)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
|
|
Katastrophenplanung
|
Mangelhafter Katastrophenschutz bei Atomunfällen in Deutschland. Die
Katastrophenschutzplanung für Atomunfälle ist in Deutschland mangelhaft. Das
zeigt am Beispiel des Atomkraftwerks Gundremmingen der Sprecher der Ulmer
Ärzteinitiative Reinhold Thiel. Denn Jod-Tabletten sind nicht für alle da.
|
Stx366-367.2002.5-7.3 (3 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
|
|
Katastrophenplanung
|
Entseuchung von Ackerland. In Zukunft wolle man verstärkt
versuchen, durch den Reaktorunfall von Tschernobyl verseuchte Flächen wieder
zu entgiften, da sie für die Landwirtschaft seiner kleinen GUS-Republik
fehlten. Das erklärte Igor Ralewitsch, Vizechef des
für die Schäden zuständigen weißrussischen Staatskomitees, im April 1993 in
Minsk der Deutschen Presseagentur. Was man sich unter einer solchen
Entseuchung vorzustellen hat, haben Dr. Artur Dressler von der Abteilung
Strahlenhygiene des Paul Scherrer Instituts (PSI) in Villingen (Schweiz) und
Dr. Jakob Oertli vom Institut für
Pflanzenwissenschaften des ETH-Zentrums in Zürich 1992 und 1993 beschrieben.
|
Stx152-153.1993.4.1 (1 Seite)
|
|
Katastrophenplanung
|
Notfallmeldungen: Dosisrichtwerte für die Einleitung von Maßnahmen bei
Atomkatastrophen. Bei Atomkatastrophen werden in der
Strahlenschutzverordnung festgelegte Dosisgrenzwerte nicht angewendet. Wenn
Behörden dazu auffordern im Haus zu bleiben, dann ist die Strahlenbelastung
für eine Woche bereits 167 und für die Schilddrüse bis 278 mal größer, als
der Bevölkerung durch künstliche Radionuklide aus dem
"Normalbetrieb" kerntechnischer Anlagen im ganzen Jahr höchstens
zugemutet wird.
|
Stx98-99.1991.1,2.2 (2 Seiten)
|
|
Katastrophenplanung
|
Wien: Österreich verteilt Kaliumjodid-Tabletten. Nach vergeblichen
Bemühungen der österreichischen Bundesregierung in Wien, die Tschechoslowakei
zu einem unverzüglichen Ausstieg aus der Atomenergie zu bewegen, ist in
Österreich am 1. Februar 1991 mit der Ausgabe von Kaliumjodid-Tabletten an
die Bevölkerung begonnen worden. Die Tabletten sollen die Schilddrüse gegen
Strahlung durch radioaktives Jod weniger anfällig machen.
|
Stx98-99.1991.9,10.2 (2 Seiten)
|
|
Deutschland
|
Zurück zum Anfang
|
|
Deutschland
|
Designierte AKW-Chefin versagte bei
praktischer Prüfung. Vattenfall gibt in Krümmel und
Brunsbüttel auf. Die vom AKW-Betreiber Vattenfall als neue
Betriebsleiterin für das AKW Krümmel an der Elbe
vorgesehene Ulrike Welte ist im Dezember 2010 bei
der praktischen Prüfung durchgefallen. Die 56-jährige Physikerin sollte den
Reaktor in einer Simulation auf dem Übungsleitstand des Atomkraftwerks in 30
bis 60 Minuten in einen sicheren Zustand herunterfahren, was ihr auch nach
zwei Stunden nicht gelungen war. Die grundsätzliche Zuverlässigkeit und
Eignung von Vattenfall zum Betreiben von Atomkraftwerken steht nun in Frage
und Vattenfall will jetzt die Betriebsführung der AKW Krümmel
und Brunsbüttel an den Miteigentümer Eon übergeben.
Das teilten beide Konzerne am 15. Dezember 2010 mit.
|
Stx576-577.2011.6-7.2 (2 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
|
|
Deutschland
|
Atomsicherheit: Die Bundesregierung
verfügt über keine eigenständigen Sicherheitsbewertungen. Die
Sicherheitsbewertung von Kernkraftwerken in Deutschland erfolgt durch die
zuständigen Aufsichtsbehörden der Länder. Dies teilte die Bundesregierung
jetzt in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die
Grünen mit. Als Quellen dienten den Behörden vor allem die
Sicherheitsüberprüfungen, die die Betreiber der Kraftwerke den
Aufsichtsbehörden vorlegen, schreibt die Regierung. Somit lägen ihr keine
vollständige technische Dokumentation der Anlagezustände vor.
|
Stx564-565.2010.6.1 (1 Seite)
Zur Originalseite im pdf-Format
|
|
Deutschland
|
Atomunfälle: AKW-Gefährdungsatlas. Eine
Arbeitsgruppe der Deutschen Umweltstiftung hat in mehrwöchiger Kleinarbeit
die Bevölkerungszahlen in den Gefährdungsregionen der aktuell in Betrieb
befindlichen deutschen Atomkraftwerke ermittelt und in einem Gefährdungsatlas
dargestellt. Dabei ergaben sich gefährdete Bevölkerungen zwischen 5,4
Millionen (Gundremmingen) und bis zu 11,8 Millionen (Neckarwestheim).
