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ISSN 0931-4288
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Kommentiertes
Register des Sachgebietes Energiewirtschaft
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Atomausstieg
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Atomausstieg
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17 Atomkraftwerke sollen im Mittel
zwölf Jahre länger am Netz bleiben. Greenpeace: 5.000 Tonnen hochradioaktiver
Atommüll werden so zusätzlich erzeugt. Die schwarz-gelbe Bundesregierung
hat am 28. September 2010 ein neues Energiekonzept beschlossen, das die
Bundeskanzlerin als „Revolution“ bezeichnete. Die 17 deutschen Atomkraftwerke
sollen im Mittel zwölf Jahre länger am Netz bleiben. Nach dem Willen der
Regierung sollen die sieben vor 1980 ans Netz gegangenen Kraftwerke acht
Jahre länger laufen und die übrigen zehn 14 Jahre. Damit würde das letzte
Atomkraftwerk nicht vor dem Jahr 2036 vom Netz gehen. Wird ein Reaktor früher
abgeschaltet, dürfen dessen restliche Strommengen auf jüngere Anlagen
übertragen werden. Damit soll der von der früheren rot-grünen Regierung vor
zehn Jahren durchgesetzte Atom-Ausstieg korrigiert werden. Hiernach wäre das
letzte Kernkraftwerk bis etwa 2022 abgeschaltet worden. Wirtschafts- und
Umweltverbände sowie die Opposition bezeichnen das Vorgehen der
Bundesregierung als energiepolitischen Irrsinn und Kriegserklärung gegen die
erfolgreichste Wirtschaftsbranche, nämlich die Branche der Erneuerbaren Energien.
Atomausstieg selber machen. Alle Stromverbraucher können ihren
Atomausstieg selber machen. Nach der Entscheidung der Bundesregierung, die
Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern, rufen deshalb die Umweltverbände
alle Stromkunden des Atom-Kartells zur Kündigung auf. „Wer noch Strom von
E.ON, RWE, Vattenfall oder EnBW
bekommt, finanziert damit das dreckige Atomgeschäft dieser Konzerne“,
erklärte Florian Noto, Sprecher der Kampagne
„Atomausstieg selber machen“, der 21 Umweltverbände angehören. Die AKW-Betreiber
vertreiben ihren Strom unter zahlreichen Marken. Dazu gehören Eprimo, enviaM, Enervie, KEVAG, Lechwerke LEW und Süwag,
energis, lekker Energie
(alle RWE), E-wie-einfach (E.ON), ENSO und Nuon (Vattenfall) sowie Yello, NaturEnergie, Stadtwerke Düsseldorf, EWE und ZEAG (alle EnBW). Beim Wechsel des Stromanbieters ist es wichtig
darauf zu achten, daß der Ökostromanbieter den Konzernen wirklich Konkurrenz
macht, erläuterte Noto. Besonders empfehlenswert
seien die Elektrizitätswerke Schönau, Greenpeace Energy,
Lichtblick und Naturstrom. Viele andere Stromversorger würden den Strom
direkt oder über die Strombörse bei den vier Atomkonzernen kaufen. Siehe www.atomausstieg-selber-machen.de
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Stx570-571.2010.11-12.2 (2 Seiten)
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Atomausstieg
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Energiepolitik: Gutachten zur
Laufzeitverlängerung der AKW mit verzerrten Ergebnissen. „Zwölf bis
zwanzig Jahre am besten“ – „Eine Verlängerung ist sinnlos“. Zur Vorbereitung ihres
Energiekonzeptes hatte die Bundesregierung Gutachten in Auftrag gegeben, die
am 27. August 2010 von den auftragnehmenden Instituten übergeben, jedoch
nicht veröffentlicht wurden. Entsprechend sind die Nachrichten und Deutungen
widersprüchlich.
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Stx568-569.2010.1-2.2 (2 Seiten)
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Atomausstieg
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Neubau von AKWs in Polen geplant. Die
polnische Regierung plant, den Bau von zwei Atomanlagen mit insgesamt vier
Reaktorblöcken zu prüfen. Einige der favorisierten Standorte sind nicht sehr
weit von Berlin entfernt.
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Stx562-563.2010.7.1 (1 Seite)
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Atomausstieg
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UBA: Eine „Stromlücke“ ist nicht zu
erwarten. Der bis zum Jahr 2020 vorgesehene Ausstieg aus der Nutzung der
Kernenergie gefährdet nicht die Versorgung Deutschlands mit Strom. Das ist
das zentrale Ergebnis einer aktuellen Kurz-Studie „Atomausstieg und
Versorgungssicherheit“ des Umweltbundesamtes (UBA). Presseschlagzeilen der
vergangenen Wochen hatten das Bild von Stromengpässen in Deutschland
spätestens ab dem Jahr 2012 gezeichnet, sollte es beim beschlossenen Ausstieg
aus der Nutzung der Atomkraft bleiben. Das UBA widerspricht dem auf Basis
eigener Berechnungen.
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Stx512-513.2008.8.1
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Atomausstieg
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Darmstadt, 27. Okt. 2007: Fachkongress Biblis
jetzt abschalten. Die Frage des Weiterbetriebs des Atomkraftwerks Biblis
A und B ist eine Kernfrage der Energiepolitik. Der BUND Hessen hält die von
der Anlage ausgehenden Gefahren für nicht akzeptabel und lädt in Kooperation
mit der IPPNW, dem BUND Baden-Württemberg, dem BUND Rheinland-Pfalz und dem
Bund Naturschutz in Bayern zu einem Fachkongress am
27. Oktober 2007 in die Hochschule Darmstadt. Insbesondere bei der Diskussion
um eine Laufzeitverlängerung werden die immensen Gefahren radioaktiver
Freisetzungen, gravierender Störfälle und der ungelösten Endlagerung kaum
beachtet, erklären die Veranstalter in ihrer Einladung und wollen diese
Probleme deshalb drei Monate vor der Landtagswahl in Hessen wieder ins
Bewußtsein der Öffentlichkeit bringen. Als Referenten sind angekündigt Prof.
Dr. Klaus Traube, Prof. Dr. Inge Schmitz-Feuerhake,
Henrik Paulitz, Dr. Helmut Hirsch, Prof. Dr. Olav Hohmeyer, Dr. Peter Becker und Dr. Werner Neumann.
Anmeldung und Information: BUND Hessen, Guido Carl, Waldstr. 35, 64653 Lorsch,
Fax 03221-2351096, www.bund-hessen.de
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Stx498-499.2007.8.1 (1 Seite)
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Atomausstieg
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Wer nicht hören will muß fühlen: Aktionsbündnis
ruft zu massenhaftem Vattenfall-Ausstieg auf. Nach
dem erneuten Antrag auf Laufzeitverlängerung für das Atomkraftwerk
Brunsbüttel fordert die Initiative „Atomausstieg-selber-machen“
Vattenfall-Kunden auf, die in den vergangenen
Wochen eingesetzte Fluchtbewegung weg vom schwedischen Atom- und
Braunkohlekonzern hin zu Ökostromunternehmen zu verstärken. Eine Woche vor
dem 1. Juli 2007, dem Stichtag für kräftige Strompreiserhöhungen, provozierte
der Vattenfall-Konzern seine Kunden schon wieder: Mit
einem weiteren Antrag auf Laufzeit-Verlängerung des über 30 Jahre alten
Atomkraftwerks Brunsbüttel will der Konzern das im Atomkonsens vereinbarte
Aus für einen der unsichersten Reaktoren in Deutschland doch noch verhindern.