Besonders gefährdet sind demnach die Menschen um Bremen, die im unmittelbaren
Einzugsbereich von 6 AKWs leben müssen. Der AKW-Gefährdungsatlas kann als
Karte im Format DIN A1 über die Homepage www.deutscheumweltstiftung.de gegen
eine Spende bestellt werden.
|
Stx554-555.2010.1 (1 Seite)
Zur Originalseite im pdf-Format
|
|
Deutschland
|
Personen: Die Gesichter des
Störfalls. Entlassung und Rücktritte bei Vattenfall. Wie die Tagesmedien
ausführlich berichteten, war es in den vom schwedischen Stromkonzern
Vattenfall betriebenen deutschen Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel seit dem 28. Juni 2007 zu einer Pannenserie mit
Bränden und weiteren Unregelmäßigkeiten gekommen. Zwei Wochen später stellte
das Bundesumweltministerium Fehlverhalten des Personals fest und die
schleswig-holsteinische Atomaufsicht warf Vattenfall Inkompetenz und
Täuschung von Behörden und Öffentlichkeit vor. Am 13. Juli schließlich wurde
die Polizei mit einem Durchsuchungsbeschluß in den Büroräumen des AKW Krümmel vorstellig, um die Namen des beteiligten
Personals zu ermitteln, die Vattenfall zuvor nicht nennen wollte. Vattenfall
räumte nun – nach zwei Wochen – Bedienungs- und Kommunikationsfehler ein und
entließ am 16. Juli 2007 Bruno Thomauske, den Chef
der deutschen Atomsparte. Gleichzeitig trat auch der PR-Chef und
Pressesprecher Johannes Altmeppen von seiner Funktion zurück. Schließlich
trat am 18. Juli auch der Chef von Vattenfall Europe, Klaus Rauscher, zurück
und der Chef des schwedischen Mutterkonzerns, Lars Göran Josefsson,
versprach einen „Neuanfang“ und „größtmögliche Offenheit“.
|
Stx494-495.2007.11-12.2 (2 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
|
|
Deutschland
|
Deutsche Atomkraftwerke haben
schwere Sicherheitsdefizite.Deutsche
Atomkraftwerke schneiden im internationalen Vergleich schlecht ab. Gefährliche
Fehlkonstruktion in deutschen Atomkraftwerken. Brände können zum Super-GAU
führen. Brunsbüttel-Mängelliste dokumentiert gefährliche Kungelei von
Atomindustrie, Gutachterorganisationen und Aufsichtsbehörde in
Schleswig-Holstein. Die Ärzteorganisation IPPNW widerspricht Ansichten wie
der des bayerischen Wirtschaftsministers Erwin Huber (CSU), die deutschen
Atomreaktoren seien „die sichersten Kernkraftwerke der Welt“ (Bayern2Radio
vom 16. Juli 2007). Die Ärzteorganisation verweist auf einen bereits 1997 von
der OECD veröffentlichten internationalen Vergleich von Atomkraftwerken, eine
Art „Pisa-Studie für Kernkraftwerke“. Demnach ist bei deutschen
Atomkraftwerken die Gefahr extrem hoch, daß es bei einer Kernschmelze zu
massiven Freisetzungen von Radioaktivität kommt. Der OECD-Vergleich ergab,
daß in dem deutschen Referenz-Atomkraftwerk Biblis B die bei einer
Kernschmelze zu erwartende Wasserstoffkonzentration im Sicherheitsbehälter
mit 19 Prozent weitaus größer ist als in ausländischen Referenz-Anlagen (mit
10 bis 15 Prozent).
|
Stx494-495.2007.9-11.3 (3 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
|
|
Deutschland
|
Nur Deutschland bläst Nebel.
Vernebelungstaktik für Atomanlagen erhielt Auflagen. Das Bundesministerium
für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat das von den
Betreibern vorgeschlagene Vernebelungskonzept zum Schutz der deutschen
Atomkraftwerke (AKW) vor Terrorangriffen mit Anforderungen versehen. Nach dem
sogenannten "Tarnkonzept" soll im Falle eines Angriffs das
betroffene AKW mit künstlichem Nebel verhüllt werden, um die
Wahrscheinlichkeit eines gezielten Flugzeugabsturzes auf das Reaktorgebäude
zu vermindern. Beim AKW Grohnde in Niedersachsen
soll das Konzept erprobt werden.
|
Stx450-451.2005.6.1 (1 Seite)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
|
|
Deutschland
|
Leiharbeit: Atomopfer Michael Weber gestorben. Der Initiator des
Vereins Atomopfer e.V., Michael Weber, ist am 17. September 2003 nach langer,
schwerer Krankheit gestorben. Er starb an den Folgen eines Arbeitsunfalls,
den er 1971 als 19-jähriger bei einem Ferienjob als Leiharbeiter in der
Uranfabrik RBG-Siemens in Hanau erlitten hatte. Einen Prozess
gegen Siemens konnte Weber aus finanziellen Gründen nicht zu Ende führen.
|
Stx404-405.2003.8.1 (1 Seite)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
|
|
Deutschland
|
Kernbrennstoff-Kügelchen: Staatsanwaltschaft bestätigt
Kernbrennstoffunde in Hanauer Wohngebiet. Die Hanauer Staatsanwaltschaft
konstatiert einen Störfall mit radioaktiven Freisetzungen, die aber den Zaun
der Nuklearanlage nur in einem Ausmaß überflogen hätten, der für die
Wohnbevölkerung im Vergleich zur natürlichen und sonstigen
zivilisatorischen Strahlenbelastung keine Gesundheitsgefährdung
befürchten lasse. Deshalb stellte sie im am 20. Juni 2002 ihr
Ermittlungsverfahren wegen radioaktiver Kügelchen, die im Hanauer Stadtteil
Wolfgang gefunden worden waren ein. Zuvor hatte am 8. Juni 2002 der Leiter
der hessischen Atomaufsicht, Dr. Helge Schier, auf einer Veranstaltung der
Ärzteorganisation IPPNW eingestanden, daß es sich bei den
kernbrennstoffhaltigen Kügelchen doch nicht, wie von seinem Umweltminister
Wilhelm Dietzel (CDU) behauptet, um "harmlosen Wurmkot" handelt.
Auf direktes Befragen gab der Beamte vor den anwesenden Hanauer Bürgern auch
erstmals zu, daß es im Januar 1987 ein Ereignis mit Freisetzung von
Radioaktivität in der Hanauer Anlage gegeben habe. Die RWE-Tochter Hobeg produzierte in Hanau bis 1988 die
Brennelemente-Füllung für den sogenannten Kugelhaufen-Reaktor THR.
|
Stx372-373.2002.1-3.3 (3 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
|
|
Deutschland
|
Die Kontaminationen mit Kernbrennstoffen bei Geesthacht und Hanau: Das
Karlsruher Institut für Transurane mißt 10.000 mal schlechter als andere
Institute und das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie erzählt etwas
über den Inhalt von Regenwurmdärmen. Eine Stellungnahme zu den
Untersuchungsberichten des Instituts für Transurane (Karlsruhe) vom 3. Juni
2002 für das Landeskriminalamt (LKA) Schleswig-Holstein und des Hessischen
Landesamtes für Umwelt und Geologie zu Hanau vom 7. Mai 2001. Von Dr. Helga
Dieckmann und Prof. Dr. Inge Schmitz-Feuerhake.
|
Stx372-373.2002.3-7.5 (5 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
|
|
Deutschland
|
Dokumentation: Entwicklung der Bewertungsbasis für PAC-,
ICF-Kernbrennstoffkügelchen. Die Entwicklung der Bewertungsbasis für
PAC-, ICF-Kernbrennstoffkügelchen durch die Arbeitsgemeinschaft Physikalische
Analytik und Meßtechnik (ARGE PhAM) von 1996 bis
Mai 2002 dokumentiert Strahlentelex in dieser Ausgabe. (PAC = Plutonium,
Americium, Curium; ICF = Inertial Confinement Fusion). Fazit: Die großflächige Verbreitung
der aufgefundenen Kügelchen und Bruchstücke (sowohl in der Elbgeest als auch
in Hanau) kann nach Meinung von mehreren Wissenschaftlern aus Gießen und
Marburg ihre Ursache ausschließlich in einem Brand, einer Verpuffung oder
Explosion haben – eine andere Erklärung sei abwegig. Gegenteilige
Behauptungen des Öko-Institutes, daß in Hanau im Januar 1987 kein Vorgang
einer Freisetzung stattgefunden habe, sei nie auf den Prüfstand gestellt
worden. Es wäre einfach zu belegen, daß diesem Institut falsche Unterlagen
zum ursächlichen Unfallmaterial vorlagen. Von einer falschen
Materialdeklaration gingen u.a. Helin (Euratom Brüssel) in Verlautbarungen vom März 87 aus sowie
der TÜV Bayern im Gutachten von 1992.
|
Stx370-371.2002.3-5.3 (3 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
|
|
Deutschland
|
Kinder-Leukämien: Plutonium in Wohngebieten von Hanau und an der Elbe.
Atomskandal wurde jahrelang vertuscht. Auch Grüne Entscheidungsträger
ignorieren die Fakten. "Mitten in einem Wohngebiet im hessischen
Hanau sind bei Bodenproben radioaktive Partikel gefunden worden. Es handelt
sich um millimetergroße Kügelchen. Sie enthalten unter anderem giftiges
Plutonium und angereichertes Uran. Auch wenn die ermittelnde
Staatsanwaltschaft bisher nicht von einer akuten Gesundheitsgefahr ausgeht,
wirft der Fund eine Reihe von Fragen auf. Vor allem die, woher das Material
kommt. Merkwürdig auch, daß ähnliche Partikel in Schleswig-Holstein gefunden
wurden. Und genau so ähnlich wie die Funde waren auch die Mauern des
Schweigens - in Hanau wie in Kiel." Das verkündete der Südwestrundfunk
in Mainz am 6. Mai 2002 in dem ARD-Politikmagazin REPORT. Wissenschaftler der
Arbeitsgemeinschaft Physikalische Analytik und Meßtechnik (ARGE PhAM) hatten in einer am selben Tag veröffentlichten
Studie im Auftrag der deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die
Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) das Vorkommen von sogenannten
PAC-Kernbrennstoff-Kügelchen im Nahbereich der Geesthachter Atomanlagen
(Elbmarsch und -geest) erneut bestätigt. Die Gutachter befassen sich mit der
Kernbrennstoffproblematik um die Geesthachter Atomanlagen. Strahlentelex
hatte bereits mehrfach berichtet. Massenspektrometrische
Untersuchungen von Professor Dr. Bruno K. Meyer am 1. Physikalischen Institut
der Universität Gießen belegen nun die Kontamination des Bodens im Nahbereich
der Geesthachter Atomanlagen mit pac-Kernbrennstoffpartikeln. In den Partikeln wurden
Plutoniumisotope (Transurane) nachgewiesen. Die in Gießen untersuchten
Partikel waren aus von dem Kieler Privatdozenten Dr. A. F. G. Stevenson
eigenhändig gewonnenen Bodenproben separiert worden. Stevenson ist
habilitierter Strahlenbiologe und wissenschaftlicher Geschäftsführer der
schleswig-holsteinischen Leukämiekommission.
|
Stx370-371.2002.1-3.3 (3 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
|
|
Deutschland
|
Atomwirtschaft: Siedewasserreaktoren sind besonders verwundbar bei
terroristischen Angriffen. Das Betriebsrisiko und die
Genehmigungsfähigkeit der 6 deutschen Siedewasserreaktoren (SWR)
betrachtet der Münchner Diplom-Physiker Reiner Szepan
unter dem aktuellen Aspekt (terroristischer) Einwirkungen von Außen (EVA).
Dabei bezieht er sich auf das Kerntechnische Regelwerk (KTA), das dem
Atomgesetz zufolge dem Stand von Wissenschaft und Technik entsprechen soll. Szepan stellt bisher unbekannte Katastrophenszenarien dar
und bezweifelt, daß die geübte Praxis und das neue Atomgesetz mit dem
Grundgesetz vereinbar sind.
|
Stx366-367.2002.3-5.3 (3 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
|
|
Deutschland
|
Atomterror: Eine Schnellabschaltung der Atomkraftwerke reicht nicht aus.
Das Problem liegt bei den Siedewasserreaktoren. Eine Schnellabschaltung
der Atomkraftwerke reicht bei einem gezielten Terrorangriff mit einem großen
Verkehrsflugzeug wahrscheinlich nicht aus, um eine Katastrophe zu verhindern.