Der am 4. Juni-Wochenende bekannt gewordene Antrag zur Übertragung von 15
Milliarden Kilowattstunden vom AKW Krümmel auf das
AKW Brunsbüttel, würde erneut den Sinn der Übertragungsregel im
Atomausstiegsgesetz ad absurdum führen. Inzwischen sind, am 28. Juni 2007,
eine Woche nach Bekanntwerden des Antrags auf Strommengenübertragung, zuerst
im AKW Brunsbüttel und danach auch im AKW Krümmel
Brände ausgebrochenen, die die Abschaltung beider AKWs zur Folge hatten. Informationen zum Stromwechsel
finden sich im Internet unter www.atomausstieg-selber-machen.de
und unter der Hotline: 0800 762 68 52 (werktags von
9-17 Uhr).
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Stx492-493.2007.7,8.2 (2 Seiten)
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Atomausstieg
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Atomstrom ist weder billig noch gut
für das Klima. Öko-Institut und Bundesumweltminister: Atomkraft ist alles
andere als CO2-frei. Strom und Wärme mit modernen Blockheizkraftwerken zu
produzieren ist preiswerter und besser für das Klima als eine
Energieversorgung mit Atomstrom. Das zeigen neue Berechnungen, die das
Öko-Institut in Darmstadt im März 2007 im Auftrag des
Bundesumweltministeriums angestellt hat. „Atomstrom ist keineswegs CO2-frei,
wie von Befürwortern gerne behauptet wird. Denn bei der Urangewinnung werden
zum Teil erhebliche Treibhausgasmengen freigesetzt, die weit über denen der
erneuerbaren Energien wie Windkraft, Wasserkraft oder Biogas liegen. Auch ein
Blockheizkraftwerk auf Erdgas-Basis kann demnach mit der CO2-Bilanz von Atomstrom
locker mithalten.
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Stx490-491.2007.5.1 (1 Seite)
Zur Originalseite im pdf-Format
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Atomausstieg
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Den Wortbruch der Atomkonzerne mit dem Wechsel zu Ökostrom-Anbietern
beantworten. Den Wortbruch der Atomkonzerne
mit einem Wechsel zu Ökostrom-Anbietern zu beantworten – mit dieser
Aufforderung an alle Stromkunden reagierte das Aktionsbündnis „Atomausstieg
selber machen“ auf den am 21. Dezember 2006 bekannt gewordenen Antrag der
Energie Baden-Württemberg (EnBW), den
Alt-Atommeiler Neckarwestheim 1 länger als im Atomgesetz vorgesehen am Netz
zu lassen. Die Strategie des Wortbruchs der deutschen Atomkraftwerksbetreiber
erreicht mit diesem Antrag einen neuen Höhepunkt, erklärt Dr. Gerd
Rosenkranz, Leiter des Referats Politik & Öffentlichkeitsarbeit der
Deutschen Umwelthilfe e.V.. Nach dem Essener Stromkonzern RWE demonstriere
nun auch das Karlsruher Unternehmen und sein Vorstandsvorsitzender Utz Claassen, daß ihnen vertragliche Verpflichtungen,
eigene Beteuerungen oder die Wünsche der Mehrheit ihrer Kunden wenig
bedeuten.
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Stx482-483.2007.1,2.2 (2 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Atomausstieg
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Energiewirtschaft: Atomausstieg
selber machen! Führende Umweltverbände, Verbraucherschutzorganisationen
und Anti-Atom-Initiativen rufen die atomkritische Mehrheit in Deutschland
auf, ihre Vertragsbeziehungen zu den Atomstromproduzenten zu beenden und
massenhaft zu den Anbietern von Ökostrom zu wechseln. Private Haushalte,
Gewerbe und Unternehmen sollen so gegen die einseitige Aufkündigung des
sogenannten Atomkonsenses durch den Essener Stromkonzern RWE und die anderen
drei Atomstromproduzenten E.ON, Vattenfall und
Energie Baden-Württemberg (EnBW) vorgehen. Die
Organisationen, die zusammen mehrere Millionen Mitglieder repräsentieren,
reagieren mit ihrem gemeinsamen Aufruf „Genug ist genug ― Atomausstieg
selber machen!“ auf den Antrag von RWE vom 26.09.2006, den ältesten
Atomreaktor in Deutschland, das AKW Biblis A, mindestens drei bis vier Jahre
länger zu betreiben, als im Atomausstiegsgesetz vorgesehen. Über die Homepage
http://www.atomausstieg-selber-machen.de,
eine Infoline der Ökostrom-Anbieter (Tel.
0800-7626852) sowie durch direkte Ansprache, sollen jetzt jene rund zwei
Drittel der Bevölkerung kreativ und in vielfältiger Weise angesprochen und
informiert werden, die nach jüngsten Umfragen der Atomenergie zwar ablehnend
gegenüberstehen, bisher daraus aber noch nicht die Konsesquenz
eines Stromanbieterwechsels gezogen haben. „Erteilen Sie dem Wortbruch der
Konzerne mit der Aufkündigung Ihrer Vertragsbeziehungen eine angemessene
Antwort. Es kostet Sie fünf Minuten“, heißt es im Aufruf.
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Stx474-475.2006.5,6.2 (2 Seiten)
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Atomausstieg
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„50 Jahre Atomenergie sind genug“. Unter diesem Titel haben Antonia Wenisch
und Nadia Prauhart vom Österreichischen
Ökologie-Institut in Wien im Auftrag des „Grünen Klubs“ im österreichischen
Parlament eine energiepolitische Studie zum Status der Atomkraft im 21.
Jahrhundert verfaßt und jetzt veröffentlicht. Sie beleuchten darin den heute
erreichten Stand der Entwicklung der Atomindustrie, analysieren deren
wirtschaftliche Verknüpfungen und beantworten die Frage, wie die Atomenergie
die Entwicklung erneuerbarer Energien behindert hat und behindern wird,
sollte sie weiterhin gefördert werden.
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Stx468-469.2006.7.1 (1 Seite)
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Atomausstieg
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Erneuerbare Energien vor Kernenergie. Weltweit lieferten
erneuerbare Energiequellen fünfmal mehr Energie als Atomkraft. Etwa 20
Prozent der weltweit genutzten Energie stammt aus Erneuerbaren Energien. 77
Prozent liefern Öl, Gas und Kohle und nur 3,3 Prozent stammen aus den
weltweit 440 Kernreaktoren. So lauten die aktuellen Zahlen (2005) der
Internationalen Energieagentur.
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Stx442-443.2005.8.1 (1 Seite)
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Atomausstieg
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Atomstromboykott. Im Frühjahr 2000 startete die Kampagne "Kein
Atomstrom in Hamburg". Die Initiatoren sind davon überzeugt, daß eine
derartige Kampagne bundesweit Bedeutung erlangen könnte. Unmittelbares Ziel
der Kampagne sei es, die öffentliche Stromversorgung in Städten und Gemeinden
künftig atomstromfrei zu bekommen. Auf Grund der Liberalisierung der
Strommärkte kann heute jede Kommune den Stromlieferanten frei wählen. Weitere
Informationen und Kontakt: Dirk Seifert, Stresemannstr. 29, 22769 Hamburg,
Telefon 040 / 42823-4837.