Das geht aus einer ersten Stellungnahme der Reaktorsicherheitskommission
(RSK) des Bundesumweltministers hervor, die am 16. Oktober 2001
veröffentlicht wurde. Unklar ist demnach, ob ein Verkehrsflugzeug die
Schutzhülle der Reaktoren durchschlagen würde. Nach den Hoffnungen der RSK-Mitglieder
könnten zwar neuere Atomkraftwerke die mechanischen Belastungen auffangen, ob
aber die Stromleitungen und Kühlsysteme einen Kerosinbrand überstehen können,
bleibe ungewiß. Zudem könnten durch die Erschütterungen Rohrleitungen
beschädigt werden. Damit drohten eine Kernschmelze und Freisetzung von
radioaktiven Stoffen. Der Münchner Diplomphysiker Reiner Szepan
weist zudem darauf hin, daß nicht die Castoren eines ungeschützten
Zwischenlagers oder die Reaktorgebäude der Druckwasserreaktoren das zentrale
Sicherheitsproblem beim Absturz eines betankten Flugzeuges seien, sondern die
prinzipielle Bauart der Siedewasserreaktoren, deren Unfallverhalten trotz
einer neuen, jedoch geheimen und unvollständigen Expertise des Technischen
Überwachungsvereins (TÜV) Süddeutschland nie richtig untersucht worden sei.
|
Stx356-357.2001.5,6.2 (2 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
|
|
Deutschland
|
Elbmarsch-Leukämien: Schleswig-Holsteins Energie-Staatssekretär Voigt
sieht "keinen Grund für Evakuierungsmaßnahmen" beim AKW Krümmel und der GKSS. Der Streit um PAC-Kernbrennstoff in
Elbmarsch und Elbgeest hält an. Vorwurf der Verfälschung von Meßdaten an
Staatssekretär. Kernfusion mit Minibomben beforscht. "Berichte
widerlegen Gutachter Gabriel: Kein Kernbrennstoff in der Elbmarsch",
überschrieb Pressesprecher Herbert Schnelle im Kieler Ministerium für
Finanzen und Energie eine Pressemeldung vom 15. Juni 2001. Sein
Energiestaatssekretär Wilfried Voigt (Grüne) habe die Ergebnisse von fünf
Untersuchungen vorliegen, die alle zum selben Resultat kämen: "Es gibt
keine Anzeichen einer Verschmutzung mit Kernbrennstoffen im Umkreis der
kerntechnischen Anlagen in der Elbmarsch."
Gegen Voigts Unterstellungen wehrt sich ARGE PhAM-Projektleiter
Gabriel vehement und verlangt "eine klare Antwort auf die Frage, ob am
12. September 1986 aus der Geest ein nuklearer Unfall an die
Barschel-Administration in Kiel gemeldet und der Öffentlichkeit verschwiegen
worden ist".
PAC-Kernbrennstoff entstammt Fachleuten zufolge einer Entwicklungslinie
der 70er und 80er Jahre von sogenanntem Sphere-Pac-Nuklearbrennstoff, der in fortgeschrittenen Brut- und
Hybridreaktoren (kombinierte Fusions- und Spaltreaktoren) eingesetzt werden
sollte. Wie jetzt erneut bekannt wurde, beschäftigte man sich in
Schleswig-Holstein am sogenannten "Institut für Naturwissenschaftlich-Technische
Trendanalysen" (INT) mit den "Möglichkeiten und Grenzen der
Implosion von Kernspaltungsmaterial", so der Titel einer Studie des INT
aus dem Jahre 1975. Das INT ist ein Institut der von der Industrie getragenen
Fraunhofer-Gesellschaft und Ableger des Instituts für Reine und Angewandte
Kernphysik in Kiel, des universitären Standbeins von GKSS-Gründer Erich Bagge. Zunächst war es in Stohl an der Ostsee, nicht weit
von Kiel, und ab Anfang der 80er Jahre in Euskirchen in der Eifel, auf halber
Höhe zwischen Jülich und Bonn angesiedelt.
|
Stx348-349.2001.2-4.3 (3 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
|
|
Deutschland
|
Siemens - Hanau: Keine Entschädigung für Atomopfer. Atomopfer Michael
Weber scheitert bei seiner 3 Millionen-Klage gegen den Siemenskonzern an den
hohen Prozeßkosten. Notgedrungen mußte Michael Weber am 8. März 2001 das
Kostenübernahmeangebot von Siemens annehmen und im Gegenzug die Klage
zurückziehen. Der Vorsitzende Richter des Oberlandesgerichts Nürnberg-Fürth
sah es zwar als erwiesen an, daß Weber an den Folgen seiner Tätigkeit im
Reaktorbrennelemente-Werk (RBG) Hanau aufgrund der Strahlenbelastung erkrankt
ist, konnte aber in dieser Situation dem Kläger auch nur zu der Annahme des
Kostenübernahmeangebots von Siemens bei Rückzug der Klage raten. Da die 3
Millionen-Klage in der ersten Instanz abgewiesen worden war (Strahlentelex
hatte in der Ausgabe 326-327 vom 3.8.2000 berichtet) und Weber aus
Kostengründen nur noch mit einer geringen Forderung in die zweiten Instanz
gehen konnte, hätte er selbst bei einem Sieg fast die gesamten Kosten der
ersten Instanz zahlen müssen. Kontakt: Selbsthilfe-Initiative für Atomopfer,
Email: info@atomopfer.de, Internet: http://www.atomopfer.de
|
Stx342-343.2001.7.1 (1 Seite)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
|
|
Deutschland
|
Hanau: Oberlandesgericht konstatiert grob nachlässiges Handeln des
hessischen Umweltministeriums bei der Aufklärung eines nuklearen Unfalls in Hanau.