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Stx326-327.2000.8.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Atomausstieg
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Der Stromwirtschaft kostet der Ausstieg nichts.
Bundeswirtschaftsminister Werner Müller: Die Kernenergie befindet sich
ohnehin international "in einem Restnutzungsprozeß". Durch den
Atomkonsens zwischen Regierung und Wirtschaft entsteht den Stromunternehmen
kein wirtschaftlicher Schaden. "Der Stromwirtschaft kostet der Ausstieg
nichts", sagte Bundeswirtschaftsminister Werner Müller in einem
Interview mit der Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT vom 29. Juni 2000.
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Stx326-327.2000.5,6.2 (2 Seiten)
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Atomausstieg
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83 Milliarden Mark Gewinn beim schnellen Atomausstieg. Studie an der
Universität Flensburg zeigt volkswirtschaftliche Vorteile beim schnellen
Atomausstieg auf. Bei einem kurzfristigen Ausstieg aus der Atomenergie
können den betroffenen Städten und Kommunen die meisten Arbeitsplätze
erhalten bleiben. Bundesweit würden durch einen Umstieg auf umweltfreundliche
Energieerzeugung bis zum Jahre 2025 sogar rund 24.500 neue Arbeitsplätze
entstehen. Nach vorübergehendem Anstieg der Emissionen von Kohlendioxid bis
zum Jahre 2005 würden sich diese danach dauerhaft verringern, so daß bis zum
Jahr 2025 rund 1086 Millionen Tonnen Kohlendioxid weniger in die Luft
abgegeben werden als beim Weiterbetrieb der Atomanlagen. Dabei entsteht ein
volkswirtschaftlicher Gewinn von rund 83 Milliarden DM. Zu diesen Ergebnissen
kommen Professor Dr. Olav Hohmeyer, Dr. Roland Menges und Diplomvolkswirt Anton Schweiger von der
Universität Flensburg, in einer Untersuchung im Auftrage von Greenpeace
Deutschland, die Hohmeyer am 5. April 2000 in
Berlin der Presse vorstellte. Greenpeace will die Studie mit dem Titel
"Chance Atomausstieg - Perspektiven für neue Arbeitsplätze an
Atomstandorten" in einigen der betroffenen Regionen mit den
Beschäftigten von Atomkraftwerken und Lokalpolitikern diskutieren.
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Stx320-321.2000.7.1 (1 Seite)
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Atomausstieg
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Wären die Lecks in den Öl- und Gas-Pipelines abgedichtet, könnte in
Rußland auf Atomkraft verzichtet werden. Alle 29 russischen
Atomkraftwerke könnten abgeschaltet werden, wenn die zahlreichen Lecks in den
Gas- und Öl-Pipelines des Landes abgedichtet würden und die dadurch
eingesparten Energieressourcen zur Verfügung stünden. Zu diesem Ergebnis
kommt eine von Greenpeace Russland und deutschen
Energieexperten erstellte Studie zum 14. Jahrestag der
Tschernobyl-Katastrophe.
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Stx320-321.2000.7,8.2 (2 Seiten)
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Atomausstieg
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Greenpeace-Studie: Der Atomausstieg ist wirtschaftlich günstiger. Der
Ausstieg aus der Atomenergie ist für Deutschland volkswirtschaftlich
günstiger als die Fortsetzung der bisherigen Energiepolitik. Zu diesem
Ergebnis kommt der Bremer Wissenschaftler und Energieberater Dipl.oec. Dipl.-Ing. Jürgen Franke in einer 1994 von
Greenpeace veröffentlichten volkswirtschaftlichen Studie. Franke stützt sich
bei seinen Berechnungen auf aktualisierte Zahlen aus dem Energiekonzept des
Freiburger Öko-Instituts von 1991 und des Prognos-Energiereports
1992.
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Stx180-181.1994.4,5.2 (2 Seiten)
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Atomausstieg
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Die Klimakatastrophe und das Ende der Atomindustrie. Zurück zum
Atom als Kohlendioxid-freier Energieerzeuger, um
das Klima zu retten, wie es die Atomindustrie und ihr verbundene
Wissenschaftler vorschlagen? Diese Alternative ist eine grobe Täuschung,
zeigt Gerhard Bott, Dolmetscher, promovierter
Jurist und Fernsehjournalist in seinem 1991 bei Zweitausendeins erschienen
Buch "Das Ende der Atomindustrie". Wir erfahren: Nur ein Achtel des
Treibhauseffektes geht auf das Konto der nicht-atomaren Stromerzeugung.
Sollten alle existierenden Kohle-, Gas- und Ölkraftwerke auf der Welt durch
Atomkraftwerke ersetzt werden, müßten 20mal so viele Atomkraftwerke gebaut
werden, wie bereits vorhanden sind. Das hieße 720 neue Blöcke allein für Deutschland.
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Stx124-125.1992.6-8.3 (3 Seiten)
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Atomausstieg
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Bonn: Stromkonzerne drohen mit Teilausstieg aus der Atomenergie.
Mit einem "Teilausstieg aus der Kernenergie" drohten 1987 die Stromkonzerne
für den Fall, daß die Bundesregierung die Kohlesubvention senkt.
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Stx23.1987.6.1 (1 Seite)
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Energiesparen
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Energiesparen
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Wären die Lecks in den Öl- und Gas-Pipelines abgedichtet, könnte in
Rußland auf Atomkraft verzichtet werden. Alle 29 russischen
Atomkraftwerke könnten abgeschaltet werden, wenn die zahlreichen Lecks in den
Gas- und Öl-Pipelines des Landes abgedichtet würden und die dadurch
eingesparten Energieressourcen zur Verfügung stünden. Zu diesem Ergebnis
kommt eine von Greenpeace Russland und deutschen
Energieexperten erstellte Studie zum 14. Jahrestag der
Tschernobyl-Katastrophe.
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Stx320-321.2000.7,8.2 (2 Seiten)
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Energiesparen
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Energiesparlampen für den Osten. Hans Langer, 1993 61 Jahre alter
früherer Industriemanager, will mit eineinhalb Energiesparlampen pro
Einwohner vierzig Atommeiler im Osten überflüssig machen.
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Stx150-151.1993.8.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Energiesparen
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Ausblenden der Umweltkosten gefährdet die Volkswirtschaft. Einen
"überaus verschwenderischen Energieverbrauch in allen Bereichen der
Volkswirtschaft, in den Haushalten, in den Industrie- und
Dienstleistungsbranchen und im Verkehr" bemängelte 1992 das Baseler
Forschungsinstitut Prognos AG in einer vom
Bundeswirtschaftsministerium in Bonn finanzierten Studie mit dem Titel
"Identifizierung und Internalisierung externer Kosten der
Energieversorgung". Das gewohnheitsmäßige Ausblenden sogenannter
externer Kosten des Energiesektors stelle einen zentralen Lenkungsmechanismus
der Volkswirtschaft in Frage. Die zu niedrigen Energiepreise bildeten die
wahren Kosten der Erzeugung und Nutzung von Energie verfälscht ab. "Dies
trifft den Kern des Effizienzanspruchs der Marktwirtschaft" und es könne
zu massiven Fehlsteuerungen kommen, warnen die Wissenschaftler von Prognos.
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Stx144-145.1993.4,10.2 (2 Seiten)
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Energiesparen
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Das Energiesparpotential der GUS-Staaten: ein Drittel des Jahresverbrauchs.
Das sind circa 735 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten, stellte Prof. Dr.
Willi Riesner von der Technischen Hochschule Zittau
im März 1991 fest.
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Stx128-129.1992.3.1 (1 Seite)
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Energiesparen
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Für 12 Millionen Mark mehr Glühlampen durch Spannungserhöhung. Die
herkömmlichen Glühbirnen brennen eher durch, seit die Elektrizitätswerke die
Stromspannung in den öffentlichen Leitungen von 220 auf 230 Volt angehoben
haben.
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Stx124-125.1992.8.1 (1 Seite)
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Energiesparen
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Energiesparberatung: 900 Mark Zuschuß für Energiediagnose.
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Stx124-125.1992.8.1 (1 Seite)
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Energiesparen
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Verbraucherinforemation: Besonders sparsame
Wasch- und Spülmaschinen 1991. Eine Übersicht besonders sparsamer Wasch-
und Spülmaschinen hat 1991 der Energiebeauftragte der Stadt Detmold, Klaus
Michael, zusammengestellt.
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Stx118-119.1991.8.1 (1 Seite)
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Energiesparen
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Höhere Spannung in der Steckdose. Giga-Watt-Coup
der Elektrizitätswerke. Die hiesigen Stromkonzerne sind nach wie vor die
teuersten der Welt. Das stellte die Energiekostenberatungsgesellschaft NUS
Deutschland in ihrem traditionellen, 1991 zum 16. Mal erstellten
internationalen Preisvergleich fest. Doch damit nicht genug, trotz Energiesparbemühungen
der Verbraucher steigt der Stromverbrauch weiter. Denn: An einem Tag oder
irgendwann in der Nacht wurde in den Kraftwerken die Erregerspannung der
Generatoren heraufgesetzt, die Nennspannung von früher 220 und 380 Volt auf
heute 230 und 400 Volt erhöht. Entgegen allen Beteuerungen der
Elektrizitätswerke führt dies zu einem Mehrverbrauch, der auch auf die
Stromrechnung durchschlägt.
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Stx108-109.1991.1,2.2 (2 Seiten)
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Energiesparen
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Energie, Klima, Umwelt: Möglichkeiten und Hemmnisse für eine
leistungsfähigere Energienutzung. Im Jahre 1986 entfielen in der
Bundesrepublik Deutschland von den 386,8 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten
Primärenergieverbrauch 111,7 Millionen Tonnen auf die Aufbereitung und
Umwandlung. Von den verbleibenden 257,1 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten
Endenergie wurden nur 117,2 Millionen Tonnen genutzt, der Rest war
Verlustenergie. Der Anteil der Nutzenergie am Primärenergieverbrauch betrug
1986 nur 30,3 Prozent. So beschreibt Diplom-Ingenieur Karl-Heinz Lesch 1989 in einer Studie der Abteilung für Klima- und
Energieforschung der Universität Münster den herrschenden Zustand der
Energieverschwendung und kommt zu dem Schluß: Eine Verringerung des
Primärenergieverbrauchs um weit mehr als die Hälfte ist in allen
Verbrauchsbereichen nicht nur technisch machbar, sondern auch wirtschaftlich
vorteilhaft.
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Stx72-73.1990.10-12.3 (3 Seiten)
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Energiesparen
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Neue Stromtarifordnung: Sparsamer Umgang mit Strom soll sich ab 1992
lohnen. Bis zum 30. Juni 1992 müssen die
Elektrizitätsversorgungsunternehmen neue Tarife einführen, mit denen größere
Kostengerechtigkeit erreicht und größere finanzielle Anreize zum Stromsparen
gegeben werden sollen. Dies sieht die Bundestarifordnung zum Energiewirtschaftsgesetz
vor, die das Bundeskabinett am 20. September 1989 verabschiedet hatte.
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Stx72-73.1990.12.1 (1 Seite)
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Energiesparen
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Esso-Konzern: Energieverbrauch nimmt trotz Wirtschaftswachstum kaum
mehr zu. Die Bundesbürger werden in den kommenden zwei Jahrzehnten kaum
mehr Energie verbrauchen als 1987, ihren Bedarf aber stärker aus Atomkraft,
Steinkohle und Erdgas decken. Dagegen wird der Anteil des Mineralöls langsam
zurückgehen. Das sind Ergebnisse einer Prognose des Esso-Konzerns über den Energiemarkt
bis zu Jahr 2010, die dieser Anfang 1988 veröffentlichte.
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Stx28.1988.5.1 (1 Seite)
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Energiesparen
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Washington: "Mehr Energie nicht nötig".
Wirtschaftswachstum ist auch ohne zunehmenden Energieverbrauch möglich. Zu
diesem Ergebnis kam 1987 eine Studie des Washingtoner Forschungsinstitut
"World Resources Institute".
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Stx20.1987.6.1 (1 Seite)
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Erneuerbare Energien
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Erneuerbare Energien
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Vollversorgung mit erneuerbaren Energien
bis 2050. Eine neue Studie des ForschungsVerbunds
Erneuerbare Energien (FVEE) zeigt, wie sich bis zum Jahr 2050 eine
zuverlässige, kostengünstige und robuste Energieversorgung mit erneuerbaren
Quellen in Deutschland erreichen läßt. Der Sprecher des FVEE, Prof. Dr.
Vladimir Dyakonov, hat diese am 23. Juni 2010
Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen überreicht.
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Stx564-565.2010.6-7.2 (2 Seiten)
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Erneuerbare Energien
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Wer nicht hören will muß fühlen:
Aktionsbündnis ruft zu massenhaftem Vattenfall-Ausstieg
auf. Nach dem erneuten Antrag auf Laufzeitverlängerung für das
Atomkraftwerk Brunsbüttel fordert die Initiative „Atomausstieg-selber-machen“
Vattenfall-Kunden auf, die in den vergangenen
Wochen eingesetzte Fluchtbewegung weg vom schwedischen Atom- und
Braunkohlekonzern hin zu Ökostromunternehmen zu verstärken. Eine Woche vor
dem 1. Juli 2007, dem Stichtag für kräftige Strompreiserhöhungen, provozierte
der Vattenfall-Konzern seine Kunden schon wieder:
Mit einem weiteren Antrag auf Laufzeit-Verlängerung des über 30 Jahre alten
Atomkraftwerks Brunsbüttel will der Konzern das im Atomkonsens vereinbarte
Aus für einen der unsichersten Reaktoren in Deutschland doch noch verhindern.
Der am 4. Juni-Wochenende bekannt gewordene Antrag zur Übertragung von 15
Milliarden Kilowattstunden vom AKW Krümmel auf das
AKW Brunsbüttel, würde erneut den Sinn der Übertragungsregel im
Atomausstiegsgesetz ad absurdum führen. Inzwischen sind, am 28. Juni 2007,
eine Woche nach Bekanntwerden des Antrags auf Strommengenübertragung, zuerst
im AKW Brunsbüttel und danach auch im AKW Krümmel
Brände ausgebrochenen, die die Abschaltung beider AKWs zur Folge hatten. Informationen zum Stromwechsel
finden sich im Internet unter www.atomausstieg-selber-machen.de
und unter der Hotline: 0800 762 68 52 (werktags von
9-17 Uhr).