Unfall in Hanauer Atomfabrik vom Januar 1987 wurde von der Atomaufsicht
verschwiegen. In einem im Auftrage des hessischen Umweltministeriums
erstellten Gutachten hatten Wissenschaftler der Arbeitsgemeinschaft
Physikalische Analytik und Meßtechnik (ARGE-PhAM),
Weinheim, 1993 Hinweise auf einen verschwiegenen Nuklearunfall in den Hanauer
Atomfabriken vom Januar 1987 dokumentiert. Sie fanden bei dort Beschäftigten
inkorporiertes Americium 242m in einer Größenordnung, die es in zivilen
Nuklearzusammenhängen sonst nicht gibt. Das Ministerium fühlte sich daraufhin
in seiner Zuständigkeit betroffen, zog den Untersuchungsauftrag zurück und
verweigerte mit der Begründung der "Schlechterfüllung" die
Honorarzahlung. Dagegen klagte mit Erfolg der Projektleiter der
Arbeitsgemeinschaft, Diplom-Ingenieur Heinz Werner Gabriel. In einem
inzwischen rechtskräftigen Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main
vom 21. Juni 2000 (9 U 139/99) werfen die Richter dem hessischen
Umweltministerium grob nachlässiges Handeln vor, weil es seit Ende 1992
nichts veranlaßt habe, um die Umstände des Unfalls zu ermitteln.
|
Stx334-335.2000.5.1 (1 Seite)
|
|
Deutschland
|
Klage gegen Siemens abgewiesen. Skandalöse Verhältnisse bei der Firma
Reaktor-brennelementegesellschaft in Hanau beklagt.
Die Klage des nach seinen Angaben radioaktiv verstrahlten ehemaligen
Siemens-Arbeiters Michael Weber gegen den Konzern ist vom Landgericht
Nürnberg am 26. Juli 2000 ohne weitere Beweisaufnahme aus formalen Gründen
abgewiesen worden. Der an Lungenfibrose erkrankte
Weber hatte von dem Unternehmen Schadensersatz und Schmerzensgeld in
Millionenhöhe verlangt. Die Schmerzensgeldforderung sei verjährt, begründete
die 12. Zivilkammer, und die Forderung nach Schadensersatz wurde abgewiesen,
weil die Berufsgenossenschaft die Lungenfibrose als
Berufskrankheit anerkannt hatte und Weber eine Rente zahlt. Das Gericht
prüfte nicht, ob der Strahlenunfall tatsächlich stattgefunden hatte, erkannte
jedoch "eine gewisse Wahrscheinlichkeit für den Unfall" und nannte
als Indiz den Nachweis von Radionukliden an einer kontaminierten Schuhbürste
noch Jahre danach. Siemens bestreitet das. Webers Anwalt Baumann erklärte,
bei ihm hätten sich nach der Medienberichterstattung über den Prozeß
zahlreiche ehemalige Mitarbeiter der Firma Siemens beziehungsweise ihrer
Tochterunternehmen RBG/RBU, Alkem/Nukem und KWU in Verbindung gesetzt, um über die
damaligen Arbeitsverhältnisse zu berichten. Sie hätten darüber geklagt, daß
die gesetzlichen Vorschriften regelmäßig übertreten worden seien und daß
wegen der hohen Radioaktivitätsbelastung in den 70er und 80er Jahren heute
sehr viele ehemalige Arbeitskollegen an Nierenkrebs, Schilddrüsenkrebs,
Lymphomen etc. erkrankt seien.
|
Stx326-327.2000.4,5.2 (2 Seiten)
|
|
Deutschland
|
In der Industrie ist der Mensch häufiger Ursache eines Strahlenunfalls
als technisches Versagen. Strahlenquellen, ob im medizinischen Bereich
oder in der Industrie, führen immer wieder zu sogenannten
"meldepflichtigen Vorkommnissen". Gemeint sind Unfälle mit zum Teil
grenzwertüberschreitender Strahlenbelastung. In der Bundesrepublik
Deutschland sind nach Angaben der Zeitschrift StrahlenschutzPraxis
(4/98) zwischen 1991 und 1997 insgesamt 490 Vorkommnisse beim Umgang mit
radioaktiven Stoffen den zuständigen Behörden gemeldet worden.
|
Stx290-291.1999.4.1 (1 Seite)
|
|
Deutschland
|
Folgen eines Atomunfalls in Deutschland. Aus Angst vor einem
Akzeptanzverlust der Atomenergienutzung unterbleiben vorbeugende Maßnahmen.
Ausgabe von Jodtabletten und Verhaltenstraining für die deutsche Bevölkerung
gefordert. "Was wäre, wenn ..." Eine hypothetische Frage, auf
die es nur eine hypothetische Antwort geben kann. Doch nach dem Beinahe-GAU
1979 in Harrisburg, dem Super-GAU in Tschernobyl
und den Vorfällen in Biblis 1987, bei denen wir um Haaresbreite einer
Katastrophe entgangen sind, ist ein nicht beherrschbarer Störfall auch in
einem deutschen Atomkraftwerk nicht länger ein hypothetisches Ereignis, das
"nach dem Stand von Wissenschaft und Technik praktisch ausgeschlossen
ist", und nicht länger ein Schadensfall mit einer
Eintrittswahrscheinlichkeit jenseits "der praktischen Vernunft",
wie das Bundesverfassungsgericht 1978 im Kalckar-Urteil
das Restrisiko definierte. Wir können deshalb ganz konkret fragen: Was wird
sein, wenn im dichtbesiedelten Westeuropa ein Atomkraftwerk außer Kontrolle
gerät, wobei man unterstellen darf, daß dieses Ereignis schon morgen
eintreten kann. Der Arzt und Biochemiker Dr.med. Roland Scholz, Professor am
Institut für Physiologische Chemie, Physikalische Biochemie und Zellbiologie
der Universität München, stellte die im Strahlentelex leicht gekürzt
dokumentierten Betrachtungen auf dem Internationalen Tschernobyl-Kongreß im
April 1996 in der Humboldt-Universität zu Berlin an.
|
Stx232-233.1996.1-4,9-12.8 (8 Seiten)
|
|
Deutschland
|
Edelgasfreisetzungen im Kernkraftwerk Brokdorf aufgrund defekter
Brennstabhüllen. 25 der insgesamt 193 Brennelemente wiesen defekte
Hüllrohre auf. Das erklärte ein Sprecher des Energieministeriums von
Schleswig-Holstein am 27. Juli 1995.
|
Stx208-209.1995.10.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
|
|
Deutschland
|
Ulm: WHO-Collaborating Center für
Strahlenunfälle. Zum "Collaborating Center
in Radiation Emergency Medical Preparedness and Assistance" der Weltgesundheitsorganisation
(WHO) ist 1992 die von Prof. Dr. Dr.h.c. Theodor M.