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Stx492-493.2007.7,8.2 (2 Seiten)
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Erneuerbare Energien
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Den Wortbruch der Atomkonzerne mit dem Wechsel zu Ökostrom-Anbietern
beantworten. Den Wortbruch der
Atomkonzerne mit einem Wechsel zu Ökostrom-Anbietern zu beantworten – mit dieser
Aufforderung an alle Stromkunden reagierte das Aktionsbündnis „Atomausstieg
selber machen“ auf den am 21. Dezember 2006 bekannt gewordenen Antrag der
Energie Baden-Württemberg (EnBW), den
Alt-Atommeiler Neckarwestheim 1 länger als im Atomgesetz vorgesehen am Netz
zu lassen. Die Strategie des Wortbruchs der deutschen Atomkraftwerksbetreiber
erreicht mit diesem Antrag einen neuen Höhepunkt, erklärt Dr. Gerd
Rosenkranz, Leiter des Referats Politik & Öffentlichkeitsarbeit der
Deutschen Umwelthilfe e.V.. Nach dem Essener Stromkonzern RWE demonstriere
nun auch das Karlsruher Unternehmen und sein Vorstandsvorsitzender Utz Claassen, daß ihnen vertragliche Verpflichtungen,
eigene Beteuerungen oder die Wünsche der Mehrheit ihrer Kunden wenig
bedeuten.
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Stx482-483.2007.1,2.2 (2 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Erneuerbare Energien
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Erneuerbare Energien vor Kernenergie. Weltweit lieferten
erneuerbare Energiequellen fünfmal mehr Energie als Atomkraft. Etwa 20 Prozent
der weltweit genutzten Energie stammt aus Erneuerbaren Energien. 77 Prozent
liefern Öl, Gas und Kohle und nur 3,3 Prozent stammen aus den weltweit 440
Kernreaktoren. So lauten die aktuellen Zahlen (2005) der Internationalen
Energieagentur.
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Stx442-443.2005.8.1 (1 Seite)
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fossile Energieträger
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fossile Energieträger
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Ukraine auf Atomkurs. Die
Ukraine setzt voll auf die nukleare Karte. Der Westen unterstützt sie dabei,
Rußland hantiert am Gashahn und der ukrainische Präsident will die Sperrzone
von Tschernobyl wieder besiedeln lassen. Ein Bericht und Kommentar von Inge
Lindemann.
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Stx456-457.2006.7,8.2 (2 Seiten)
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fossile Energieträger
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Knappes Öl, Gas & Uran. Soziale und militärische Folgen einer
falschen Energiepolitik. Die viele Jahre verdrängte Rohstofffrage geht an
die Substanz unserer Gesellschaft. Die zunehmende Verarmung breiter Schichten
der Bevölkerung und die Zerstörung der Umwelt hat
damit ebenso zu tun wie die zunehmende Militarisierung der Außenpolitik.
Henrik Paulitz beschreibt die Wirkungen einer
falschen Energiepolitik.
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Stx448-449.2005.5-7.3 (3 Seiten)
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fossile Energieträger
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Streit um Subventionen. Kohle gegen erneuerbare Energien und Atomkraft,
Atomkraft gegen Kohle und erneuerbare Energien, erneuerbare Energien gegen
Atomkraft und Kohle. Energiesubventionen haben Tradition in Deutschland.
Für den Abend des 18. September 2003 hatte Bundeskanzler Gerhard Schröder
seine Minister für Wirtschaft, Wolfgang Clement, und für Umwelt, Jürgen
Trittin, sowie die Chefs der großen Energiekonzerne E.ON, RWE, Vattenfall Europe und EnBW
sowie Vertreter energieintensiv produzierender Unternehmen wie BASF,
Thyssen-Krupp, der kupferverarbeitenden Norddeutschen Affinerie
und der Zementindustrie eingeladen. Auch die Vorsitzenden der Gewerkschaften
Verdi, Frank Bsirske, und IG Bau, Chemie, Energie,
Hubertus Schmoldt, waren gebeten. Am 10. November
2003 will Schröder dann auch mit den kommunalen Energieversorgern sprechen.
Bei den Treffen im Kanzleramt geht es um die Ausgestaltung des geplanten
Emissionshandels. Von 2005 an sollen die Unternehmen Lizenzen für die
Emissionen erwerben, die bei ihnen entstehen. Betriebe, die ihre Lizenzen
nicht selbst benötigen, können sie weiterverkaufen an diejenigen, die mehr
Emissionen freisetzen möchten, als ihnen zugebilligt wurde. Entscheidend ist,
wer zu Beginn wieviele Lizenzen zugeteilt erhält.
Dazu soll ein sogenannter Allokationsplan festgelegt und die Industrieanlagen
bewertet werden. Im Kern geht es um das Zusammenspiel von Klimaschutz und
Energiepolitik. In ihrem Koalitionsvertrag hatte die rot-grüne
Bundesregierung Klimaschutzziele vereinbart. Nun geht jedoch die vom
Bundesumweltminister geplante Fortschreibung der Fördersätze für Strom aus
Wind, Biomasse und Solarenergie in der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes
dem Bundeswirtschaftsminister zu weit. Weil Clement die teure Steinkohle in
Nordrhein-Westfalen weiter fördern will, wird dieser Zwist zum Kampf der
"alten und schmutzigen Kohle" gegen "neue und saubere
Technologien".
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Stx402-403.2003.1-3.3 (3 Seiten)
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fossile Energieträger
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Wären die Lecks in den Öl- und Gas-Pipelines abgedichtet, könnte in
Rußland auf Atomkraft verzichtet werden. Alle 29 russischen
Atomkraftwerke könnten abgeschaltet werden, wenn die zahlreichen Lecks in den
Gas- und Öl-Pipelines des Landes abgedichtet würden und die dadurch
eingesparten Energieressourcen zur Verfügung stünden. Zu diesem Ergebnis
kommt eine von Greenpeace Russland und deutschen
Energieexperten erstellte Studie zum 14. Jahrestag der
Tschernobyl-Katastrophe.
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Stx320-321.2000.7,8.2 (2 Seiten)
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fossile Energieträger
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CDU-Atomgegner: "Kohle-Bergleute werden seit Jahren verraten".
Die deutsche Nuklearindustrie stehe praktisch vor dem Bankrott und werde nur
noch durch knüppelharte staatliche Protektion künstlich am Leben gehalten.
Seit 1992 liege der Bundesregierung ein Gutachten der renommierten Prognos AG in Basel vor, aus der hervorgeht, daß die Kilowattstunde
Atomstrom bei Berücksichtigung aller Folgekosten zwischen 3,60 und 4,- DM
kostet. Das erklärt der Bundesverband der Christlichen Demokraten gegen
Atomkraft.
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Stx246-247.1997.12.1 (1 Seite)
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fossile Energieträger
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Holz ist als Energieträger Kohlendioxid-neutral. Fossile
Brennstoffe werden auch langfristig die Hauptträger der Energieversorgung
bleiben. Das erklären Dr. Holger Ann und Dr. Matthias Gattinger
vom Bereich Energieerzeugung (KWU) der Siemens AG in der Siemens-Zeitschrift
"Standpunkte", Heft 1/1993. Durch eine weltweite Wiederaufforstung
und gezielte Waldwirtschaft könnte der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre
stabilisiert werden, meinen zudem nicht nur Prof. Dr. Peter Burschel und Dr. Michael Weber vom Lehrstuhl für Waldbau
und Forsteinrichtung der Universität München, sondern auch Till Dehrmann und Konrad Künstle von Siemens-KWU
im selben Heft.
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Stx158-159.1993.4,5.2 (2 Seiten)
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fossile Energieträger
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Siemens-Manager will mit Erdöl- und Gas-Devisen östliche Kernkraftwerke
sanieren. Kraftwerks-Neubauten auf Naturgas-Basis mit circa 13.000
Megawatt Gesamtkapazität sieht das sogenannte Gas-Energie-Programm aus den
letzten beiden Jahren der Sowjetunion bis zum Jahr 2000 vor. Dieses Programm
wird vor allem durch eine deutsch-russische Zusammenarbeit gestützt.
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Stx126-127.1992.8.1 (1 Seite)
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Kohlendioxid-Emissionen
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Kohlendioxid-Emissionen
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Atomstrom ist weder billig noch gut
für das Klima. Öko-Institut und Bundesumweltminister: Atomkraft ist alles
andere als CO2-frei. Strom und Wärme mit modernen Blockheizkraftwerken zu
produzieren ist preiswerter und besser für das Klima als eine Energieversorgung
mit Atomstrom. Das zeigen neue Berechnungen, die das Öko-Institut in
Darmstadt im März 2007 im Auftrag des Bundesumweltministeriums angestellt
hat. „Atomstrom ist keineswegs CO2-frei, wie von Befürwortern gerne behauptet
wird. Denn bei der Urangewinnung werden zum Teil erhebliche
Treibhausgasmengen freigesetzt, die weit über denen der erneuerbaren Energien
wie Windkraft, Wasserkraft oder Biogas liegen. Auch ein Blockheizkraftwerk
auf Erdgas-Basis kann demnach mit der CO2-Bilanz von Atomstrom locker mithalten.
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Stx490-491.2007.5.1 (1 Seite)
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Kohlendioxid-Emissionen
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Atomwirtschaft: "Werden wir unser Klima verstrahlen?" Petition
des World Information Service on Energy (WISE)
gegen Atomkraft als Lösung des Treibhauseffekts an die Klimakonferenz. Die
Atomindustrie befindet sich im Niedergang. Sich als eine CO2-freie
Energiequelle darzustellen, sich Umweltthemen zu bedienen und damit in die
Debatte der globalen Erwärmung einzusteigen ist nun ihre letzte Hoffnung. Das
erklärt der World Information Service on Energy
(WISE) in Amsterdam jetzt im Rahmen einer Kampagne "Gegen Atomkraft als
Lösung des Treibhauseffekts". Im November 2000, während des 6. Treffens
der Teilnehmer des Klima-Protokolls von Kyoto
(COP6) in Den Haag werde entschieden, ob Atomkraft bei der Bekämpfung des
Treibhauseffekts im sogenannten "Kyoto Protocol Clean Development Mechanism - CDM" eine Rolle spielen soll.
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Stx322-323.2000.7.1 (1 Seite)
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Kohlendioxid-Emissionen
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Vorbild Dänemark. 1987 betrugen die spezifischen
Kohlendioxid-Emissionen pro Kopf der Bevölkerung in Dänemark und
Westdeutschland nach einer Studie des Darmstädter Instituts Wohnen und Umwelt
etwa 11,5 Tonnen, in Dänemark jedoch ohne Atomkraft, die in Deutschland zu
über 30 Prozent zur Stromproduktion beiträgt.
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Stx152-153.1993.8.1 (1 Seite)
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Ökosozialprodukt
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Ökosozialprodukt
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Statistisches Bundesamt will die Umwelt bewerten. Im Frühsommer
1990 soll ein Modell für eine "umweltökonomische Gesamtrechnung"
vorgestellt werden. Das erklärte 1989 der Präsident des Statistischen
Bundesamtes, Egon Hölder.
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Stx66-67.1989.9,10.2 (2 Seiten)
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Stromerzeugung
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Stromerzeugung
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Kernfusionsenergie: Der
gefährliche Weg zu einem fragwürdigen Ziel. Die Fragen der zukünftigen Energieversorgung
sind auf Grund der zahlreichen Einflüsse und unterschiedlichen Interessen
schwer durchschaubar geworden. Daraus folgt aber eine besondere Verantwortung
der Wissenschaftler, die Zusammenhänge durchschaubar zu machen – also
aufzuklären. Bei allen Schwierigkeiten dieses Vorhabens sollten bei
derartigen prognostischen Betrachtungen doch einige „Leitplanken“ beachtet
werden. Der Autor untersucht einige Argumente derer, die
Kernfusionskraftwerke als realisier- und wünschbar darstellen, und füllt
Lücken auf, die sie in ihren Darlegungen bewußt oder unbewußt immer wieder
offen lassen. Von Gert Blumenthal
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Stx530-531.2009.1-7.7 (7 Seiten)
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Stromerzeugung
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Weniger Atom-Strom erzeugt. Die
deutschen Atomkraftwerke haben im Jahr 2007 so wenig Strom geliefert wie seit
16 Jahren nicht mehr. Die 17 Atommeiler hätten zusammen lediglich 140,5
Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt, teilte das Internationale Wirtschaftsforum
Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. 2006 waren noch 167,4 Milliarden
Kilowattstunden Atomstrom ins Netz gegangen und 1991 waren es 147,4
Milliarden Kilowattstunden.
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Stx516-517.2008.7.1 (1 Seite)
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Stromerzeugung
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Atomausstieg : UBA: Eine „Stromlücke“ ist nicht zu
erwarten. Der bis zum Jahr 2020 vorgesehene Ausstieg aus der Nutzung der
Kernenergie gefährdet nicht die Versorgung Deutschlands mit Strom. Das ist
das zentrale Ergebnis einer aktuellen Kurz-Studie „Atomausstieg und
Versorgungssicherheit“ des Umweltbundesamtes (UBA). Presseschlagzeilen der
vergangenen Wochen hatten das Bild von Stromengpässen in Deutschland
spätestens ab dem Jahr 2012 gezeichnet, sollte es beim beschlossenen Ausstieg
aus der Nutzung der Atomkraft bleiben. Das UBA widerspricht dem auf Basis
eigener Berechnungen.
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Stx512-513.2008.8.1
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Stromerzeugung
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Wer nicht hören will muß fühlen:
Aktionsbündnis ruft zu massenhaftem Vattenfall-Ausstieg
auf. Nach dem erneuten Antrag auf Laufzeitverlängerung für das
Atomkraftwerk Brunsbüttel fordert die Initiative „Atomausstieg-selber-machen“
Vattenfall-Kunden auf, die in den vergangenen
Wochen eingesetzte Fluchtbewegung weg vom schwedischen Atom- und
Braunkohlekonzern hin zu Ökostromunternehmen zu verstärken. Eine Woche vor
dem 1. Juli 2007, dem Stichtag für kräftige Strompreiserhöhungen, provozierte
der Vattenfall-Konzern seine Kunden schon wieder:
Mit einem weiteren Antrag auf Laufzeit-Verlängerung des über 30 Jahre alten
Atomkraftwerks Brunsbüttel will der Konzern das im Atomkonsens vereinbarte
Aus für einen der unsichersten Reaktoren in Deutschland doch noch verhindern.