Fliedner geleitete Abteilung Klinische Physiologie und Arbeits- und
Sozialmedizin der Universität Ulm ernannt worden.
|
Stx148-149.1993.8.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
|
|
Grönland
|
Zurück zum Anfang
|
|
Grönland
|
Entschädigungen 27 Jahre nach Atombomber-Absturz. Mehr als 27 Jahre
nach dem Absturz eines US-Atombombers auf Grönland will Dänemarks Regierung die
Opfer der dadurch verursachten Plutoniumverseuchung entschädigen. Wie im
Januar 1995 in Kopenhagen bekannt wurde, wird dazu ein Expertengremium
zusammengestellt.
|
Stx194-195.1995.7.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
|
|
Großbritannien
|
Zurück zum Anfang
|
|
Großbritannien
|
Windscale/Sellafield: Irische
See am stärksten radioaktiv verseuchtes Gewässer. Im Oktober 1957 geschah
in der britischen Atomkraftanlage Windscale, die
heute Sellafield heißt, der wohl folgenschwerste Unfall
bis zur Reaktorkatastrophe im sowjetischen Tschernobyl 1986. Zur Jahreswende
1987/88 wurden nach Ablauf von 30 Jahren der Öffentlichkeit Auszüge aus Akten
zugänglich gemacht, die die Täuschung der Öffentlichkeit über das Ausmaß der
Katastrophe durch die damalige konservative Regierung unter Harold Macmillan
dokumentieren. Seit Inbetriebnahme von Sellafield/Windscale im Jahre 1950 geschahen dort mehr als 300
Zwischenfälle. Die benachbarte Irische See muß nach dem Bericht eines
Ausschusses des britischen Unterhauses zu den am stärksten radioaktiv
verseuchten Gewässern der Welt gezählt werden.
|
Stx25.1988.1,5.2 + Stx26.1988.5.1 (3 Seiten)
|
|
Japan
|
Zurück zum Anfang
|
|
Japan
|
Monju / Japan: Videofilm vom Natriumunfall im
AKW Monju aufgetaucht. Die lange geheim
gehaltene erste Filmaufnahme vom Unfallort von Monju
in Japan vom 9. Dezember 1995 ist jetzt, 12 Jahre später, bei YouTube
aufgetaucht:
http://jp.youtube.com/watch?v=Wm3yuygUXQ0
Der natriumgekühlte Reaktor Monju mit Mischoxid-Brennelementen (MOX) in Tsuruga in der Präfektur Fukui ist Japans einziger
Schneller Brüter. Er wurde 1994 in Betrieb genommen und nach einem
Natrium-Austritt am 8. Dezember 1995 wieder außer Betrieb gesetzt. Als
Alkalimetall reagierte das Natrium heftig und unter starker Wärmeentwicklung
mit Sauerstoff und Luftfeuchtigkeit, so daß aus Stahl gefertigte Anlagenteile
schmolzen. Die halbstaatliche Betreibergesellschaft Power Reactor
and Nuclear Fuel
Development Corporation (PNC, heute: Japan Nuclear
Cycle Development Institute), versuchte das Ausmaß des Zwischenfalls zu
vertuschen, unter anderem indem sie falsche Berichte veröffentlichte, ein
nach dem Unfall aufgenommenes Video veränderte und die Angestellten zum
Schweigen über das jetzt wieder aufgetauchte erste Video verpflichtete. Die
Wiederinbetriebnahme der Anlage ist für dieses Jahr, 2008, vorgesehen.
|
Stx506-507.2008.6-7.2 (2 Seiten)
Zu
den Originalseiten im pdf-Format
|
|
Japan
|
Erdbeben direkt unter Japans Atomkraftwerken. Größter
Atomkraftwerkskomplex der Welt steht auf einer geologischen Verwerfung. Ein starkes Erdbeben am 15. Juli 2007 in unmittelbarer
Nähe des größten Atomkraftwerkskomplexes der Welt hat Japans Atomprogramm
erschüttert. Am dritten Tag, nach dem Beben mußten der
Kernkraftwerksbetreiber Tokyo Electric Power
(Tepco) und das für die Atomaufsicht zuständige Ministerium für Wirtschaft,
Handel und Industrie (Meti) eingestehen, daß das
AKW Kashiwazaki Kariwa
entgegen bisherigen Beteuerungen wahrscheinlich direkt auf der Verwerfung
steht, die mit dem Zentrum neun Kilometer vom Kraftwerk entfernt ein Beben
der Stärke 6,8 auf der Richter-Skala ausgelöst hatte.
|
Stx494-495.2007.12.1 (1 Seite)
Zur
Originalseite im pdf-Format
|
|
Japan
|
Befragung der Anwohner von Tokaimura. Das
japanische Citizens' Nuclear
Information Center (CNIC) in Tokyo hat jetzt die englische Übersetzung einer
Feldstudie unter den Anwohnern der Brennelementefabrik für Schnelle Brüter
von Tokaimura in Japan veröffentlicht. Dort hatte
sich, wie seinerzeit berichtet, am 30. September 1999 ein Kritikalitätsunfall
ereignet. Die Studie beruht auf Befragungen der Anwohner. Demnach klagen 35
Prozent der an der Untersuchung Teilnehmenden, die in einem Umkreis von 2
Kilometern um die Anlage leben, über gesundheitliche Symptome. Die Anwohner
sorgen sich über künftige Strahlenfolgen des Unfalls. Die mangelnde
Information während und nach dem Unfall förderte Angst und Unzufriedenheit.