Der am 4. Juni-Wochenende bekannt gewordene Antrag zur Übertragung von 15
Milliarden Kilowattstunden vom AKW Krümmel auf das
AKW Brunsbüttel, würde erneut den Sinn der Übertragungsregel im
Atomausstiegsgesetz ad absurdum führen. Inzwischen sind, am 28. Juni 2007,
eine Woche nach Bekanntwerden des Antrags auf Strommengenübertragung, zuerst
im AKW Brunsbüttel und danach auch im AKW Krümmel
Brände ausgebrochenen, die die Abschaltung beider AKWs zur Folge hatten. Informationen zum Stromwechsel
finden sich im Internet unter www.atomausstieg-selber-machen.de
und unter der Hotline: 0800 762 68 52 (werktags von
9-17 Uhr).
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Stx492-493.2007.7,8.2 (2 Seiten)
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Stromerzeugung
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Atomstrom ist weder billig noch gut
für das Klima. Öko-Institut und Bundesumweltminister: Atomkraft ist alles
andere als CO2-frei. Strom und Wärme mit modernen Blockheizkraftwerken zu
produzieren ist preiswerter und besser für das Klima als eine
Energieversorgung mit Atomstrom. Das zeigen neue Berechnungen, die das
Öko-Institut in Darmstadt im März 2007 im Auftrag des Bundesumweltministeriums
angestellt hat. „Atomstrom ist keineswegs CO2-frei, wie von Befürwortern
gerne behauptet wird. Denn bei der Urangewinnung werden zum Teil erhebliche
Treibhausgasmengen freigesetzt, die weit über denen der erneuerbaren Energien
wie Windkraft, Wasserkraft oder Biogas liegen. Auch ein Blockheizkraftwerk
auf Erdgas-Basis kann demnach mit der CO2-Bilanz von Atomstrom locker
mithalten.
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Stx490-491.2007.5.1 (1 Seite)
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Stromerzeugung
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Kriege und Klima stellen konventionelle Energieversorgung in Frage. Keine Versorgungssicherheit durch
Atomkraftwerke. Kriege und Klima stellen die konventionelle
Energieversorgung in Frage. Die Preise für Atom- und Kohlestrom explodieren.
Die Hitzewelle hat die besonders auf Atomkraft setzende französische
Stromversorgung in eine Krise gestürzt.
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Stx470-471.2006.11-12.2 (2 Seiten)
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Stromerzeugung
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Fragwürdige Statistiken. Kritik an den Zahlen der Internationalen
Energieagentur IEA. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch
ist im Jahr 2004 um fast ein Fünftel auf 9,3 Prozent gegenüber 7,9 Prozent im
Vorjahr angewachsen. Auch bezogen auf den gesamten Energieverbrauch ist der
Anteil der erneuerbaren Energien von 3,1 auf 3,6 Prozent gestiegen. Eine
besonders dynamische Entwicklung hat es bei den Solarstromanlagen gegeben.
Mit einem Zubau von 300 Megawatt sind nun insgesamt 700 Megawatt
photovoltaische Spitzenleistung in Deutschland installiert. Damit hat es
Deutschland im Jahr 2004 sogar zum Solarweltmeister geschafft, noch vor dem
Konkurrenten Japan. Wichtigster Energieträger blieben indes die Mineralöle
mit 36 Prozent.
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Stx436-437.2005.6.1 (1 Seite)
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Stromerzeugung
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Atomwirtschaft: Deutsche Atomkraftwerke melden Rekordergebnis. Die
Atomkraftwerke in Deutschland haben nach Auskunft des Deutschen Atomforums im
Jahr 1999 ein Rekordergebnis in der Stromerzeugung erzielt: Sie lieferten
169,7 Milliarden Kilowattstunden (kWh) gegenüber 161,7 im Jahr 1998. In der
internationalen Bilanz belegten unter den zehn leistungsstärksten
Atomkraftwerken insgesamt sieben deutsche Reaktoren die Plätze eins bis vier
sowie die Plätze sechs, sieben und acht. Damit sei nach den politisch
bedingten Stillstandszeiten im Jahr 1998 das bisher beste Jahresergebnis von
1997 mit 170,4 Milliarden kWh knapp nicht erreicht worden, teilte Clemens
Range vom Deutschen Atomforum in einer Pressemitteilung vom 23. Februar mit.
Der Absatz des Atomstroms weise somit einen deutlichen Zuwachs aus - und
dies, obwohl zwischenzeitlich ein starker Preiswettbewerb entstanden sei. Mit
einem Kommentar von Bettina Dannheim.
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Stx316-317.2000.5.1 (1 Seite)
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Stromerzeugung
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Keramik als Hoffnungsträger künftiger Stromerzeugung. Die Optimierung
der bestehenden Kraftwerkskonzepte ist zwingend erforderlich. Dies gelänge
etwa durch höhere Gasturbineneintrittstemperaturen, bei denen konventionelle
Werkstoffe jedoch an ihre Grenzen stoßen. Nicht jedoch Keramik. Deshalb
arbeiten Forscher der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH)
Aachen an keramischen Wärmetauschern, die den Anlagenwirkungsgrad bestehender
Kohlekraftwerke verbessern und die Kohlendioxidemissionen deutlich reduzieren
können.
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Stx306-307.1999.7,8.2 (Kurzmeldung, 2 Seiten)
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Stromerzeugung
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Strom aus Wasserkraft und Blockheizkraftwerken. "Watt Ihr
Spart" - bundesweiter Stromverkauf aus Schönau im Schwarzwald.
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Stx304-305.1999.6.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Stromerzeugung
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Elektrizitätswerke Schönau GmbH: "Watt Ihr Volt".
Invest-Strom für eine atomfreie Zukunft. Seit Inkrafttreten des neuen
Energiewirtschaftsrechts am 29. April 1998 kommen konventionelle
Energieversorger vermehrt mit Öko-Strom-Angeboten auf den Markt Der kleine
Betreiber dezentraler Energieerzeugungsanlagen wird dadurch nicht gestärkt.
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Stx276-277.1998.9.1 (1 Seite)
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Stromerzeugung
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Moderne Energieversorgung: Kampagne der Stiftung Neue Energie und der
Netzkauf Schönau zur Übernahme des Schönauer Stromnetzes. Die Einwohner der
Stadt Schönau im Schwarzwald haben am 10. März 1996 durch einen
Bürgerentscheid beschlossen, nicht mehr durch einen regionalen
Energieversorger mit Atomkraftwerksbeteiligung versorgt zu werden, sondern
durch ein von Bürgern ihrer Stadt neu gegründetes Elektrizitätswerk.
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Stx239.1996-97.8.1 (1 Seite)
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Stromerzeugung
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Die Folgen von Tschernobyl. Im Energiebereich der ehemaligen
Sowjetunion haben sich die alten Strukturen erhalten und die Nomenklatura hat sich erfolgreich auf die neuen
marktwirtschaftlichen Bedingungen eingestellt. Im Energiesektor existiert die
Sowjetunion fort. Das erklärt Viktor Jaroschenko,
Chefredakteur der Moskauer Umweltzeitschrift "Evrazija"
in einem Beitrag des 1994 erschienenen Buches "Die Folgen von
Tschernobyl - Herauforderungen und Auswege" aus der Schriftenreihe Arnoldshainer Texte der Evangelischen Akademie Arnoldshain. Buchbesprechung.
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Stx186-187.1994.9.1 (1 Seite)
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Stromerzeugung
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Aachen: Zwei Mark Vergütung pro Kilowattstunde für privaten Solarstrom.