Über zwei Drittel der Anwohner zeigte sich zwar kritisch gegenüber der
Atomenergie, jedoch sah mehr als die Hälfte die Zukunft der Stadt in einer
"Koexistenz mit der Nuklearindustrie". 60 Prozent waren der
Ansicht, daß die Standortplanungen von Nuklearanlagen durch Referenden
entschieden werden sollten. Der Report ist auf der website
von CNIC einsehbar: http://www.cnic.or.jp
|
Stx350-351.2001.12.1 (1 Seite)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
|
|
Japan
|
Lizenz für Tokaimura entzogen. Ein halbes
Jahr nach dem schwersten Unfall in der japanischen Atomgeschichte wird dem
Betreiber der Unglücksanlage in Tokaimura endgültig
die Lizenz entzogen. In der Uranverarbeitungsanlage der zum
Sumitomo-Metal-Konzern gehörenden Firma JCO waren im September 1999 bei einer
unkontrollierten atomaren Kettenreaktion nach offiziellen Angaben 439
Menschen radioaktiv verstrahlt worden.
|
Stx318-319.2000.6.1 (1 Seite)
|
|
Japan
|
Tokaimura: Die Rettungskräfte erlitten
hohe Strahlendosen. Der Unfall in der japanischen Brennelementefabrik von
Tokaimura im September 1999 zählt nach denen von
Harrisburg (1979 in den USA) und Tschernobyl (1986 in der damaligen
Sowjetrepublik Ukraine) zu den drei stärksten von mittlerweile weltweit 59 solchen
Unfällen.
|
Stx308-309.1999.3.1 (1 Seite)
|
|
Japan
|
Strahlung nach Atomunfall sprunghaft angestiegen. Japanische
Meteorologen haben Mitte März 1997 einen sprunghaften Anstieg von
Radioaktivität gemessen, den sie auf das Feuer in der Wiederaufarbeitungsanlage
in Tokaimura eine Woche zuvor zurückführen.
|
Stx248-249.1997.12 (Kurzmeldung, 1 Seite)
|
|
Norwegen
|
Zurück zum Anfang
|
|
Norwegen
|
Norwegisches Meer: Fischfang auf 600 bis 700 Jahre gefährdet.
Russische Experten halten eine radioaktive Verseuchung größeren Ausmaßes
durch das 1989 gesunkene sowjetische Atom-U-Boot "Komsomolez"
im Norwegischen Meer für möglich.
|
Stx178-179.1994.6.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
|
|
Rußland, UdSSR
|
Zurück zum Anfang
|
|
GUS/Sowjetunion
|
Atomunfälle im Ural: 50 Jahre Kyshtym. Von Sebastian Pflugbeil. Nicht nur der erste
schwere Atomunfall in der Geschichte der Kernenergienutzung (im Januar 1949
in Chelyabinsk-40), auch der bisher schwerste Unfall fand am Rande des Urals
statt. Am 29. September 1957 explodierte in Kyshtym
ein Lagerbehälter, in dem hochradioaktive Abfälle aus dem Kontext der
Plutoniumgewinnung für die russischen Atombomben eingeschlossen waren. Die
radioaktiven Substanzen wurden etwa einen Kilometer in die Höhe geschleudert
und verteilten sich dann in einem Gebiet von einigen 10 Kilometern Breite und
einigen Hundert Kilometern Länge in Richtung Nord-Ost zwischen Jekaterinenburg und Tscheljabinsk. Die freigesetzte
Gesamtaktivität wird auf 780 Billiarden (780.000.000.000. 000.000) Becquerel
geschätzt, wahrscheinlich mehr, als durch die Katastrophe von Tschernobyl in
die Umwelt geriet. Folgende Aspekte der Katastrophe von Kyshtym
erscheinen bemerkenswert: Die Katastrophe wurde erfolgreich über Jahrzehnte
verheimlicht. Im Bereich der Entwicklung der russischen Atombombe wurden
viele Häftlinge eingesetzt, darunter etliche Wissenschaftler. Andere
Wissenschaftler arbeiteten als Freie dort, lebten aber tatsächlich in
hermetisch abgeriegelten Städten ohne jeden Kontakt zur Außenwelt. Geteilt in
die offizielle und die streng geheimzuhaltende Wissenschaft erfolgte auch die
Untersuchung der Folgen von Kyshtym.
|
Stx498-499.2007.6-7.2 (2 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
|
|
GUS/Sowjetunion
|
Die erste Atomkatastrophe. Von
Sebastian Pflugbeil gelesen in „The Unknown Stalin“
der Zwillingsbrüder Zhores and
Roy Medwedjev. Die Beschreibung der ersten
russischen Atomkatastrophe vor 58 Jahren kommt in der internationalen
Literatur über die Geschichte der Atomwaffen und Kernenergienutzung bisher
nicht vor. Der Autor des hier referierten Berichtes, Zhores
Medwedjew, Biochemiker und Historiker, wurde durch die Aufdeckung der
schrecklichen Katastrophe in Kyshtym 1958 bekannt.
In einer Art forensischer Biologie fielen ihm zahlreiche Publikationen auf,
in denen gehäuft über genetische Veränderungen an verschiedenen Pflanzen und
Tieren berichtet wurde, ohne anzugeben, worauf diese Veränderungen wohl
zurückgehen könnten. Er rekonstruierte dann minutiös, wo genau diese Pflanzen
und diese Tiere gemeinsam vorkommen – das war in der Umgebung von Kyshtym auf der Ostseite des Urals. Er stach damit quasi
in ein Hornissennest und mußte 1973 ins Exil gehen. Er lebt seither in
London. Dieser Bericht beruht auf Informationen aus dem Buch über den
„unbekannten Stalin“.
|
Stx490-491.2007.6-8.3 (3 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
|
|
Rußland
|
Tomsk: Irreführende Informationen über 200 Quadratkilometer
verstrahltes Land. Am 6. April 1993 ereignete sich in der westsibirischen
Plutoniumfabrik Tomsk-7 ein schwerer Atomunfall, nur 27 Kilometer von der
Großstadt Tomsk entfernt.
|
Stx152-153.1993.3.1 (1 Seite)
|
|
UdSSR
|
450.000 Strahlenopfer im Ural. Etwa 450.000 Menschen sind seit 1949
infolge von Unfällen und technischen Mängeln in der Plutoniumanlage Majak im Ural erhöhter radioaktiver Belastungen
ausgesetzt. Das wurde im Januar 1993 in Moskau bekannt, nachdem die russische
Regierung ein Programm zur Sanierung der radioaktiv verseuchten Gebiete im
Ural beschlossen hatte.