Eine kostendeckende Vergütung für privat erzeugten und ins Netz eingespeisten
Strom aus alternativen Energiequellen zahlt die Stadt Aachen ihren Bürgern
seit 1993 nach einem Beschluß des Stadtrates vom September 1992.
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Stx146-147.1993.8.1 (1 Seite)
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Stromerzeugung
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Der Stromverbrauch stagniert. 60 Prozent Atomstrom in Bayern.
Erstmals seit zehn Jahren nahm der Stromverbrauch 1992 nicht mehr zu.
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Stx144-145.1993.10.1 (1 Seite)
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Stromerzeugung
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Stromkosten im EG-Vergleich: Atomstrom treibt die Kosten hoch. Die
zwölf EG-Staaten erzeugten 1990 netto circa 1700 Milliarden Kilowattstunden
Strom. Frankreich und die alte Bundesrepublik Deutschland lieferten hiervon
mit nahezu gleichen Anteilen die Hälfte. An der gesamten Stromerzeugung waren
die fossilen Brennstoffe mit 56 Prozent, die Kernkraft mit 36 Prozent und die
anderen Antriebsarten mit 8 Prozent beteiligt. Ein Bericht von Bernd Lehmann.
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Stx136-137.1992.6.1 (1 Seite)
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Stromerzeugung
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13 Prozent Atomstrom in der ehemaligen Sowjetunion. Trotz
erheblicher Produktions- und Transportschwierigkeiten und entsprechender
Versorgungsprobleme gehört die ehemalige Sowjetunion zu den Ländern mit den
größten Energie-Rohstoffquellen. Ein Bericht von Bernd Lehmann.
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Stx126-127.1992.6,7.2 (2 Seiten)
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Stromerzeugung
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Österreich importiert Strom aus der Ukraine. Die Österreichische
Elektrizitätswirtschaft AG paraphierte 1992 ein auf 15 Jahre angelegtes
Kompensationsgeschäft über insgesamt 10,8 Milliarden Kilowattstunden elektrische
Energie mit der Interenergo in Kiew.
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Stx126-127.1992.7.1 (1 Seite)
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Stromerzeugung
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Eurasischer Energieverbund mit dem RWE-Konzern. Anfang März 1992
vereinbarte der in Essen ansässige RWE-Konzern mit dem Ministerium für
Brennstoffe und Energie der russischen Föderation (Minotopenergo)
und dem staatlichen Moskauer Energieversorgungsunternehmen (Mosenergo) eine engere Zusammenarbeit.
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Stx126-127.1992.7,8.2 (2 Seiten)
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Stromerzeugung
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Großbritannien: Briten zahlen Atom-Zuschlag. Die britischen
Stromverbraucher müssen nach der Privatisierung der Elektrizitätswirtschaft
einen Atom-Zuschlag von rund zehn Prozent auf ihre Rechnungen zahlen. Damit
soll die Differenz der relativ teuren Stromerzeugung durch Kernkraftwerke und
der günstigeren Energiegewinnung in konventionellen Anlagen ausgeglichen
werden.
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Stx74-75.1990.8.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Stromerzeugung
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Weltbank: "Gas- statt Atomkraftwerke für die Dritte Welt".
Der steigende Energiebedarf der Entwicklungsländer kann nur dann
wirtschaftlich und umweltverträglich gedeckt werden, wenn die bisherigen
immensen Verluste bei der Stromgewinnung und -nutzung in diesen Ländern
vermindert werden. Der Strategie der "Effizienzverbesserung" geben
die Experten des Energieberatungsbüros "Esmap"
von Weltbank und UN deshalb den Vorzug vor einem Ausbau der Atomkraft. Das
erklärte der Weltbankdirektor für Industrie und Energie, Anthony Churchill,
am Rande einer Esmap-Tagung 1989 in Paris.
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Stx70-71.1989.10.1 (1 Seite)
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Stromerzeugung
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Berlin: "Stromverbund Ja - aber anders". Im März 1988
wurde zwischen den Elektrizitätsversorgungsunternehmen Preussen
Elektra (BRD), Intrac (DDR) und der Berliner BEWAG
ein Stromlieferungsvertrag abgeschlossen. Bei diesem Dreiecksgeschäft kann Preussen Elektra ihre Kernkraftwerke besser auslasten.
Dafür ist im Herbst 1989 von der Bundesrepublik bereits bis Magdeburg eine
Stromtrasse gebaut worden, die als 380-Kilovolt-Leitung weiter bis nach
West-Berlin geführt werden soll. Dagegen organisierte sich jedoch Widerstand,
der bereits zu Schwierigkeiten zwischen SPD und Alternativer Liste (AL) in
der Koalition der Stadtregierung und zu Auseinandersetzungen innerhalb der AL
geführt hat.
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Stx66-67.1989.8.1 (1 Seite)
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Stromerzeugung
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Studie Energie und Umwelt aus der DDR: Mit Braunkohle und Kernkraft in
die Krise. Die auf Braunkohle und Kernenergie orientierte
Energiewirtschaft der DDR belastet in einem so hohen Maße Umwelt, Gesundheit
und soziale Beziehungen der Menschen, daß eine Überprüfung der zentral
strukturierten Energieversorgung und eine Umorientierung im Umgang mit
Energie dringend erforderlich ist. Die DDR trägt schwere Verantwortung für
die Schwefeldioxid-Belastung Europas. Jedoch: Die zur Umorientierung
erforderlichen beträchtlichen finanziellen Mittel aufzubringen, ist
volkswirtschaftlich schwer möglich. Zu diesem Ergebnis kommt der
Unterausschuß "Energie" des Ausschusses "Kirche und
Gesellschaft" in einer im Auftrag der Konferenz der Evangelischen Kirchenleitungen
der DDR erarbeiteten Studie "Energie und Umwelt" (USB-Nr. 146/89). Die Studie wurde im Dezember 1988 mit
der Losung "Kehret um und glaubt an das Evangelium" abgeschlossen
und 1989 vom Bund der Evangelischen Kirchen in der DDR veröffentlicht.
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Stx64-65.1989.2-4,7-9.6 (6 Seiten)
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Stromerzeugung
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1988 1,3 Prozent weniger Strom verbraucht. Der Stromverbrauch der
privaten Haushalte ist 1988 erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik
zurückgegangen.
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Stx58-59.1989.10.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Stromerzeugung
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Sowjetunion: Erfolgreich gegen Atomkraft. Der Bau eines
Atomkraftwerkes in der sowjetischen Stadt Krasnodar
ist wegen Widerstands der Bevölkerung gestoppt worden. Die Zeitung "Komsomolskaja Prawda" berichtete Anfang 1988, eine
unverantwortliche Kampagne örtlicher Stellen nach dem Unfall von Tschernobyl
habe die Einwohner der Stadt nördlich des Schwarzen Meeres verunsichert.
Jetzt werde an gleicher Stelle ein Wasserkraftwerk errichtet.
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Stx26.1988.6.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Stromerzeugung
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Schleswig-Holstein: Wirtschaftlich interessante erneuerbare Energie.
Bereits 1989 sollen sich, wenn alles planmäßig verläuft, die ersten
Windmühlen im Marschland drehen. Der Leitende Verwaltungsdirektor des Kreises
Dithmarschen im westlichen Holstein, Jörn Cornelius, betonte speziell der
Wirtschaftlichkeit, als er die entsprechenden Pläne der Stadt Heide
erläuterte.
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Stx26.1988.6.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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