|
Stx146-147.1993.4.1 (1 Seite)
|
|
Rußland
|
St. Petersburg: Keine Entwarnung. Am 26. April 1992 jährte sich der
Reaktorunfall von Tschernobyl zum sechsten Mal. Am 24. März 1992 erinnert uns
die Störfallmeldung aus Sosnowyj Bor, westlich von
St. Petersburg, daß ein ähnliches Unglück jederzeit
neu über uns kommen kann. Kommentar.
|
Stx126-127.1992.1.1 (1 Seite)
|
|
UdSSR
|
Leningrad: Moskau bestätigt 1990 erstmals Atomunglück von 1975. Die
finnische Strahlenschutzbehörde hat Mitte Juni 1990 erstmals die offizielle
Bestätigung aus der Sowjetunion erhalten, daß 1975 bei einem Unglück in einem
Leningrader Atomkraftwerk große Mengen radioaktiver Stoffe freigesetzt
wurden. Das hatte seinerzeit noch in 2000 Kilometern Entfernung erhöhten
radioaktiven Niederschlag zur Folge.
|
Stx86-87.1990.8.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
|
|
Ukraine
|
Tschernobyl-Unglück bereits 1982. Bereits 1982 war es im
Reaktorblock I des Tschernobyl-Kraftwerkes zu einem Unfall mit Radioaktivitätsfreisetzungen
in die Umwelt gekommen. Das berichtete Prof. P. Litovchenko
vom Institut für Strahlenforschung in Kiew am 13. Juni 1990 auf einem Seminar
des Österreichischen Verbandes für Strahlenschutz in Wien. Beim
Unglücksreaktor von 1986 hatte es sich um den Block IV gehandelt. Ein Bericht
von Ute Boikat.
|
Stx84-85.1990.6.1 (1 Seite)
|
|
UdSSR
|
Moskau: UdSSR gab Atomkatastrophe von 1957 im Ural erstmals zu.
Nach 32 Jahren ist in der Sowjetunion 1989 erstmals eingeräumt worden, daß es
im September 1957 in den Bergen des Ural in einer Atomwaffenfabrik eine
schwere Explosion gegeben hat.
|
Stx62-63.1989.10.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
|
|
UdSSR
|
Greenpeace: Geheime Störfallberichte. "Kernenergie ist eine altmodische,
teure, schmutzige und gefährliche Methode, Wasser zu kochen", lautet die
Schlußfolgerung einer am 26. April 1987 von der internationalen
Umweltschutzorganisation Greenpeace in Wien veröffentlichten Studie der
Gruppe Ökologie, Hannover, über die Risiken der Kernenergie in den
RGB-Staaten des Ostblocks.
|
Stx8.1987.8.1 (1 Seite)
|
|
Schweiz
|
Zurück zum Anfang
|
|
Schweiz
|
Schilddrüsenkrebs: Die Schweiz verteilt Jodtabletten. Die Schweizer
Bevölkerung wird für den Fall eines Reaktorunglücks mit Jodtabletten
versorgt. Die Regierung erließ eine entsprechende Verordnung, die zum 1.
August 1992 in Kraft trat.
|
Stx136-137.1992.5.1 (1 Seite)
|
|
Spanien
|
Zurück zum Anfang
|
|
Spanien
|
Radioaktive Wolke zog aus Südspanien über Europa. Ende Mai 1998
soll aus den Hochöfen des Stahlwerkes Acerinox beim
Einschmelzen von Schrott radioaktives Cäsium-137 freigesetzt worden sein.
|
Stx276-277.1998.1,2.2 (2 Seiten)
|
|
USA
|
Zurück zum Anfang
|
|
USA
|
Vor 30 Jahren schmolz der
Reaktorkern des US-AKW Three Mile Island. Im
Druckwasser-Reaktorblock 2 des Atomkraftwerks Three
Mile Island nahe Harrisburg in den USA, der im Jahr zuvor in Betrieb genommen
worden war, kam es vor 30 Jahren, am 28. März 1979, zum bis dahin schwersten
Störfall (INES-Stufe 5 von 7 Stufen) in einem kommerziellen Atomkraftwerk der
westlichen Welt. Das, was Kernkraftgegner auf der ganzen Welt befürchtet
hatten, trat ein, eine (teilweise) Schmelze des Reaktorkerns in Folge einer
Verkettung von Abläufen, bei denen die Bedienmannschaft folgenschwere Fehler
begangen hatte. Mehrere Tage galt eine gefährliche Gasexplosion als möglich,
ja sogar als wahrscheinlich, was die Welt in Atem hielt und den Gouverneur
dazu veranlaßte, eine freiwillige Evakuierung zu empfehlen.
|
Stx532-533.2009.19.1 (1 Seite)
Zur Originalseite im pdf-Format
|
|
USA
|
Three Mile Island/Harrisburg:
Atomunfall von 1979 erhöhte die Krebsrate. Eine Studie von Steven Wing
et al..
|
Stx244-245.1997.16.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
|
|
USA
|
Harrisburg/Three Mile
Island: 8,47 Millionen Liter Tritium-Wasser verdampft. 8,47 Millionen
Liter radioaktiv verseuchtes Wasser, das bei dem Reaktorunfall von Harrisburg/Three Mile Island
(USA) im März 1979 angefallen war, sind seit dem 24. Januar 1991 bis zum
August 1993 verdampft worden. Das teilte die Betreiberfirma GPU Nuclear am 12. August 1993 mit.
|
Stx160-161.1993.8 (Kurzmeldung, 1 Seite)
|
|
USA
|
The Green Run: Mehr Jod freigesetzt. Im Dezember 1949 war eine
große Menge radioaktives Jod-131 von den Hanford-Laboratorien
in den USA während des militärischen Experiments "Green Run"
freigesetzt worden. Neue Analysen führten 1992 zu dem Schluß, daß es mehr als
400 Billionen Becquerel waren, berichtete 1992 Maurice A. Robkin
von der Universität Washington, Seattle (USA).
|
Stx132-133.1992.11.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
|
|
& Zurück zum Register
|
Artikel bestellen
|
Zurück zum Anfang
|
|
|
|
|
|
|
|